Trayne (
Albert Lieven) gilt in der Londoner Gesellschaft als angesehener Geschäftsmann. Kaum einer weiß von seiner Vorliebe, für Verbrechen. Sein neuester Coup soll der Diebstahl der Kronjuwelen aus dem Londoner Tower sein. Der Plan hierfür sieht einfach aus: Leutnant Dick Lee-Carnaby (
Gary Raymond), der am Tag des geplanten Diebstahls Dienst hat, soll unauffällig durch Traynes "Mitarbeiter" Graham (ebenfalls
Gary Raymond), der dem Leutnant verblüffend ähnlich sieht, ausgetauscht werden. Dieser soll sich darum kümmern, dass die Alarmanlagen unschädlich gemacht werden, während fünf Fassadenkletterer den Tower besteigen.
Dafür muss aber Traynes Vertrauter Kane (
Klaus Kinski) erst einmal Graham aus dem Gefängnis von Dartmoor befreien. Nachdem man ihn instruiert hat, versucht Graham zusammen mit Dinah Pawling (
Margot Trooger) den "Einsatzort" zu erkunden. Dabei werden sie von dem Tourist Hector (
Eddi Arent) entdeckt und fotografiert. Scotland Yard misst seinen Verdächtigungen allerdings keinerlei Bedeutung bei. Hector versucht daraufhin auf eigene Faust, den Dingen auf den Grund zu gehen und wird prompt von der Bande gefangen genommen...
Im Unterschied zu vielen anderen Edgar Wallace-Filmen, geht es hier nicht so sehr um die Aufklärung eines Verbrechens, sondern um seine Entstehung. Gedreht wurde "Das Verrätertor" teils in Deutschland, teils in England, mit "gemischten" Schauspielern und in zwei Sprachen. Man hatte mit Eddi Arent und Klaus Kinski allerdings die Trümpfe, die dem Film ein unverwechselbares "Wallace-Flair" geben, eindeutig in deutscher Hand. Die Handlung ist sicherlich nicht unbedingt eine der spannendsten.