Es war einmal vor langer Zeit in den endlosen Weiten des Atlasgebirges: Der Nomade Mustapha (
Sami Bouajila) soll die besten arabischen Vollblüter und Reiter seines Stammes nach Marrakesch führen, um am ruhmreichsten aller Pferderennen teilzunehmen: dem Agdal. Aber bevor es in die Berge geht, holt er in der Stadt seine elfjährige Tochter, ein menschenscheues Mädchen mit dem Namen Zaina (
Aziza Nadir), von deren Existenz er erst beim Tod von Zainas Mutter erfahren hat.
Denn einst musste Mustpaha unter dem Druck seines Stammes diese Frau verstoßen, weil sie als Mann verkleidet an dem Agdal teilgenommen hatte. Zaina und Mustapha sind beide misstrauische und dickköpfige Wesen und stehen sich gleich beim ersten Blick wie Feuer und Wasser gegenüber. Blind vor Schmerz setzt Zaina die Stallungen des mächtigen Omar El Mansour (
Simon Abkarian) in Brand, eines in der Stadt sehr angesehenen Notablen, den sie für verantwortlich am Tod ihrer Mutter hält.
Was Zaina nicht weiß, ist, dass Mustapha und Omar früher als Rivalen um die Liebe ihrer Mutter gekämpft haben. Die Nomaden und das Mädchen fliehen in die wilden Weiten des Atlas. Auf ihrer Spur: Omar und sein Clan, denn dieser ist zu allem bereit, um Zaina wieder zu sich zu nehmen und sich endlich an Mustapha zu rächen... Im Laufe der Verfolgungsjagd in der unwirtlichen Gegend entdecken das Mädchen und ihr Vater ihre Zuneigung füreinander und ihre Komplizenschaft. Aber schließlich ist es Zaina, die durch ihre von Mustapha geerbte Leidenschaft für Pferde an dem Agdal teilnimmt und endlich Omars Hass und die Abneigung des Stammes besiegt.