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Unsere Erde 2 - Plakat zum Film

UNSERE ERDE 2

("Earth: One Amazing Day")
(GB, 2017)

Regie: Richard Dale, Peter Webber
Film-Länge: 95 Min.
 
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 Kino-Start:
 15.03.2018

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.09.2018

"Unsere Erde 2" - Handlung und Infos zum Film:


"Unsere Erde 2" zeigt, welch entscheidende Rolle die Sonne bei der Mitgestaltung und Prägung der Schicksale aller Lebensformen auf der Erde, einschließlich dem unseren, spielt. Der Film wirft einen Blick auf den Rhythmus von Tag und Nacht - und darauf, wie die Verbindung zur Sonne alle Spezies miteinander verbindet. Und alles beginnt mit dem Sonnenaufgang.

Frühmorgens

Die Welt erwacht. Im Grasland von Kenia ist ein Serval, der normalerweise nachts jagt, immer noch hellwach und hält Ausschau nach Beute. Dank neuer Kameratechnologien mit verbesserter Bildstabilisierung können wir jetzt ein Raubtier von einer Grasperspektive aus in Aktion sehen und können die Fähigkeiten des Servals, Witterung aufzunehmen und der Beute zu folgen, von einem aufregend neuen Blickwinkel aus beobachten. So erleben wir hautnah, was es bedeutet, Jäger und Beutetier zu sein.

Weit davon entfernt im Südpazifik führt uns die Reise zu den kargen, vulkanischen Galapagosinseln, wo das Leben Bedingungen ausgesetzt ist, die zu den härtesten auf der Erde gehören. Hier beobachten wir Meerechsen, Reptilien, die auf Sonnenenergie angewiesen sind, wie sie auf der Leinwand noch nie zu sehen waren. Hier schlüpft der Nachwuchs der Echsen vor versteckten Kameras aus. Als die Meerechsen von 20 Galapagos-Racern, einer heimischen Natternart, attackiert werden, kommt es zu einer nervenaufreibenden Treibjagd, die es an Spannung mit jedem Klassiker von Steven Spielberg aufnehmen kann.

Vormittags

Weiter steigt die Sonne, und überall auf der Erde sind die Auswirkungen dieses täglichen Prozesses spürbar. Inmitten einer verblüffenden Waldlandschaft, einem Biotop-ähnlichen Lebensraum voller Schönheit, Gefahren und Überraschungen, frisst ein Großer Panda mit Heißhunger Bambus. Das gibt dem Nachwuchs des Pandaweibchens, der ausschließlich Muttermilch zu sich nimmt, Zeit, die Umgebung zu erforschen.

Tausende Kilometer entfernt sucht ein junges Zebrafohlen in Botswana nach frischem Gras. Dem Tier wird alles abverlangt, als es, beobachtet von der verzweifelten, hilflosen Mutter, versucht, das strömende Wasser eines Flusses zu durchqueren. Beide Sequenzen zeigen uns auf einem Spektrum von herzzerreißend bis mitreißend ikonische, vertraute Tiere, aber aus einer dramatischen neuen Perspektive.

Weiter im Norden, in der Arktis, sucht eine ungewöhnlichere Spezies, die Narwale (Wale mittlerer Größe mit einem riesigen vorstehenden Horn), nach Wegen durch ihr eisiges Königreich, während die Kraft der Sonne beginnt, das Eis zu schmelzen und Durchgänge zu schaffen. Gleichzeitig fangen versteckte, ferngesteuerte Kameras in der kanadischen Provinz Alberta Bilder von einem Braunbären ein, der seinen Rücken urkomisch an einen Baumstamm reibt, um den dicken Winterpelz schneller loszuwerden. Man fühlt praktisch seine Erleichterung mit, wenn es endlich nicht mehr juckt.

Mittags

Zurück in Afrika hat die Sonne jetzt ihren höchsten Stand erreicht. Das bedeutet, dass selbst die tödlichsten Raubtiere viel zu träge sind, um auf die Jagd zu gehen. Die einzigen Tiere, die sich der Mittagssonne sichtbar aussetzen, sind Giraffen. Vor unseren Augen entfaltet sich, wie in einem Western, ein spannender Showdown, bei dem sich ein alter Bulle und ein junges Männchen gegenüberstehen und sich dann gegenseitig, im Kampf um Reviere und Weibchen, "an den Hals gehen". Wenn sie den Hals und den Körper des Rivalen mit dem Kopf hämmernd wuchtig bearbeiten, kann es am Ende nur einen Sieger geben.

Unter der Meeresoberfläche spielen die hohen Mittagstemperaturen kaum eine Rolle. Eine Familie von Pottwalen, darunter ein einjähriges Kalb, gleitet durchs Wasser. Wenn sich diese majestätischen, graziösen Tiere eine Siesta gönnen und vertikal im Wasser treibend schlafen, tauchen wir mit in dieses wunderschöne, aber selten zu beobachtende Ritual ein.

