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Wiener Dog - Plakat zum Film

WIENER DOG

("Wiener Dog")
(USA, 2016)

Regie: Todd Solondz
Film-Länge: 90 Min.
 
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Blu-ray:  22.91 EUR
 


 Kino-Start:
 28.07.2016

 DVD/Blu-ray-Start:
 29.11.2016

"Wiener Dog" - Handlung und Infos zum Film:


Kurz nach seiner Geburt wird Wiener Dog von Danny (Tracy Letts) adoptiert. Danny ist der Vater des neunjährigen Remi (Keaton Nigel Cooke), und die kleine, noch längst nicht stubenreine Hündin ist als Überraschung gedacht für den schwächlichen Jungen, der gerade erst eine Krebserkrankung überstanden hat. Remis Mutter Dina (Julie Delpy) ist nicht begeistert von dem neuen Familienmitglied. Während die beiden Eheleute noch streiten, ist Remi allerdings bereits verliebt über beide Ohren: Wiener Dog ist der Spielkamerad, den er sich schon immer gewünscht hat. Remi ist es auch egal, dass der kleine Hund eigentlich immer bellt oder, wenn er gerade einmal nicht bellt, ins Haus macht. In kurzer Zeit lernt Remi mit dem Hund viele wichtige Lebenslektionen: Was es bedeutet, sterilisiert zu werden. Über die Finalität des Lebens. Und dass man kleinen Hunden besser niemals Müsliriegel füttern sollte. Diese letzte Lektion ist es, die die Trennung Wiener Dogs von der Familie einleitet. Die Hündin wird zu einer Tierklinik gebracht, wo das erkrankte Tier eingeschläfert werden soll.

Doch Wiener Dog wird vor ihrem vorschnellen Tod bewahrt. Dawn Wiener (Greta Gerwig) rettet die Hündin. Es ist ein kleiner Lichtstrahl der Hoffnung in der ansonsten tristen Existenz der jungen Frau. In einem Supermarkt will sie Wiener Dog ein paar Leckerlis besorgen. Dort sieht sie zufällig ihren ehemaligen Klassenkameraden Brandon McCarthy (Kieran Culkin), der zu einem verschlossenen, unberechenbaren Junkie geworden ist, der mit der Gesellschaft abgeschlossen hat. Brandon lädt Dawn und Wiener Dog ein, mit ihm durchs Land zu fahren. Unterwegs nehmen sie eine Mariachi-Band mit. Später halten sie überraschend Einkehr im Zuhause von Brandons Bruder Tommy, einem jungen Mann mit Trisomie 21. Mit seiner Frau April führt Tommy ein einfaches, aber scheinbar zufriedenes Leben. Als Dawn allerdings eine erschütternde Geschichte von April erfährt, beschließt sie, Wiener Dog bei Tommy und April zu lassen und in eine hoffentlich glückliche Zukunft mit Brandon zu fahren.

Lange bleibt Wiener Dog indes nicht bei dem Paar. Auf unerklärliche Weise landet der kleine Dackel in New York City, bei dem desillusionierten Filmprofessor und einstmals erfolgreichen Drehbuchautor Schmerz (Danny DeVito). Eine Reihe von Enttäuschungen, professioneller wie persönlicher Natur, haben Schmerz an den Rand des für ihn Erträglichen getrieben. Sein Agent antwortet nicht mehr auf seine Anrufe. Seine Kollegen treten ihm mit unverhohlener Ablehnung entgegen. Und ein angesagter junger Regisseur beleidigt ihn vor der versammelten Studentenschaft. Schmerz ist am Ende, ein gebrochener Mann. Eine verzweifelte Mission soll seinem verkorksten Leben doch noch Bedeutung verleihen, eine letzte Wiedergutmachung. Die allerdings dazu führt, dass sich die Wege von ihm und Wiener Dog wieder trennen.

Schließlich landet Wiener Dog bei Nana (Ellen Burstyn), einer widerborstigen Großmutter, deren menschlicher Kontakt sich mittlerweile auf die Pflegerin beschränkt, die mit ihr in ihrem einsamen Haus lebt. Nana und Wiener Dog erhalten Besuch von Nanas Enkelin Zoe (Zosia Mamet), die unvermittelt mit ihrem neuen Freund, dem feindseligen Künstler Fantasy (Michael Shaw), vor der Tür steht. Nana durchschaut das Mädchen sofort: Sie weiß, dass Zoe ihr immer nur dann ihre Aufwartung macht, wenn sie in Geldnöten ist. Tatsächlich bettelt sie schon bald um mehrere tausend Dollar - mit dem Geld will sie Fantasys nächste Installation finanzieren. Nana ist nicht begeistert, gibt aber nach. Nachdem sie einen Scheck ausgestellt hat, verschwinden Zoe und Fantasy so schnell, wie sie gekommen waren. Nana zieht sich in ihren Garten zurück, um einen Moment der Ruhe zu genießen. Umgeben von Schatten spendenden Bäumen beginnt sie zu tagträumen. Sie phantasiert, wie die Dinge hätten sein können, wenn sie nur Kunst zu Ende studiert hätte, wenn sie ihre wahre große Liebe geheiratet hätte. Verloren in Gedanken realisiert sie nicht, dass Wiener Dog ausbüchst...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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