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Cold Creek Manor - Das Haus am Fluss - Plakat zum Film

COLD CREEK MANOR - DAS HAUS AM FLUSS

("Cold Creek Manor")
(USA, 2003)

Regie: Mike Figgis
Film-Länge: 118 Min.
 
"Cold Creek Manor - Das Haus am Fluss" auf DVD bestellen
DVD:  14.99 EUR
  


 Kino-Start:
 12.02.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 23.09.2004

 Pay-TV-Start:
 17.07.2005

 Free-TV-Start:
 15.07.2007

"Cold Creek Manor - Das Haus am Fluss" - Handlung und Infos zum Film:


Es ist noch sehr früh, Managerin Leah Tilson (Sharon Stone) muss zum Flughafen – und vergisst, ihrem Mann Cooper (Dennis Quaid) den Wecker zu stellen. Der verschläft prompt, scheucht die Kinder Kristen (Kristen Stewart) und Jesse (Ryan Wilson) aus dem Bett und quält sich mit ihnen durch den dichten New Yorker Stadtverkehr, um sie noch rechtzeitig zur Schule zu bringen. Sinnlos – nichts geht mehr. Kristen und Jesse entschließen sich, in die U-Bahn umzusteigen. Und während ihre Mutter im Flugzeug sich gerade die eindeutigen Avancen ihres Chefs anhören muss, der ihre weitere Karriere gerne in einem Hotelzimmer besprechen würde, wird Jesse angefahren. Der Junge überlebt den Unfall fast unverletzt. Seine Eltern verstehen diesen Umstand als Wink des Schicksals, etwas zu ändern, was sie vielleicht schon lange hätten ändern sollen. Leah und Cooper beschließen, Hektik und Hetze der Stadt gegen Stille und Beschaulichkeit des Landlebens zu tauschen. Sie kaufen ein Haus in der Provinz: Cold Creek Manor. Ein herrschaftliches, aber stark renovierungsbedürftiges Anwesen. Doch genau das reizt die Tilsons: etwas zu schaffen und zu gestalten von bleibendem Wert.

Erste Anzeichen, dass dieses Haus ein dunkles Geheimnis birgt, tauchen auf, als Jesse sein künftiges Zimmer inspiziert. Nicht nur die vergessene Kinderkleidung im Schrank lässt darauf schließen, dass hier jemand überstürzt ausgezogen ist. Jesse entdeckt außerdem ein von einem Kind verfasstes Gedicht, in dem zum ersten Mal der Name „Devil’s Throat“ erwähnt wird, jene abgründige Gesteinsspalte auf dem Grundstück, die alle Teufelsschlund nennen. Auch Dokumentarfilmer Cooper stößt bei der Einrichtung seines Schnittraums auf Hinterlassenschaften der Familie Massie, die „Das Haus am Fluss“ über Generationen bewohnt hat. Zuletzt gehörte es Dale Massie, der hier mit seiner Frau und zwei Kindern lebte, deren Verbleib im gesamten Ort allerdings totgeschwiegen wird. Dale, der das Haus wegen Verschuldung an die Bank abtreten musste, platzt unangemeldet bei den Tilsons herein, um ihnen seine Arbeitskraft bei der Renovierung des Hauses aufzuzwingen.

Mehr aus Gewissensgründen denn aus Überzeugung willigen Leah und Cooper ein. Sie wissen, dass es bei den anderen Kleinstadtbewohnern keinen guten Eindruck machen würde, einen aus ihrer Mitte zu vergrätzen. Die Einheimischen begegnen Außenseitern ohnehin mit Misstrauen, was den Tilsons die Eingewöhnung bereits genug erschwert. Dale Massie richtet den heruntergekommenen Pool wieder her, und für einen Moment scheint es, als sei er tatsächlich der nette Typ, für den er sich ausgibt, und die Szenerie auf dem besten Wege, eine Idylle zu werden. Bis der Tag kommt, an dem die Tilsons morgens aufwachen und sich überall Schlangen durch das Haus winden. Die Großstädter geraten in Panik – da kommt Dale Massie mit seinen Helfern und spielt den Retter. Für Cooper ist klar, dass Dale selbst die Schlangen ins Haus gebracht hat, weil er sie als neue Besitzer nicht duldet. Als Dale auch noch beginnt, mit Leah zu flirten, reicht es Cooper: Er entlässt ihn, nicht ahnend, was er damit auslöst. Denn im Ort herrscht nur Frieden, solange der unberechenbare Dale Massie friedlich ist. Und wer sich mit ihm anlegt, steht alleine da…

Mit "Cold Creek Manor" hat Regisseur Mike Figgis einen lupenreinen (Psycho-)Thriller gedreht – mit der Betonung auf Thriller und weniger dem dramatischen Aspekt; sicherlich sein kommerziellster Film. Seine Hauptdarsteller liefern dabei eine solide Leistung, sind aber für den Erfolg des ganzen nicht maßgeblich. Wichtig ist nur, dass Dennis Quaid und Sharon Stone wirken so sympathisch, dass man ihnen alles Gute wünscht und mit ihnen zittert, dass sie das "Böse" so schnell wie möglich besiegen. Somit am Ende nichts Außergewöhnliches – aber für Mike Figgis sicherlich unterwartet…


Die Redaktions-Wertung:65 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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