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The Suicide Squad - Plakat zum Film

THE SUICIDE SQUAD

("The Suicide Squad")
(USA, 2021)


Regie: James Gunn
Film-Länge: 132 Min.
 
                         DVD

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 Kino-Start:
 05.08.2021

 DVD/Blu-ray-Start:
 02.12.2021

"The Suicide Squad" - Handlung und Infos zum Film:


Einmal mehr sucht sich US-Agentin Amanda Waller (Viola Davis) die schrägsten Insassen des "Belle Reeves"-Gefängnisses für ihre "Taskforce X" aus – die Spezialeinheit, die von ihren unfreiwilligen Mitgliedern nur "Suicide Squad", also "Selbstmord-Kommando" genannt wird. Wieder mit dabei: Joker-Ex Harley Quinn (Margot Robie) und Teamchef Rick Flag (Joel Kinnaman). Neu in der Runde: Der mürrische Waffenspezialist Bloodsport (Idris Elba übernimmt hier quasi unter neuem Namen den alten Part von Will Smith, denn der hatte keine Zeit) und der eher unfriedliche Peacemaker (John Cena, bekommt in der Rolle demnächst auch einen TV-Ableger). Ort der Mission: Der fiktive südamerikanische Inselstaat Corto Maltese, wo ein außerirdischer Riesen-Seestern unbequeme Systemkritiker unterjocht. Nee, ist klar…

Regisseur James Gunn bewies mit den "Guardians Of The Galaxy" ein Händchen für Comic-Blockbuster der verschrobenen Art. Als der Disney-Konzern ihn wegen ein paar missglückter, alter Tweets vorübergehend aus dem "Marvel Cinematic Universe" warf, fackelte die Konkurrenz nicht lange. Die Warner-Studios engagierten Gunn, um ihr lahmendes "DC Extended Universe" auf Trab zu bringen, und gaben ihm dabei freie Hand: Aus dem mäßig gelungenen Vorgänger-Film (selber Titel ohne "The") durfte er sich rauspicken, was funktionierte – und ansonsten alles neu machen. Einzige Bedingung: Viel Gunn’scher Guardians-Humor.

Tatsächlich frotzelt sich auch diese Anti-Helden-Truppe munter von einer Action-Szene zur nächsten – und selbst der kultige Guardian Groot findet hier sein Pendant: Der computeranimierte Haifisch King Shark hat einen ähnlich begrenzten Wortschatz. Im Original wird er von Sylvester Stallone gesprochen (bei Groot war es Vin Diesel). Größter Unterschied: Bei den Gewaltspitzen ließ DC mehr Spielraum – so viel Splatter gibt’s im MCU nie. Dort wiederum ist James Gunn nach einmal Austoben im Nachbar-Sandkasten längst wieder angekommen. Weil die "Guardians Of The Galaxy"-Besetzung ob des Rauswurfs auf die Barrikaden ging, holte Disney den Regisseur reumütig für "Volume 3" zurück. Einer wie James Gunn darf sich eben alles erlauben.

FAZIT: Schwarzhumoriger Anti-Helden-Krawall – einen Harley-Quinn-Subplot zu lang.


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Martin Günther

Update: 05.08.2021


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