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Das Bildnis des Dorian Gray - Plakat zum Film

DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY

("Dorian Gray")
(GB, 2009)

Regie: Oliver Parker
Film-Länge: 118 Min.
 
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 Kino-Start:
 15.04.2010

 DVD/Blu-ray-Start:
 02.09.2010

 Pay-TV-Start:
 15.06.2011

 Free-TV-Start:
 17.12.2012

"Das Bildnis des Dorian Gray" - Handlung und Infos zum Film:


Mit ungläubig-staunenden Augen und voller Neugier betrachtet der kaum 20-jährige Dorian Gray (Ben Barnes) die Taschendiebe und Straßenmädchen im Getümmel des Bahnhofs, als er Ende des 19. Jahrhunderts in London ankommt. Seit seiner Kindheit ist der gut aussehende junge Mann, der auf dem Land und ohne Eltern aufgewachsen ist, nicht mehr in der Großstadt gewesen, doch nach dem Tod seines Großvaters kehrt er zurück in dessen prachtvolles Stadthaus.

Es dauert nicht lang, bis Dorian erste Kontakte in die bessere Gesellschaft knüpft. Zunächst macht er die Bekanntschaft des sympathischen Malers Basil Hallward (Ben Chaplin), der fasziniert ist von Dorians Attraktivität und umgehend mit der Arbeit an einem Porträt von ihm beginnt. Bald darauf trifft er auf den enorm charismatischen Lord Henry Wotton (Colin Firth), der auf jeder Party im Mittelpunkt steht und es wie kein Zweiter versteht, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Schnell findet er Gefallen an dem vollkommenen, geradezu unberührten Dorian und nimmt ihn unter seine Fittiche.

Mit Lord Henry Wotton als neuem Mentor an seiner Seite lernt Dorian schnell, jeden Moment so zu leben, als gäbe es kein Morgen. Wotton führt ihn ein in eine Welt von Lust und Rausch, in der Gin, Zigaretten und Prostituierte wichtiger sind als die Gedanken an Moral und Religion. Dank seines umwerfenden Aussehens und Charmes steht er bald überall im Zentrum der Aufmerksamkeit. Als Basil schließlich sein Kunstwerk fertig stellt, ist nicht nur Dorian geblendet von der Schönheit seines Ebenbildes. Die Antwort auf Lord Wottons vermeintlich rhetorische Frage, ob er seine Seele für ewige Schönheit und Jugendlichkeit eintauschen würde, fällt dem immer eitler werdenden jungen Mann nicht schwer…

Als Dorian die junge Schauspielerin Sybil (Rachel Hurd-Wood) kennen lernt, ist er hingerissen. Verliebt geben sich die beiden einander hin und kündigen ihre Hochzeit an. Doch in den besseren Kreisen rümpft man die Nase über ihre einfache Herkunft. Auch Lord Wotton will seinen Schützling lieber weiter in der Rolle des ungezwungenen Lebemanns sehen und überzeugt ihn, sein Versprechen gegenüber dem Mädchen zu brechen. Mit tragischen Folgen: Überwältigt von ihrer Schande nimmt Sybil sich das Leben.

Doch mit Trauer und Verzweiflung hält sich Dorian nicht allzu lange auf, sondern stürzt sich ganz im Sinne Wottons schnell wieder kopfüber in das hedonistische Leben. Auch die körperlichen Veränderungen, die er an sich selbst bemerkt, begeistern ihn eher, als dass er sich Sorgen macht: Die von seiner schweren Jugend zeugenden Narben auf seinem Rücken sind plötzlich verschwunden, Verletzungen scheinen noch im selben Moment zu heilen. Gleichzeitig zeigen sich allerdings Veränderungen an seinem Porträt, auf dem ganz langsam Grauen erregende Verfallserscheinungen zu erkennen sind. Das Bildnis scheint eine unheimliche Macht über Dorian zu haben. Um sich dieser zu entziehen, hängt er es ab und verbannt das Portrait auf den düsteren, sorgfältig verschlossenen Dachboden.

Nun – ohne täglich mit den Konsequenzen seiner sündigen Lebensweise konfrontiert zu werden – steigert sich der zunehmend zynischere Dorian immer mehr in einen Rausch aus hemmungslosem Vergnügen und verbotenen Begierden hinein. Während Wotton das Treiben amüsiert verfolgt und die Londoner Gesellschaft ihm zu Füßen liegt, wird Basil allmählich misstrauisch. Als Dorian sich eines Tages dazu hinreißen lässt, den Maler mit auf den Dachboden zu nehmen und das Bildnis zu enthüllen, ist der entsetzt: Sein ursprünglich perfektes Werk ist zu einem mittlerweile grässlich entstelltem Grauen geworden. Mit aller Macht will er dem Horror ein Ende setzen, doch Dorian kann nicht zulassen, dass sein dunkles Geheimnis aufgedeckt wird. Er bringt seinen Freund um – und kehrt London anschließend so schnell wie möglich den Rücken.

Erst nach gut 25 Jahren kehrt er in eine vollkommen veränderte Stadt zurück: Autos und die U-Bahn haben die Pferdekutschen von damals abgelöst, aus den Freunden von einst sind alte Männer und Frauen geworden sind. Nur Dorian selbst ist in seiner makellosen Schönheit keinen Tag gealtert. Doch die Geister der Vergangenheit quälen ihn zu sehr, als dass er mit seiner früheren Lebenslust wieder in das Londoner Leben eintauchen und von vorne anfangen könnte. Dann allerdings weckt die ebenso bezaubernde wie selbstbewusste Emily (Rebecca Hall) sein Interesse und in ihm die Hoffnung auf echte Liebe und Erlösung. Doch Emily ist die wohlbehütete Tochter von Lord Henry Wotton, seinem ehemaligen Mentor. Dieser hat längst Verdacht geschöpft und will unbedingt verhindern, dass die beiden sich näher kommen. Und noch immer hängt das Porträt wie ein dämonisches Damoklesschwert auf dem Dachboden über Dorians Schicksal...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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