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Crime Is King - Plakat zum Film

CRIME IS KING

("3.000 Miles To Graceland")
(USA, 2001)

Regie: Demian Lichtenstein
Film-Länge: 120 Min.
 
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DVD:  14.95 EUR
  


 Kino-Start:
 23.05.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 14.11.2002

 Pay-TV-Start:
 24.12.2003

 Free-TV-Start:
 05.02.2005

"Crime Is King" - Handlung und Infos zum Film:


Rosewood, Nevada: Vor dem Motel "Last Chance" hält Michael Zanes (Kurt Russell) knallroter Cadillac Coupe de Ville, Baujahr 1959. Michael ist nach fünfeinhalb Jahren aus dem Knast entlassen worden und gerade 3000 Meilen von Jersey City nach Nevada gefahren. Das hält den zehnjährigen Jesse (David Kaye) nicht davon ab, ihn sofort zu beklauen: Jesse schraubt die Luftventilkappen an den Caddy-Rädern ab. Michael verfolgt Jesse wütend bis ins Restaurant, stellt ihn zur Rede - und im Umsehen flirtet er heftig mit Jesses Mutter Cybil (Courteney Cox), die dort als Bedienung arbeitet. Cybil verliebt sich auf der Stelle in Michael und landet mit ihm im Bett - was Jesse clever ausnutzt, um Michaels Portemonnaie zu stehlen.

Im Motel trifft Michaels Partner Thomas Murphy (Kevin Costner) ein, und er hat drei Kumpane mitgebracht: Hanson (Christian Slater), Gus (David Arquette) und Franklin (Bokeem Woodbine). In Murphys Wagen fahren sie alle weiter nach Las Vegas, wo gerade die Internationale Elvis-Woche stattfindet. Als Gus einen Witz über Elvis reißt, reagiert Murphy ungehalten und befiehlt ihm unmissverständlich, den "King" in Ruhe zu lassen. Die Gang trifft sich mit einem weiteren Komplizen, Helikopterpilot Jack (Howie Long). Letzte Vorbereitungen für den geplanten Überfall werden besprochen. Michael kehrt allein ins "Last Chance" zurück, um sein gestohlenes Geld wiederzuholen. Cybil hat keine Ahnung von Jesses Diebereien, aber sie kennt sein Versteck auf dem Dachboden, wo sie tatsächlich Geld und Portemonnaie findet. Michael verbringt eine weitere stürmische Liebesnacht mit ihr.

In Las Vegas tarnen sich die Gangster mit Perücken und glitzernden Outfits als Elvis-Imitatoren, wie sie derzeit die Stadt überschwemmen. Sie marschieren durch das Casino des Riviera-Hotels. Dort wird Murphy von einem Knastbruder namens "Roller Elvis" (Shawn Michael Howard) erkannt und angesprochen. Murphy versucht ihn abzuschütteln, und als das nicht funktioniert, schlägt er ihn brutal nieder. Die Gangster gelangen mit dem Fahrstuhl in jenen Hotelbereich, wo das Bargeld gezählt wird, sprühen die Überwachungskameras zu, brechen mit Spezialwerkzeugen die Sicherheitstüren auf und rauben 3,2 Millionen Dollar. Während des Überfalls hat Michael den Fahrstuhl so manipuliert, dass nur er allein ihn bewegen kann. Die Gang hat allerdings doch nicht alle wichtigen Videokameras unbrauchbar gemacht: Das Wachpersonal beobachtet den Überfall und trifft Maßnahmen zur Verhaftung der Gangster, aber diese sollen zunächst den Casinobereich mit den hunderten von Hotelgästen unbehelligt verlassen. Da verliert ein überraschter Wachmann die Nerven und zieht seine Waffe - die Gangster antworten mit geballter Feuerpower aus Maschinenpistolen, es kommt zu einem Gemetzel im Casinosaal. Dabei wird Franklin tödlich verwundet. Die Gangster fliehen im Fahrstuhl aufs Dach, wo Jack sie mit dem Helikopter abholt und in Sicherheit bringt.

Jesse durchstöbert gerade Michaels Habseligkeiten in dessen Motelzimmer, als die Gangster dort eintreffen, um die Beute zu teilen - Jesse versteckt sich im Bad und wird Zeuge, wie es dabei zum Streit kommt. Murphy besteht hartnäckig darauf, den Anteil des toten Franklin nicht auf die anderen vier zu verteilen. Außerdem verlangt er, dass die Gang zusammenbleibt und gemeinsam flieht, denn er will sicher gehen, dass niemand sein Geld zu früh ausgibt. Hanson hat dafür überhaupt kein Verständnis - er will 25 Prozent von Franklins Anteil und dann sofort verschwinden. Als er den Fehler begeht, Murphy mit gezogener Waffe zu bedrohen, erschießt dieser ihn kaltblütig...

Ein Star-Ensemble gibt sich hier ein Stelldichein – allerdings sind die meisten davon „bis zur Unkenntlichkeit entstellt“, müssen sie doch einen Großteil des Filmes Elvis-Kostüme tragen. Warum sie mitgemacht haben, bleibt ein Rätsel, denn sonderlich originell ist die Geschichte der kriminellen Elvis-Imitate sicherlich nicht – auch wenn Regisseur Demian Lichtenstein versucht, durch die Hereinnahme eines kleinen Jungen etwas „human touch“ hereinzubringen. Das Ergebnis wirkt doch eine Spur zu gewalttätig und uninspiriert – und wer glaubt schon wirklich, dass Kevin Costner der uneheliche Sohn des „King“ ist …


Die Redaktions-Wertung:50 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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