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Walk Hard: Die Dewey Cox Story - Plakat zum Film

WALK HARD: DIE DEWEY COX STORY

("Walk Hard: The Dewey Cox Story")
(USA, 2007)

Regie: Jake Kasdan
Film-Länge: 96 Min.
 
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 Kino-Start:
 13.03.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.08.2008

 Pay-TV-Start:
 07.09.2009

"Walk Hard: Die Dewey Cox Story" - Handlung und Infos zum Film:


Die Menschen in der kleinen Gemeinde Springberry im Bundesstaat Alabama führen in den 1940er-Jahren eine Existenz geprägt von schwierigen Lebensumständen, Leid und Armut. Das Leben von der Hand in den Mund auf einer heruntergekommenen Farm außerhalb von Springberry ist sogar noch beschwerlicher, vor allem für einen kleinen Jungen namens Dewey Cox (Conner Rayburn). Als jüngerer von zwei Cox-Brüdern steht Cox stets im Schatten seines talentierteren älteren Bruders, Nate (Chip Hormess), der der ganze Stolz von Pa Cox (Raymond J. Barry) ist. Bei einem schicksalhaften Kinderspiel mit einer rasiermesserscharfen Machete geschieht das Unglück: Nate wird in zwei Hälften getrennt und Dewey, geplagt von Schuldgefühlen, verfällt in eine tiefe Depression, die ihn nicht nur seiner Unschuld, sondern auch seines Geruchssinns beraubt. Nur seine Liebe zum Blues und das Spielen der Gitarre rettet ihn vor einer bitteren Existenz ohne Aussicht auf Veränderung oder Besserung.

Mit 14 Jahren erlebt Dewey einen entscheidenden Moment bei einem Talentwettbewerb, als die Menge mit wilder Begeisterung auf seinen höchst harmlosen Song "Take My Hand" eingeht. Die unerwartet explosive Reaktion führt dazu, dass Dewey (mittlerweile gespielt von John C. Reilly) mit seiner neuen Freundin Edith (Kristen Wiig)die Stadt verlassen muss, um der Verachtung seines Vaters und dem rauen Leben in Springberry zu entkommen. Unbedarft zieht er in die Welt, um sich seinen Traum von der Musik zu erfüllen. Dewey und Edith heiraten bald und haben eine ganze Schar von Kindern. Deweys Sehnsucht nach musikalischem Ruhm muss darben inmitten von Windeln und ungezahlter Rechnungen. Und doch gibt er nicht auf, Lieder zu schreiben, auch wenn er fürchten muss, dass sie niemand jemals hören wird.

Während er als einziger weißer Mann in einem Jazzclub für Schwarze den Boden wischt, erhält Dewey die einmalige Chance aufzutreten, als der Hauptact eines Abends verhindert ist. Seine triumphale Darbietung des Blues-Standards "ama, You Got to Love Your Negro Man"bleibt nicht ungehört: Die Plattenmanager L’Chai’m (Harold Ramis), Mazeltov (Phil Rosenthal) und Schmendrick (Martin Starr) laden Dewey ein, das Lied in dem berühmten Studio von "Planet Records" aufzunehmen. Dort spielt Dewey zum ersten Mal "Walk Hard", jenes Lied, das zu seinem Markenzeichen werden und ihn durch seine gesamte Laufbahn begleiten soll. Er sichert sich nicht nur einen Plattenvertrag, sondern auch eine Begleitband: Drummer Sam (Tim Meadows), den er im Jazzclub kennengelernt hatte, Gitarrist Dave (Matt Besser) und Bassist Theo (Chris Parnell).

Die turbulente Musikszene der 1950er-Jahre wird zum Jagdgrund für Dewey. Beflügelt vom unstillbaren Appetit der begeisterten Masse nach Rock'n' Roll klettert Dewey die Karriereleiter an der Seite von Ikonen wie Elvis Presley immer weiter nach oben. Doch je mehr er verdient, desto mehr leidet seine Ehe mit Edith. Sie muss sich nicht nur um Deweys viele Kinder kümmern, sondern auch um seine stets wachsende Sammlung exotischer Haustiere, darunter ein Schimpanse, eine Giraffe und ein Kamel. Edith zahlt damit einen hohen Preis für jede neue Hit-Single, jede Tournee und jedes neue, noch größere Haus, das Dewey sich leistet.