Aber nicht nur die Wale schlafen. Auf einer vor der Küste Panamas liegenden Insel von der Größe des Central Parks macht ein Zwergfaultier ein Nickerchen, bis es von einem Balzruf geweckt wird. So angetörnt, schwimmt das Faultier durch einen Fluss und besteigt einen Baum, um seine neue Liebe zu treffen - wie Romeo, der für Julia über eine Gartenmauer stieg und den Balkon erklomm. In berührender Nahaufnahme werden wir hier Zeuge einer Romanze, die selbst das eisigste Herz schmelzen lässt.

Spätnachmittags

Knapp 2100 Kilometer östlich der Falklandinseln liegt Zavodovski, eine kleine Insel in der Subantarktis. Hier begibt sich ein Zügelpinguin auf eine Mission der ganz anderen Art. Während die Mutter und ihr Junges hungern, stürzt sich das Männchen in die Wellen, um Fisch zu ihnen zurückzubringen. Doch selbst wenn das Männchen Nahrung ergattert hat, ist es immer noch eine Herkulesaufgabe, an Land 3,2 Kilometer zurückzulegen und die eigene Familie unter 1,5 Millionen Pinguinen wiederzufinden. Diese Sequenz erzählt eine beeindruckende, unvergessliche Geschichte - wer könnte das Bedürfnis nicht nachvollziehen, diejenigen, die man liebt, mit Nahrung zu versorgen. Es ist das erste Mal, dass Bilder von dieser Kolonie von Zügelpinguinen von Filmkameras eingefangen wurden. Und sobald das Männchen von seiner Mission zurückgekehrt ist, fällt es dem Weibchen zu, sich auf diese unglaubliche Reise zu begeben.

Anderen Ortes, in den Regenwäldern von Ecuador, kämpft eine Flaggensylphe aus der Familie der Kolibris, nicht größer als ein menschlicher Daumen, mit einer Biene um Nektar. Der Kolibri hat einen eindeutigen Vorteil, als Regentropfen wie Bomben vom Himmel fallen, zu sehen in verblüffenden Makroaufnahmen, und die glücklose Biene fast abstürzen lassen. Ein anderer unfairer Kampf spielt sich auf dem Land in Europa ab, als eine Zwergmaus von einer Schleiereule attackiert wird und von einem Pflanzenstängel hinunter ins Dickicht fällt.

Abends

Die nächste Station auf der Tour des Films durch die Kontinente ist die Theiß, ein Fluss in Ungarn. Hier beginnen Eintagsfliegen ihr kurzes Leben, hier steigen sie aus dem Wasser in einem großartigen Paarungsballett auf. Ein schlagender Beweis dafür, wie grenzenlos die Kraft der Natur ist, zu verblüffen und zu erfreuen. In der Kühle des Abends schlagen die Raubtiere in Afrika zu, rettet die Zebramutter ihr junges Fohlen vor dem sicheren Tod. Einer ähnlichen Gefahr setzen sich die Hellköpfigen Schwarzlanguren, eine seltene Affenart, aus, wenn sie vor Einbruch der Nacht die grünen Berge der chinesischen Provinz Guangxi zu überqueren versuchen. Ihr Aufstieg, bei dem es kaum etwas zu geben scheint, an dem sie sich festhalten könnten, lässt den Puls höher schlagen - wie die beste Actionsequenz aus einem Spielfilm.

Nachts

Nachdem die Sonne schon längst untergegangen ist, kommt eine völlig andere Welt zum Vorschein. Bisher war es Naturfilmen nicht möglich gewesen, diese nächtlichen Geschöpfe zu filmen. Doch in "Unsere Erde 2" kamen neue, extrem lichtempfindliche Nachtkameras zum Einsatz. Sie zeigen zum Beispiel, wie ein weiblicher Schnellkäfer Lichtflecken nutzt, um ein Männchen anzulocken, dabei aber von biolumineszenten Pilzen in die Irre geführt wird. Sie zeigen, wie Glühwürmchen, die von Höhlendecken herunterhängen, Fliegen in ihren samtweichen Fäden fangen. Hier sieht man das Leben mit anderen Augen, aus einer völlig anderen Perspektive. Selbst der Himmel ist in diese Prozesse involviert, wenn elektrische Energie eine sensationelle, atemberaubende Lichtshow kreiert.

Und das führt uns zu Lichtspektakeln, die von Menschen gemacht sind. Sich immer weiter ausdehnende Städte haben unser Verhältnis zu Tag und Nacht verändert. Doch wenn Tiere in der Nacht spielen und Kinder mit großen Augen verblüfft Glühwürmchen beobachten, dann wird deutlich, dass die Wunder der Natur sich tagtäglich zeigen und dass unsere enge Verbindung zur Natur ungebrochen ist...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 15.03.2018


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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