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Die Trapp Familie - Ein Leben für die Musik - Plakat zum Film

DIE TRAPP FAMILIE - EIN LEBEN FüR DIE MUSIK

("The Trapp Family")
(D/A, 2015)

Regie: Ben Verbong
Film-Länge: 95 Min.
 
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DVD:  11.50 EUR
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 Kino-Start:
 12.11.2015

 DVD/Blu-ray-Start:
 19.05.2016

 Pay-TV-Start:
 06.02.2017

"Die Trapp Familie - Ein Leben für die Musik" - Handlung und Infos zum Film:


Winter in Montana. In einer wunderschönen, tief verschneiten Berglandschaft liegt das Haus der Familie von Trapp. Junge und alte Familienmitglieder sind eifrig mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt. Nur eine fühlt sich ausgeschlossen: Die 15-jährige Kirsty von Trapp (Lauren Canny) hat ihren Rucksack gepackt und macht sich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof. Sie hat Stress mit ihrem Vater Marcus (Robert Seeliger) und dessen neuer Frau (Cosima Shaw) und will nur eins: weg. Ihre Großtante Agathe von Trapp (Rosemary Harris) folgt ihr. "Weißt Du, dass ich auch einmal weglaufen wollte?" beginnt die Großtante am Bahnsteig das Gespräch. Und erzählt in Rückblenden ihre Geschichte...

Agathe von Trapp wuchs in einer Märchenlandschaft auf, am Erlhof, dem alten Familiensitz der von Trapps im österreichischen Zell am See. Sie ist das älteste von sieben Kindern und am liebsten verbringt sie ihre Zeit mit Sigi, dem Enkel der Haushälterin Frau Mayer (Brigitte Kren), oder sie singt und musiziert mit ihrer Familie. Die Idylle findet ein jähes Ende, als ihre Mutter (Bettina Mittendorf) viel zu früh stirbt – Agathe (Lisa Maria Trinkl) ist acht Jahre alt. Im Lauf der Zeit übernimmt Agathe immer mehr Aufgaben im Haushalt und fühlt sich für ihre Schwestern Maria, Hedwig, Martina, Johanna und die Brüder Rupert und Werner sowie den Vater Georg von Trapp (Matthew Macfadyen) verantwortlich. Der sieht das mit gemischten Gefühlen. Er weiß, dass Agathe ihr eigenes Leben führen, Freunde treffen und vor allem wieder singen sollte. Denn seit dem Tod der Mutter weigert sich das Mädchen mit der goldenen Stimme zu singen...

Ein Umzug nach Salzburg, in die große Stadt, tue allen gut - hofft der Vater. Die Zeit vergeht, ohne dass sich viel ändert. Agathe ist inzwischen 16 Jahre alt und hat immer mehr die Rolle des weiblichen Familienoberhauptes eingenommen. Das Verhältnis zum Vater ist intensiv, sie ist ihm Verbündete und Vertraute. Georg von Trapp, traditionsbewusst und einst hoch dekorierter U-Boot-Kapitän, kommt schlecht mit den Veränderungen zurecht. Der 1. Weltkrieg ist verloren, das österreichisch-ungarische Imperium, verschwunden. Er hat seine Frau verloren, und bald wird er auch sein gesamtes Vermögen verlieren.

Dass die Kindermädchen nicht lange bleiben – ein Umstand, für den Agathe sorgt - macht die Sache nicht leichter. Das ändert sich, als eines Tages mit Maria Gustl (Yvonne Catterfeld) nicht nur ein neues Kindermädchen in den Alltag der Familie tritt, sondern auch eine neue Frau an Georgs Seite. Agathe fühlt sich zurückgedrängt, ihrer Rolle als Ersatzmutter und Vertraute enthoben.

Umso mehr freut sie sich über das Wiedersehen mit ihrem Kinderfreund Sigi (Johannes Nussbaum), der in der Stadt eine Ausbildung zum Drucker macht. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und schleichen sich eines Tages heimlich in eine Konzertprobe im Festspielhaus, während draußen die immer massiver auftretenden Nazis zum Boykott der Festspiele aufrufen. Es kommt zur denkwürdigen Begegnung mit der weltberühmten Sopranistin Lotte Lehmann (Annette Dasch), die Agathe vorsingen lässt – und von ihrer Stimme begeistert ist. Zum ersten Mal seit Jahren hat Agathe wieder gesungen! Sigi, der Agathe seit Kindertagen liebt, ermuntert sie, ihr Talent nicht zu vergeuden.

Sommer 1934... Die politischen Wirren führen auch zum Zusammenbruch von Banken, die Familie von Trapp verliert ihr gesamtes Vermögen. Georg von Trapp ist gezwungen, Einsparungen vorzunehmen und Angestellte zu entlassen. Auch Konrad (Cornelius Obonya), den Chauffeur der Familie, ein ehemaliger Kriegskamerad. Konrad, ein glühender Hitleranhänger, reagiert wütend und macht keinen Hehl aus seiner Verachtung für die Oberschicht.

Sigi, der sich dem Widerstand angeschlossen hat, wird eines Abends beim Plakate kleben von einer Gruppe von Faschisten angegriffen und brutal zusammengeschlagen. Er erliegt seinen Verletzungen. Agathe, die den Vorfall beobachtet hat, kann fliehen, doch sie wird diese Bilder nie wieder loswerden, den Verlust von Sigi nie verwinden.

Als Lotte Lehmann der Familie einen Besuch abstattet, ist Georg die prekäre finanzielle Situation peinlich – es gibt keine Bediensteten, und alles was sie anbieten können, sind magere Gurken-Sandwichs. Doch die Künstlerin ist gekommen, um die ganze Familie singen zu hören. Sie ist fasziniert von dem Familienchor und sieht in ihm ein großes Potenzial. Nach ihrem letzten Konzert in Salzburg 1937 geht Lotte Lehmann auf Amerika-Tournee und bietet der Familie an, sie als Vorgruppe zu begleiten. Entrüstet lehnt Georg ab – noch nie sei seine Familie öffentlich aufgetreten, und daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern...

Noch ahnt er nicht, wie sehr er sich täuscht... Endlich hat Agathe ihre Vorbehalte gegen Maria aufgegeben und erkannt, dass sie in ihr eine Verbündete und Freundin hat. Die beiden Frauen haben das erste Konzert der Familie bei den Salzburger Festwochen organisiert. Georg reagiert empört und empfindet die öffentliche Darbietung als demütigend. Doch das von den Faschisten ausgesprochene Auftrittsverbot und Konrads unverhohlene Drohung bei dessen Missachtung stacheln ihn an – Georg folgt seiner Familie auf die Bühne, um gemeinsam mit ihr zu singen.

Das Konzert ist ein Erfolg, aber jetzt ist klar, dass die Familie handeln muss. Es ist allerhöchste Zeit, denn Konrad rückt schon mit seiner Schlägertruppe an. Bei Nacht und Nebel verlässt die Trapp Familie ihr Haus und ihr Land... der Rest ist Geschichte und ein weltweites Phänomen.

Eine Geschichte, die Kirsty tief bewegt hat. Sie überdenkt ihre Situation und kommt zu dem Schluss, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist, Teil einer Familie zu sein, auch wenn sie Patchwork ist – und mit ihr zusammen Weihnachten zu feiern...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 17.10.2015


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