Der Film beginnt, als schon alles vorbei ist: Werbetexterin Gwen Marcus (
Sarah Jessica Parker) erzählt, warum eine Ehe für sie eigentlich nicht in Frage bekommt. Begonnen hatte alles mit einem Heiratsantrag (!) ihres Freundes Matt (
Gil Bellow). Aber kaum hat sie sich mit der Idee angefreundet, merkt sie, wie es in den Beziehungen in ihrer Familie an allen Ecken und Enden kriselt:
Ihr Vater Vic (
Paul Mazursky) eröffnet ihr, dass ihre Mutter Nina (
Mia Farrow) offenbar ein Verhältnis (
mit dem Pfleger ihrer Oma, Antonio *Antonio Banderas) hat. Das bestätigt die der Tochter auch, aber nur, weil auch der Herr Papa sich mit einer Reisebüroangestellten eingelassen hat. Schwester Leslie (
Carla Gugino) verlässt ihren Mann bereits ein paar Wochen nach der Hochzeit und Bruder Jordan (
Kevin Pollack) betrügt seine schwangere Frau mit einem attraktiven Model (
Naomi Campbell). Wie soll man da noch an die wahre Liebe glauben?
Trotz des eher depressiven Themas ist David Frankels Film in einigen Szenen hoffnungslos romantisch - es geht eben doch. Die Dialoge sollte man sehr genau verfolgen, um die meist gut versteckten Spitzen auch herauszuhören. Und wenn der Streifen mit einigen Woody Allen-Werken verglichen wurde, gibt es durchaus einige Parallelen: Die "leicht" neurotische Hauptdarstellerin, der bissige aber unterschwellige Witz - und der Hang zur harmonischen Auflösung.