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Winn-Dixie - Mein zotteliger Freund - Plakat zum Film

WINN-DIXIE - MEIN ZOTTELIGER FREUND

("Because of Winn-Dixie")
(USA, 2005)

Regie: Wayne Wang
Film-Länge: 104 Min.
 
"Winn-Dixie - Mein zotteliger Freund" auf DVD bestellen
DVD:  6.99 EUR
  


 Kino-Start:
 22.09.2005

 DVD/Blu-ray-Start:
 01.12.2005

 Pay-TV-Start:
 28.03.2007

"Winn-Dixie - Mein zotteliger Freund" - Handlung und Infos zum Film:


Es ist mal wieder "einer dieser Tage": India Opal Buloni (Annasophia Robb) muss alleine Baseball spielen, alleine mit dem Rad durch ihre neue Heimatstadt Naomie radeln und sich den lieben langen Tag mit sich selbst beschäftigen. Der – zweifelhafte – Höhepunkt des Tages besteht schließlich darin, ihrem Vater (Jeff Daniels), dem Seelsorger der "Open Arms"-Gemeinde, beim Predigen zuzuhören – wahrlich kein Spaß für alle Beteiligten. Als Opal am nächsten Tag von der Schule nach Hause kommt, wartet nur ein Zettel auf sie, geschrieben von ihrem Vater: Sie soll zu Winn-Dixie, dem Supermarkt, fahren und Lebensmittel einkaufen. Doch dort ändert sich Opals Leben für immer: Ein wuscheliger, kleiner Hund hat sich verlaufen und sorgt in den Gängen des Ladens für das totale Chaos. Als der Marktleiter schon den Hundefänger rufen will, fasst sich Opal kurzerhand ein Herz und behauptet einfach, der Hund gehöre ihr und heiße Winn-Dixie.

Zu Hause zeigt sich ihr Vater nur wenig begeistert von diesem ziemlich übel riechenden Familienneuzugang. "Nur übergangsweise" erlaubt er, dass Winn-Dixie bei ihnen bleibt. Und nach einem ausgiebigen Bad für das Zottelvieh findet selbst der Prediger, der sich so gerne in seinem emotionalen Schildkrötenpanzer versteckt, den Vierbeiner recht annehmbar. Nur als die Wohnung nach einem kleinen Familien-Ausflug wie ein Schlachtfeld aussieht, ist der brüchige Friede bereits wieder in Gefahr. Denn jetzt will auch der Vermieter der Bulonis den Hund so schnell wie möglich von seinem Grundstück haben...

Davon lässt sich Opal aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie hat andere Sorgen. Denn nur zu gerne würde sie Winn-Dixie eines der tollen roten Lederhalsbänder aus dem Zooladen kaufen. Weil ihr aber das nötige Geld dazu fehlt, heuert sie bei Otis (Dave Matthews) kurzerhand als Aushilfe an. Und schon bald merkt sie, dass der Mann, der mit seiner Stimme die Tiere in der Zoohandlung so wunderbar beruhigen kann, genauso einsam ist wie sie selbst...

Ein paar Tage später landet Opal bei einem ihrer Streifzüge unverhofft in der örtlichen Bibliothek, die der freundlichen Miss Frannie (Eva Marie Saint) gehört. Miss Frannie erzählt Opal eine Geschichte und schenkt ihr und der stets missmutig drein guckenden Amanda (Courtney Jines) ganz besondere Bonbons. Die sind nämlich nicht nur süß, sie schmecken auch genau nach der Empfindung, die man selbst am stärksten fühlt. Aber zunächst einmal freuen sich Opal und Winn-Dixie darüber, an einem Nachmittag gleich zwei neue Freundinnen gefunden zu haben. Denn auch Amanda zeigt sich ungewöhnlich offen – bis die beiden nervigen Dewberry-Brüder auftauchen und Amanda verscheuchen. Kurz darauf sorgt Winn-Dixie für Heiterkeit, als er zuerst während der Messe des Predigers lautstark bei „Amazing Grace“ mitheult und danach zum Erstaunen der Gemeinde eine Maus fängt, ihr dabei aber kein Haar krümmt. Noch nie zuvor waren der Prediger und seine Gemeinde so mit sich im Reinen. Als Winn-Dixie in die verwilderten Garten der „Hexe“ Gloria Dump abhaut, machen Opal und ihr Hund schließlich eine weitere tolle Bekanntschaft…

Da ist Regisseur Wayne Wang aber kräftig auf den Hund gekommen: Nach auch von den gestrengeren Kritikern sehr positiv aufgenommenen Streifen wie der Paul Auster-Verfilmung "Smoke" und der schon recht seicht-kommerziellen Jennifer Lopez-Schmonzette "Manhattan Love Story", setzt er in seinem neuen Film ganz auf Kinder und Hunde. Beide erfüllen ihren Zweck: Sie sehen niedlich aus. Insbesondere eben "das Kind", die kleine Annasophia Robb, die im selben Jahr auch im noch erfolgreicheren "Charlie und die Schokoladenfabrik" mitwirkte. Ihr gehört auch der wohl komischste Moment des Films, wenn sie dem verwirrten Supermarktdetektiv im "Winn-Dixie"-Supermarkt erklärt, dass ihr Hund "Winn-Dixie" heiße - und ihr Gesicht verrät, dass sie sich fast über sich selbst erschrickt. Alles andere ist allerdings nur durchschnittliche Kinderfilmkost, die in der Erwachsenenwelt "keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken" dürfte...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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