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Vatertage - Opa über Nacht - Plakat zum Film

VATERTAGE - OPA üBER NACHT

(D, 2012)

Regie: Ingo Rasper
Film-Länge: 93 Min.
 
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 Kino-Start:
 13.09.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 04.04.2013

 Free-TV-Start:
 14.08.2014

"Vatertage - Opa über Nacht" - Handlung und Infos zum Film:


Basti (Sebastian Bezzel) betreibt in München ein kleines Rikscha-Unternehmen und ist ein lebensfroher Single. Er hat wirklich nicht die geringste Ambition, erwachsen zu werden. Dabei ist er immerhin schon 36 Jahre alt. Viel lieber genießt der charmante Lebenskünstler die Gesellschaft seiner jungen Kundinnen, besonders, nachdem die Rikschafahrt bereits beendet ist. Ansonsten gehört seine Leidenschaft dem Weißbier, der Weißwurst und seiner Brass Band "Wadlbeißer", die aus seinen Rikscha-Mitarbeitern besteht und bei der er Tuba spielt.

Doch sein sorgloses Leben wird aus heiterem Himmel vollkommen auf den Kopf gestellt: Vor der Tür steht eines Tages die 17-jährige Dina (Sarah Horvath) und behauptet ziemlich überzeugend, seine Tochter zu sein. Im Arm trägt sie Paul, ihr eigenes Baby und hält dem völlig überforderten Basti ein Handy ans Ohr. Am anderen Ende meldet sich ihre Mutter Vanessa aus Bitterfeld, mit der Basti vor 18 Jahren einen One-Night-Stand hatte. Die Stimme am Telefon verkündet mit sehr viel Nachdruck: Entweder Basti zahlt Bares oder er hat eine Unterhaltsklage am Hals. Und das kann sich der notorisch klamme Basti noch weniger leisten als die geforderten 15.000 Euro.

Basti ist geschockt und stürzt sich in die Arbeit – fest entschlossen, das Geld zusammen zu bekommen, um sein geliebtes, verantwortungsfreies Leben zu behalten. Und, er mag ein Schlawiner sein, aber Basti hat seinen Stolz. Was er verbockt hat, das badet er aus. Dina zieht erst einmal bei ihm ein, während ihre Freundin Natalie (Nina Gummich) sich in München auf die Jagd nach gut verdienenden Fußballspielern macht.

Basti strampelt sich buchstäblich ab, um das Geld für Dina aufzutreiben. Auf dem Oktoberfest begegnet er der hübschen holländischen Touristin Debbie (Sylvia Hoeks) und landet in ihrem Hotelzimmer. Völlig verzweifelt stiehlt er dem Mädchen 200 Euro aus der Tasche und schleicht sich im Morgengrauen davon. Unterdessen telefoniert Dina mit Natalie: Die war es nämlich, die sich zuvor bei Basti telefonisch als Dinas Mutter ausgegeben hatte. Natalie drängt Dina dazu, das Geld um jeden Preis zu fordern. Doch Dina hat längst Gewissensbisse, denn immerhin ist Basti ihr Vater und eigentlich auch ein supernetter Typ.

Basti sucht weiter überall nach Geld. Aber auch seine große Schwester Thea (Monika Gruber) kann ihm nicht aushelfen – ihr Pralinenladen läuft gut, aber mehr als 50 Euro kann Basti bei der resoluten Thea nicht abstauben. Immerhin: Bastis Vater Lambert (Heiner Lauterbach), gerade mit seinem jungen Lover Nektarios (Adam Boudoukos) zu Besuch aus Mykonos, wo er eine kleine Pension betreibt, kann Basti 5.000 Euro leihen.

Weil das mit dem Geldauftreiben nicht so glatt läuft wie gewünscht, verbringen Basti und Dina mehr Zeit als vorgesehen miteinander. Und je besser sie sich kennenlernen, desto mehr lässt sich Basti auf seine neue Rolle als Vater ein. Und er zeigt Dina mit seiner Rikscha seine Heimatstadt. Dabei begegnet er durch Zufall auch Debbie wieder, der holländischen Touristin, die er kürzlich bestohlen hat. Geplagt vom schlechten Gewissen tritt Basti in die Pedale und legt eine wilde Flucht durch die Münchner Innenstadt hin, bei der er Debbie gerade noch abhängen kann, die verblüffte Dina und ihren Sohn Paul im Gepäck.

Am Abend stürzen sich Dina und Natalie ins Nachtleben und lassen Basti mit seinem kleinen Enkel zurück. Jetzt soll er mal zeigen, was er im Umgang mit Babys so drauf hat. Es ist nicht leicht, aber irgendwann in der Nacht und zwei Windelwechsel später schläft der kleine Paul endlich friedlich ein.

Kurz darauf steht unverhofft Debbie vor Basti, sie hat ihn in seiner Rikscha-Zentrale ausfindig gemacht. Aber es geht ihr gar nicht um die 200 Euro, die Basti gestohlen hat. Im Gegenteil, sie hat sich in ihn verliebt. Verblüfft von Debbies gewinnender Art fasst Basti Vertrauen und erzählt ihr von seiner vertrackten Situation. Er gesteht ihr sogar, dass er immer schon von Dinas Existenz wusste – und zeigt Debbie die wütenden Briefe, die Vanessa ihm damals geschrieben hat. Völlig erschöpft schläft Basti nach diesem Geständnis ein. Als Dina überraschend in der Tür steht, kann Debbie gerade noch die Briefe in Bastis Tuba verstecken.

Am nächsten Morgen scheint für alle die Sonne. Und es stehen die Proben der "Wadlbeißer" an. Doch schon beim ersten Stück flutschen Vanessas alte Briefe aus Bastis Tuba direkt vor die Füße von Dina. Die erkennt Bastis Lüge, ist außer sich und rast in ihrer Verzweiflung in Natalies Auto davon. Der schuldbewusste Basti hechtet sofort auf seine Rikscha und radelt Dina hinterher. Es kommt, wie es kommen muss: Dina setzt Natalies Auto gegen die Wand und schrottet gleich auch noch Bastis geliebte Rikscha. Jetzt endlich sprechen Basti und Dina sich aus und Basti bittet um eine letzte Chance, ein guter Vater zu sein. Dina willigt ein. Von nun an soll es keine Lügen mehr zwischen ihnen geben und beide sind froh über den Neuanfang. Bei einem entspannten Grillfest feiert die frisch zusammengewürfelte Familie ihr Glück. Alle Zeichen deuten auf ein Happy End für Bastis neue Familie. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Denn Dinas Freundin Natalie ahnt nichts von der neuen Ehrlichkeit zwischen Dina und Basti. Mehr noch, sie gibt sich am Telefon erneut als Dinas Mutter aus und fordert nun 20.000 Euro – schließlich steht jetzt auch noch ihr zu Schrott gefahrenes Auto auf der Rechnung. Der überrumpelte Basti, der immer noch nichts vom falschen Spiel ahnt, rast wutentbrannt nach Bitterfeld, um die Sache ein für allemal mit Vanessa zu klären. Mitten in der Nacht steht er vor ihrer Tür. Die echte Vanessa kann Basti aber endlich aufklären, dass sie ihn nie angerufen hat. Zusammen finden sie heraus, dass er von Natalie an der Nase herum geführt worden ist. Und er erfährt die ganze Wahrheit über Dina, ihre Mutter und sich. Und die ist völlig anders als erwartet...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 02.09.2012

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