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Thirteen Days - Plakat zum Film

THIRTEEN DAYS

("Thirteen Days")
(USA, 2000)

Regie: Roger Donaldson
Film-Länge: 145 Min.
 
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DVD:  15.99 EUR
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Blu-ray:  9.90 EUR
 


 Kino-Start:
 22.03.2001

 DVD/Blu-ray-Start:
 03.05.2012

 Free-TV-Start:
 23.11.2003

"Thirteen Days" - Handlung und Infos zum Film:


Oktober 1962: Amerikanische Spionageaufklärungsflugzeuge beobachten über Kuba aus großer Höhe Truppenbewegungen. Mit Fotos werden die Aktivitäten festgehalten. Die Filme werden streng geheim ans Pentagon geschickt. Für Kenneth P. O'Donnell (Kevin Costner), den persönlichen Sicherheitsberater von Präsident John F. Kennedy (Bruce Greenwood) und ehemaligen Harvard-Klassenkameraden von Bundesstaatsanwalt Robert F. Kennedy (Steven Culp), ist der 16. Oktober zunächst ein Tag wie jeder andere. Doch schnell ändert sich die entspannte Atmosphäre im Weißen Haus: Die CIA hat die Filme der Spionageflugzeuge entwickelt und eine erschreckende Entdeckung gemacht: Nach mehreren Gegenchecks steht fest, dass die UdSSR wenigstens 32 nukleare Erstschlagsraketen auf Kuba stationiert hat - genug, um binnen fünf Minuten alle Großstädte der USA zu attackieren und Millionen von Amerikanern zu töten.

Sofort beruft JFK einen Krisenstab mit seinen engsten Vertrauten und hochstehenden Militärs ein. Für McGeorge Bundy (Frank Wood), den Berater der Nationalen Sicherheit, und Staatssekretär Dean Rusk (Henry Strozier) steht fest, dass die Nuklearbewaffnung Kubas ein klarer Hinweis auf die Absicht Chruschtschows ist, die Vereinigten Staaten womöglich mit kriegerischen Mitteln unter Druck zu setzen. Doch wie auf die Bedrohung reagieren? Für die Militärs, General Curtis LeMay (Kevin Conway) und General Maxwell Taylor (Bill Smitrovich), gibt es nur ein Mittel, wie der Provokation der Russen zu begegnen ist: Sie empfehlen einen Luftschlag gegen Kuba, bei dem die Raketen zerstört werden, gefolgt von einer Invasion der Insel und dem Sturz Castros, um eine erneute Bewaffnung zu verhindern.

Kennedy neigt bereits dazu, den Generälen den Befehl zum Luftschlag zu erteilen. Doch dann wird diskutiert, was dieser Schritt auslösen könnte: Eine Kette unvermeidbarer Ereignisse, die im Dritten Weltkrieg und der Zerstörung der Zivilisation kulminieren könnten. Kennedy zögert - wohl auch, weil er ein zweites Schweinebucht-Desaster fürchtet. Im vertrauten Gespräch mit seinem Bruder Robert und O'Donnell gesteht der Präsident, dass er vermutet, die Militärs wollten einen Krieg heraufbeschwören, koste es, was es wolle. Die richtige Entscheidung sei es hingegen, eine Eskalation mit allen Mitteln zu vermeiden. In der Öffentlichkeit soll zunächst niemand von der Situation erfahren - Kennedy vertagt seine Entscheidung, wie man in der Kubakrise verfahren will.

Während Präsident Kennedy am nächsten Tag in Connecticut Amtsgeschäfte wahrnimmt, wägt sein Bruder als Leiter des eilig einberufenen Not-Kommitee alle Möglichkeiten ab, eine Alternative zum Luftschlag zu finden. Verteidigungssekretär Robert McNamara (Dylan Baker) ist es, der den Tag rettet: Er schlägt eine umfassende Seeblockade Kubas vor, mit der alle weiteren Waffenlieferungen der Russen unterbunden werden sollen. Am 18. Oktober machen Meldungen von umfassenden Waffenneulieferungen auf Kuba die Runde. Die Militärs werden ungeduldig. General LeMay drängt auf eine Attacke - eine Seeblockade halten die Generäle für zu schwach. JFK steckt in einer Klemme. Dem Bruder und O'Donnell vertraut er an, das Spiel der Kriegstreiber nicht mitmachen zu wollen. Er wolle es ausnutzen, dass die Russen noch nicht wüssten, dass ihre Aktivitäten auf Kuba entdeckt seien...

Die Kuba-Krise hielt die Welt 1962 13 Tage lang im Atem - und niemand weiß genau, was damals hinter den Mauern des Weißen Hauses passiert ist und wie nah die Welt wirklich an einem Atomkrieg stand. Drehbuchautor David Self sichtete für "Thirteen Days" Kassettenaufzeichnungen, Memoiren, Artikel und CIA-Dokumente und führte zahllose Interviews mit Beteiligten beider Lager.

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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