Schon als Kind träumte Fanny Brice (
Barbra Streisand) davon, auf der Bühne zu stehen. Deshalb ist sie auch wild entschlossen, jeden Job anzunehmen, um endlich die "Bretter, die die Welt bedeuten" betreten zu dürfen. So nimmt sie auch eine Rolle als Tänzerin an, die ihr ihr Freund Eddie Ryan (
Lee Allen) verschafft - obwohl sie gar nicht tanzen kann. Eine Rollschuhnummer geht ebenfalls in die Hose; Eddie sorgt allerdings dafür, dass sie auch die nachfolgende Gesangsnummer übernehmen darf, mit der sie das Publikum überzeugt. Fanny bekommt ein Engagement in der kleinen Revue - und fällt noch am Premierenabend dem Lebemann Nick Armstein (
Omar Sharif) auf, der Fanny in der Garderobe besucht.
Eine Zeit später bekommt Fanny ein Telegramm von Florenz Ziegfield (
Walter Pidgeon), dem König der Musik-Revue in New York. Er engagiert den Newcomer vom Fleck weg und die eigenwillige Fanny kommt ganz groß raus. Durch ihr neues Engagement trifft sie auch Nick wieder und verliebt sich in ihn. Bis die beiden heiraten, steht ihnen allerdings eine weitere Trennung bevor; Fanny wird in der Zwischenzeit der Star vom Broadway während Poker-Spieler Nick sein gesamtes Kapital verspielt...
Barbra Streisands Film-Debüt war gleich ein voller Erfolg: Die gelungene Mischung aus rührender Love Story und amerikanischer Erfolgsgeschichte gespickt mit vielen Musik-Nummern, die die Stimme "der Streisand" richtig zur Geltung kommen ließ, wurde für insgesamt acht "OSCAR"s nominiert, u.a. auch als "bester Film". Etwas enttäuschend war es dann schon, dass nur Streisand selbst die Trophäe auch wirklich bekam und sich diese noch mit Katherine Hepburn für ihre Rolle in "Der Löwe im Winter" teilen musste.