Der erfolgsverwöhnte Schlager-Komponist George Webber (
Dudley Moore) steckt so richtig schön in der "Midlife Crisis": Mit seiner Freundin Sam (
Julie Andrews) diskutiert er lieber, statt mit ihr zu schlafen, den Nachbarn schaut er per Fernrohr beim Liebesspiel zu und inzwischen ist er sogar neidisch auf seinen homosexuellen Co-Autor Hugh (
Robert Webber). Da ist er besonders auffällig, als er eines Tages aus dem Auto die attraktive Jennifer (
Bo Derek) sieht - für ihn eine Traumfrau, die als erste eine "Zehn" auf der Skala von 1 bis 10 verdient hätte.
Da gibt es allerdings ein Problem: Jennifer ist gerade frisch verheiratet und mit ihrem Mann auf Hochzeitsreise. Von ihrem Vater, einem Prominenten-Zahnarzt, erfährt er wo - und so folgt George ihr nach Mexiko. Dort rettet er erst 'mal ihrem Mann das Leben - und hat so alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen...
Blake Edwards Komödie kann vor allem in den Momenten überzeugen, wo der Regisseur seinen Hauptdarsteller in bester "Inspektor Clouseau"-Manier Tolpatschigkeiten vollführen lässt. Der Rest schwankt zwischen sentimentalem Welt-Schmerz und halbgarer Love-Story. Für Bo Derek war es immerhin der Beginn der Karriere. Und Edwards' Haus- und Hof-Komponist (im richtigen Leben) Henry Mancini, konnte für die Filmmusik und den Song "It's Easy To Say" zwei "OSCAR"-Nominierungen einheimsen.