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Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein - Plakat zum Film

UPTOWN GIRLS - EINE ZICKE KOMMT SELTEN ALLEIN

("Setlur, S")
(USA, 2003)

Regie: Boaz Yakin
Film-Länge: 93 Min.
 
"Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein" auf DVD bestellen
DVD:  6.99 EUR
  


 Kino-Start:
 19.02.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.06.2004

 Pay-TV-Start:
 08.09.2005

 Free-TV-Start:
 07.03.2007

"Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein" - Handlung und Infos zum Film:


Molly Gunn (Brittany Murphy) ist auf den Partys Manhattans der Mittelpunkt des Geschehens. Sie ist die Tochter der Rocklegende Tom Gunn und die hübsche Blondine hat alles, was man sich wünschen kann: Geld, Freunde, Klamotten. Als sie noch ein Kind war, kamen ihre Eltern bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Seitdem hat sie das Gefühl von Einsamkeit und Verlorenheit nicht mehr verlassen.

Doch mit ihren Freunden Huey (Donald Faison) und Ingrid (Marley Shelton) kann sie diese Gefühle bei nächtlichen Feten immer wieder schnell vergessen. Auf einer dieser Partys lernt sie Neal (Jesse Spencer) kennen, einen jungen Sänger, der es in New York zu etwas bringen will, ohne sich von der Musikindustrie verbiegen zu lassen. Molly kommt ganz offensiv zur Sache und landet am frühen Morgen mit Neal in ihrer Wohnung. Der ist erst einmal ganz begeistert von all den Andenken, die Molly zur Erinnerung an ihren Rock-Vater aufgehoben hat. Doch als Molly zu sehr klammert und ihn gar nicht mehr gehen lassen möchte, wird ihm die junge Frau zu viel: Er verlässt fluchtartig das Appartement.

Molly fühlt sich (mal wieder) total verlassen und wacht aus ihrer Weltuntergangsstimmung erst wieder auf, als sie merkt, dass Strom und Telefon abgeschaltet sind. Doch der Grund dafür ist nicht etwa Mollys Schlampigkeit oder Vergesslichkeit: Ihr Vermögensverwalter ist mit ihrem gesamten Erbe über alle Berge verschwunden und Molly ist pleite. Das ändert wirklich alles: Molly muss nicht nur aus ihrem Appartement ausziehen, nein, sie muss zum ersten Mal der Realität ins Auge blicken: Sie muss arbeiten gehen!

Für ein Uptown-Girl ist das natürlich ziemlich heftig und ihren ersten Job in einem Nobelkaufhaus vergeigt Molly auch prompt, denn sie schläft während der Arbeitszeit ein. Da sie keinerlei Job-Erfahrungen vorweisen kann, ihre finanzielle Misere aber immer schlimmer wird, verschafft ihr Huey einen Job bei seiner Chefin, der Musikmanagerin Roma Schleine (Heather Locklear). Deren achtjährige Tochter Ray (eigentlich "Lorraine") (Dakota Fanning) soll Molly in Zukunft als Kindermädchen betreuen. Ray ist nicht gerade die sympathischste Achtjährige, die die Welt je gesehen hat. Sie ist überkontrolliert, arrogant und verschlossen, und mit Sicherheit nicht das, was man sich unter einem netten achtjährigen Mädchen so vorstellt.

Ray hat einen ausgewachsenen Hygiene-Spleen und desinfiziert alles, was in ihrer Reichweite ist. Hinter ihren vielen Macken versteckt sich allerdings nur ein kleines, einsames Mädchen, das von ihrer Manager-Mutter nicht beachtet und wie eine Erwachsene behandelt wird und dessen Vater schwerkrank und nicht ansprechbar ist. Als Molly nun ihre Stelle antritt, stellt sie schnell fest, dass es ein Schicksalsschlag sein mag, ein Erbe zu verlieren – gegen Ray zu bestehen heißt aber durch die Hölle zu gehen! Und Ray findet das neue Kindermädchen einfach nur furchtbar, unerwachsen und unakzeptabel…

Kinder, die in Filmen mitspielen, sind immer die Stars – so ist das auch hier bei der kleinen Dakota Fanning; allerdings nicht, weil sie "sooo niedlich" ist, wie die meisten Kinderdarsteller, sondern einfach unglaublich altklug und (um mit dem Filmtitel zu sprechen), zickig. Sie bestimmt dann auch das Geschehen und hat die Fäden bis hin zum "Happy End" in der Hand – die Romanze zwischen Molly und Neal verkommt da fast zur Nebensache. Daneben gibt es noch gute Musik und alles in allem 93 unterhaltsame Minuten; allerdings nichts, was es in Filmen ähnlicher Machart nicht auch geben würde…


Die Redaktions-Wertung:65 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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