Harry Barber (
Woody Harrelson) war ein Reporter mit hehren Idealen. Bis ihn das eines Tages zwei Jahre unschuldig hinter schwedische Gardinen brachte. Nicht unschuldig daran war der Multi-Millionär Malroux (
Rolf Hoppe). Nachdem Barber aus dem Knast entlassen wird, kommt ihm da ein Angebot von Malrouxs' Frau Rhea (
Elisabeth Shue), einer ausgesprochen attraktiven Erscheinung, gerade recht: Sie bittet ihn, Malrouxs Tochter Odette (
Chloe Sevigny) zu entführen.
Anscheinend eine todsichere Sache: Die Entführung wird nur vorgetäuscht, Odette weiß Bescheid, wird ein paar Tage in Miami versteckt, bis ihr Vater das Lösegeld gezahlt hat und Harry erhält zum Dank 10 % - immerhin 50.000 Dollar - und die Hoffnung auf Rheas. Alles scheint so einfach und sicher - aber dann läuft einiges schief...
Volker Schlöndorff kennt man von Literatur-Verfilmungen wie der "OSCAR"-gekrönten "Blechtrommel" oder "Homo Faber". Auch bei "Palmetto" - der ursprünglich im deutschen "Dumme sterben nicht aus" heißen sollte - bediente er sich einer Vorlage, eines Krimis von James Hadley Chase. Was dabei herauskam war ein stargespickter Krimi, mit dem sich Schlöndorff nach eigener Aussage einen Jugendtraum erfüllte.