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Wild Child - Plakat zum Film

WILD CHILD

("Wild Child")
(USA, 2008)

Regie: Nick Moore
Film-Länge: 98 Min.
 
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 Kino-Start:
 18.12.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 13.01.2011

 Free-TV-Start:
 03.10.2011

"Wild Child" - Handlung und Infos zum Film:


Als die 16jährige Poppy (Emma Roberts) ihr exklusives Malibu-Zuhause verwüstet, um damit die neue Verlobte ihres Vaters (Aidan Quinn) "Willkommen" zu heißen, hat er endgültig genug von ihren Streichen und ihrem selbstgefälligen Verhalten. Er macht seine Drohung wahr und schickt sie nach England in ein Internat, damit sie all die Dinge lernt, denen sie bislang erfolgreich aus dem Weg gegangen ist: Bildung, Gemeinschaftsgeist und Loyalität.

Als "kulturloser" Neuzugang in einer fremden Umgebung könnte Poppy keinen schlechteren schlechteren Start in der Abbey Mount School haben. Zudem verweigert sie der grausamen Schulsprecherin Harriet (Georgia King) den Gehorsam und macht sich mit der "Abbey Mount-Schülerin in der fünften Generation" auf Anhieb einen mächtigen Feind. Auch das Konzept der Kameradschaft scheint ihr zunächst völlig fremd. Warum sollte sie sich damit abplagen? Schließlich hat sie sowieso nicht vor, länger als ein paar Wochen zu bleiben.

Die meisten ihrer Zimmergenossinnen - Drippy (Juno Temple), Kiki (Sophie Wu) und Josie (Linzey Cocker) - lassen Poppy kalt ablitzen, als sie merken, dass Poppys Verhalten sie ihre Privilegien kostet, nur Kate, die reifste von ihnen, geht auf Poppy zu, als sie erfährt, dass ihre Mutter vor fünf Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Seitdem macht Poppy sich selbst und ihrer Umwelt das Leben schwer. Die Mädchen entscheiden, ihre amerikanische Schwester bei ihrem Plan zu unterstützen, möglichst schnell von der Schule verwiesen und damit wieder nach Hause geschickt zu werden – Freiheit für Poppy.

Doch nachdem eine ganze Reihe dreister Streiche nicht den gewünschten Verweis von Schuldirektorin Mrs. Kingsley (Natasha Richardson) bringen, wird den Mädchen klar, dass sie den Einsatz erhöhen müssen. Kates Idee ist, dass sich Poppy an Mrs. Kingsleys Sohn Freddie (Alex Pettyfer) heranmacht. Das letzte Mädchen, das beim Knutschen mit ihm erwischt wurde, musste sofort die Koffer packen. Das Problem bei diesem Plan ist nicht Freddie, sondern Harriet, die schon seit langem in ihn verliebt ist und sich als rechtmäßigen Empfänger seiner Zuneigung sieht. Als Harriet merkt, dass Poppy es auf Freddie und damit auf das Allerheiligste in ihrem Leben abgesehen hat, wird sie zur Furie und startet einen Sabotage-Feldzug gegen Poppy. Ihr Ziel ist ganz einfach: eine Poppy ohne Freunde und ohne Freddie.

Derweil kommt die junge Amerikanerin trotz ihrer Sorgen immer mehr auf den Schulgeschmack und beginnt – angeregt durch Mrs. Kingsley – sogar mit dem Lacrosse-Training. Allerdings auf die amerikanische Art. Immer deutlicher wird dabei, dass es ihre neuen Freunde - im Gegensatz zu den Geld-Groupies an ihrer alten Schule - wirklich gut mit ihr meinen. Mit jedem ihrer Versuche, sich so untragbar wie möglich für die Abbey Mount School zu machen, insbesondere beim Flirten mit Freddie, rücken Glück und Zufriedenheit in immer greifbarere Nähe.

Gleichzeitig sieht Harriet ihre Macht schwinden und fälscht ein paar E-Mails, die sich lesen, als hätte Poppy alle nur ausgenutzt und als würde sie sich über die Naivität Freddies und ihrer Freundinnen lustig machen. Ihre Schulkameraden sind wie vor den Kopf gestoßen durch diese Lügen und Poppy zieht sich in ihrer Verzweiflung in eine Ecke der Schulküche zurück, wo sie gedankenverloren mit ihrem Souvenir-Feuerzeug spielt und den Küchenvorhang in Brand setzt. Zu Tode erschrocken löscht sie das Feuer und rennt weg – vergisst allerdings ihr Feuerzeug in der Küche.

Obwohl Poppy überzeugt davon ist, dass sie das Feuer gelöscht hat, scheint es wieder aufgeflammt zu sein und hat sich dann ausgebreitet. Poppy macht schließlich das einzig Richtige und erklärt Mrs. Kingsley, wie es zu dem Brand gekommen ist. Anschließend erkennt sie ihre Mutter auf dem Teamfoto der Lacrosse-Schulmannschaft von 1977. Sie war also auch auf der Abby Mount School und genau wie ihre Tochter Kapitän ihres Lacrosse Teams.

Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Mrs. Kingsley keine andere Wahl hat, als ihren Verweis zu beantragen und sie vor das Ehrengericht der Schule zu bringen. Dieses Ehrengericht funktioniert wie ein Gericht, bei dem die Schüler am Ende entscheiden, ob der angeklagte Schüler verwiesen wird oder nicht. Zum Glück haben aber Kate und die anderen Mädchen mittlerweile gemerkt, dass die Emails nicht von Poppy stammten und stehen ihr vor Gericht bei. Während der Befragung von Poppy verspricht sich Harriet und dadurch wird deutlich, welche Rolle sie beim zweiten Aufflammen des Feuers gespielt hat. Poppy wird freigesprochen und kann anschließend ihr Lacrosse-Team in einen triumphalen Sieg führen und bald darauf gemeinsam mit ihren Freunden einen wunderschönen Urlaub Zuhause in Amerika verbringen. Gemeinsam mit ihrem Vater kann Poppy ihren Freundinnen und Freddie nun ihre ehemalige "Wild Child"-Welt zeigen und es aus vollem Herzen genießen. Poppy hat ihre Lektion in Abby Mount gelernt und sie erkennt, dass sie schließlich doch noch zu der jungen Frau geworden ist, die sich ihre Mutter gewünscht hätte…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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