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Die Frau des Nobelpreisträgers - Plakat zum Film

DIE FRAU DES NOBELPREISTRäGERS

("The Wife")
(GB/S/USA, 2017)

Regie: Björn Runge
Film-Länge: 100 Min.
 
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 Kino-Start:
 03.01.2019

 DVD/Blu-ray-Start:
 10.05.2019

"Die Frau des Nobelpreisträgers" - Handlung und Infos zum Film:


"Die Frau des Nobelpreisträgers" beschreibt das Leben von Joan Castleman (Glenn Close), Gattin von Joe Castleman (Jonathan Pryce), einem amerikanischen Literaten. Joan Castleman lebt ein umsorgtes Leben in einem luxuriösen Haus in Connecticut, zusammen mit ihrem Mann, der sichtlich an ihr hängt. Dass er tatsächlich zu den herausragenden Schriftstellern der USA gehört, wird an einem Morgen im Jahr 1992 klar, denn da kommt ein Anruf aus Stockholm: Joe Castleman wird den Nobelpreis für Literatur erhalten. Sofort werden alle Freunde informiert, Sohn David (Max Irons) und die schwangere Tochter Susannah (Alix Wilton Regan) kommen, es gibt eine kleine Feier. Joe, ganz der Patriarch, lässt Fotos machen, er ist gerührt von sich und seiner Familie.

Joan und David reisen mit Joe zur Preisverleihung nach Stockholm. In der Concorde treffen sie den lästigen Autoren Nathaniel Bone (Christian Slater), der schon seit Jahren über Joe Castleman recherchiert, um dessen Biografie zu schreiben. Höflich wimmelt Joan ihn ab. Nach der Ankunft wird Joe vom Nobelpreis-Komitee den anderen Preisträgern vorgestellt. Joan bleibt eher im Hintergrund, ist aber sofort zur Stelle, wenn Joe sie braucht. Sie erinnert sich daran, wie sie Joe vor 35 Jahren kennenlernte: Da war sie selbst auf dem Weg zu einer Laufbahn als Schriftstellerin.

Rückblende, Smith College 1958. Die junge Joan (Annie Starke) und ihre Kommilitoninnen besuchen ein Schreibseminar. Der Professor, der sie unterrichtet ist Joe Castleman (Harry Lloyd). Texte werden vorgelesen, Joe zitiert Joyce und schreibt Botschaften auf Walnüsse. Als junger Autor ist er etwas pompös, aber Joan gefällt das. Ihre Besuche in seinem Büro werden zu Flirts, daraus entsteht eine Affäre, schließlich verlässt Joe seine damalige Frau und sein Baby und zieht mit Joan in eine Bohème- Bude nach New York.

In Stockholm herrscht derweil schlechte Stimmung. Joan wäre gern ein bisschen allein mit sich und der fremden Stadt, aber Joe möchte sie lieber bei sich haben. David macht die Laune auch nicht besser. Er ist mürrisch, seit sie aus New York abflogen sind, denn er hat eine Kurzgeschichte geschrieben und hätte gern Joes Meinung dazu – Joe wiederum ist an den literarischen Ambitionen seines Sohnes nicht besonders interessiert und versucht, einem Gespräch darüber aus dem Weg zu gehen.

Weitere Rückblenden in die frühen 1960er Jahre folgen. Joan will noch immer Schriftstellerin werden. Sie trifft die Autorin Elaine Mozell (Elizabeth McGovern), die bereits mehrfach publiziert wurde. Mozell nimmt Joan die Illusion von Ruhm oder Karriere: Niemand wird eine schreibende Frau ernst nehmen, geschweige denn ihre Bücher lesen. Bald erlebt Joan die Frauenfeindlichkeit und den Sexismus jener Zeit am eigenen Leib. Sie arbeitet in einem Verlag, in dem dicke, selbstgefällige Männer entscheiden, welcher Autor gedruckt wird und welcher nicht. Für Autorinnen gibt es nur Häme. Also bietet Joan dort keines von ihren eigenen Manuskripten an, sondern eins von Joe.

Bevor Joe seinen Text im Verlag abliefert, liest Joan ihn durch. Sie ist nicht begeistert. Als sie Joe ihre Kritik erklärt, ist er so verletzt, dass er sie verlassen will. Erschrocken macht Joan einen anderen Vorschlag: Sie könne doch seinen Text einfach überarbeiten. Das besänftigt Joe, und damit beginnt für beide eine gegenseitige Abhängigkeit, die sich bis in die Gegenwart fortsetzt. Für Joe allerdings beginnt damit auch der Erfolg: Sein Text wird veröffentlicht und weitere Publikationen folgen.

In Stockholm wird Joan inzwischen von Nathaniel Bone abgepasst, der sie in eine Bar einlädt. Er weiß erstaunlich viel über die Vergangenheit von Joan und Joe, gern würde er noch Genaueres erfahren. Joan hält ihn sich amüsiert vom Leib, aber der Schlagabtausch mit diesem schlauen Mann scheint 7 ihr Spaß zu machen. Zurück im Hotel merkt Joan, dass Joe inzwischen versucht hat, die Fotografin Linnea (Karin Franz Körlof) zu verführen. Verärgert streitet sie mit ihm über dieses Verhalten, bis ein Anruf von Susannah die Auseinandersetzung beendet: Sie hat ihr Baby bekommen, einen Sohn. Joan und Joe fallen sich vor Glück über den Enkel in die Arme, sie sind wieder versöhnt.

Bei der anschließenden Preisverleihung wird Joan von Joe gegen ihren Willen als Erfüllungsgehilfin seines genialen Werkes so gelobt, dass es bereits an Peinlichkeit grenzt. Letztlich trägt Joan diesen Abend mit Fassung, aber nur knapp. Zurück im Hotel will sie Joe verlassen. Es kommt zu einem Streit mit dramatischen Folgen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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