Das Tour-Leben erweist sich für Dewey als Himmel – und als Hölle. Mittlerweile ist er ein etablierter Rock'n' Roll-Star. Und als solcher lässt er sich zu den Lastern des Lebens "on the road" hinreißen: Drogen, Alkohol und Liebschaften werden seine ständigen Begleiter. Doch dann lernt Dewey das Mädchen seiner Träume kennen, als Darlene Madison (Jenna Fischer) als Background-Sängerin zur Entourage stößt. Sie ist so schön wie fromm und weigert sich, mit Dewey zu schlafen, bis sie verheiratet sind. Dewey zögert nicht lange und macht Darlene zur zweiten Mrs. Cox – und lässt dabei völlig außer Acht, dass er ja noch mit der ersten Mrs. Cox verheiratet ist. Als Edith ihren Ehemann mit Darlene ertappt, dauert es nicht lange, bis er von der ersten Ehefrau geschieden und der zweiten Ehefrau entfremdet ist.

Dewey stürzt in ein tiefes Jammertal. Die Drogen bringen ihn in Kontakt mit dem Gesetz und in den Knast. Ein erster Entzug folgt. Dewey spürt, dass ihn seine Zeit im Gefängnis verändert hat. Seine Lieder werden spürbar politischer und setzen sich ein für die Sache einer neuen Generation, zu der Zwerge, Frauen und Ähnliches gehören. Mit den Beatles begibt er sich auf einen Trip nach Indien und nimmt dort erstmals LSD. Dewey stürzt sich in seine psychedelische Phase, während der er versucht, in seinem riesigen Heimstudio einen visionären neuen Sound mit Hilfe von Viehzeug und einem Chor von Aborigines mit Didgeridoos zu orchestrieren. Ein weiterer Zusammenbruch ist die unmittelbare Folge. Darlene hält es nicht mehr länger an der Seite ihres von ihr und dem Rest der Welt entfremdeten Ehemannes aus und zieht die Konsequenz. Obwohl Dewey mit seiner eigenen Unterhaltungsshow in den 1970er-Jahren wieder Oberwasser gewinnt, kann seine Seele den Schmerz von Darlenes Abwesenheit lange nicht verwinden. Erst nach seiner Versöhnung mit Darlene und seiner Bereitschaft, dutzende von unehelichen Kinder als die seinen anzuerkennen, gelingt Dewey sein eines, letztes, unglaubliches Comeback (nachdem "Walk Hard" von dem Rap-Star Lil’ Nutzzack gesamplet wurde)…

Frauen und Drogen säumen seinen Weg - kommt das jemandem bekannt vor? Richtig! Mehr braucht man über die Story der Musiker-Bio-Pic-Parodie "Walk Hard" nicht zu wissen. Der Film nimmt hochgradig albern, aber auch mit sehr viel Wortwitz vor allem die "OSCAR"-gekrönte Johnny Cash-Story "Walk The Line“ auf die Schippe. Und Wortwitz ist auch das Stichwort für die Schwierigkeiten mit dem Film. Denn: mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird "Walk hard" in der synchronisierten Fassung (die wir leider nicht zu sehen bekamen) nicht funktionieren, weil sich viele der zahlreich gesäten Wortwitze einfach nicht übersetzen lassen. Und ohne die sind lediglich Hauptdarsteller John C. Reilly und die vielen Cameos von Schauspieler/Musikern wie Jack Black, Lyle Lovett, Jewel, Jack White ("White Stripes") oder Eddie Vedder von "Pearl Jam" komisch. Die Bewertung bezieht sich diesmal also ausdrücklich nur auf die englische Fassung des Films


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Simone von der Forst, Frank Ehrlacher

Update: 14.01.2008


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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