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Der Honiggarten - Das Geheimnis der Bienen - Plakat zum Film

DER HONIGGARTEN - DAS GEHEIMNIS DER BIENEN

("Tell It To The Bees")
(GB, 2018)

Regie: Annabel Jankel
Film-Länge: 106 Min.
 
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 Kino-Start:
 05.09.2019

 DVD/Blu-ray-Start:
 10.01.2020

"Der Honiggarten - Das Geheimnis der Bienen" - Handlung und Infos zum Film:


Basierend auf dem gleichnamigen Roman der Bestseller- Autorin Fiona Shaw, spielt die Geschichte von "Der Honiggarten – Das Geheimnis der Bienen" in der schottischen Kleinstadt Dunloth in den 1950er Jahren: Die alleinerziehende Lydia Weekes (Holliday Grainger) und ihr Sohn Charlie (Gregor Selkirk) haben es schwer, akzeptiert zu werden. Die Kolleginnen in der Fabrik beäugen Lydia mit Argwohn und die Kinder in der Schule mobben Charlie und beleidigen seine Mutter. Als er einer Prügelei mit einem Mitschüler nur mit Blessuren entkommen kann, bringt ihn seine Cousine Annie zu Dr. Jean Markham (Anna Paquin). Die Ärztin ist erst vor kurzem in ihre Geburtsstadt zurückgekehrt und hat die Praxis ihres verstorbenen Vaters übernommen. Charlie ist mit ein paar blauen Flecken davongekommen und der Schmerz scheint schnell verflogen, als er sein Interesse für die Bienenstöcke in Dr. Markhams Garten bekundet. Die Ärztin freut sich über seine Neugier und lädt den Jungen zu sich ein. Voller Begeisterung verfolgt er das emsige Treiben der Bienen. Ihr Vater habe immer gesagt, sie solle den Bienen ihre Geheimnisse anvertrauen, damit sie nicht wegfliegen, verrät Jean. Es scheint funktioniert zu haben, denn die Bienen sind noch da. Als erstes Geheimnis verrät Charlie den Bienen, dass seine Mutter traurig ist und er nicht weiß, wie er ihr helfen kann.

In Lydias Trauer mischt sich tiefe Verzweiflung. Seit ihr Mann die Familie verlassen hat, weiß sie nicht, wie sie die Miete bezahlen soll. Ihr Sohn muntert sie auf, so gut er kann. Als Lydia jedoch eine Ausgabe von Johanna Spyris Kinderbuch "Heidi" bei ihm findet, die Dr. Markham ihrem Sohn geschenkt hat, bringt sie es wutentbrannt zurück. Sie will wissen, warum ein Arzt einen 10-Jährigen zu sich nach Hause einlädt und ihm Geschenke macht. An der Tür staunt sie nicht schlecht, als der vermeintliche Doktor sich als Ärztin entpuppt. Ihre Wut verfliegt im Nu und Jean lädt Lydia auf eine Tasse Tee ein. Im Gespräch stellt sich heraus, dass auch Jean es nicht leicht hat. Die Tatsache, dass hier nun eine Frau praktiziert, ist zu modern für die Bewohner des überschaubaren Städtchens, in dem jeder jeden kennt und niemand vor Klatsch und Tratsch gefeit ist. Jean hatte einst die Stadt wegen der vielen Lästereien verlassen. Die beiden Frauen verbindet das Gefühl, Außenseiter zu sein. Charlie fällt auf, dass seine Mutter in Jeans Gesellschaft zum ersten Mal seit langer Zeit wieder lächelt. Unter der Voraussetzung des Versprechens, dass Charlie seine Geheimnisse nicht nur den Bienen anvertraut, sondern auch seiner Mutter immer die Wahrheit sagt, darf der Junge von nun an die Insekten öfter besuchen.

Und auch Lydia verspürt das Bedürfnis, die Ärztin wiederzusehen. Sie fängt sie vor der Haustür ab, um ihr ihre finanzielle Notlage anzuvertrauen. Doch Geld möchte sie keines annehmen – nur reden. Wieder zu Hause erwischt sie ihren Ehemann Robert (Emun Elliott) beim Packen seiner Sachen. Kurz hofft sie auf die Chance, ihn zurückzugewinnen. Doch Robert zerschlägt ihre Hoffnung. Als ihr klar wird, dass auch von ihrem Vater keine finanzielle Unterstützung zu erwarten ist und sie nach einer Unachtsamkeit in der Fabrik auch noch ihre Arbeit verliert, sieht sie keinen anderen Ausweg, als Jeans Angebot anzunehmen und als Haushälterin bei ihr anzufangen.

Die Ärztin nimmt Lydia und Charlie herzlich bei sich auf. Die drei sind ein gutes Gespann. Sie tanzen im Wohnzimmer, machen einen Ausflug mit Picknick am See und haben jede Menge Spaß zusammen. Charlie hilft Jean mit den Bienen und Lydia unterstützt sie auch bei der Gartenarbeit. Als Lydia dabei von ein paar Bienen belästigt wird und sich zwei auf ihren Hals setzen, eilt Jean zur Hilfe. Zärtlich pustet sie ihrem Gast die Insekten von der Haut. Es ist nicht der erste Moment, in dem sich die beiden Frauen näherkommen. Seit sie unter einem Dach wohnen, existiert eine gewisse erotische Spannung zwischen den beiden. Jetzt, befreit von den Bienen, stehen sich die beiden so nah gegenüber, dass es zu einem ersten Kuss kommen könnte. Beide sehnen sich danach, doch Jean bricht den Annäherungsversuch ab, aus Angst, ihre Gefühle zuzulassen. Doch lange halten sie diese Abstinenz nicht aus, denn ihre Leidenschaft füreinander ist größer. Daran kann auch Roberts kläglicher Versuch, Lydia zurückzugewinnen, nichts ändern. Schließlich geben die beiden Frauen ihren Gefühlen nach und verbringen eine Liebesnacht miteinander. Am nächsten Morgen beichtet Jean Lydia, warum sie Dunloth damals wirklich verlassen hat. Sie berichtet von ihrer ersten großen Liebe zu einer Frau und wie diese durch die Engstirnigkeit und Brutalität der Dorfbewohner beendet wurde und Jeans Vater sie daraufhin wegschickte.

Jean lädt ihren Jugendfreund Jim zum Abendessen in ihr Haus ein. Jim ist Anwalt und Jeans einziger wirklicher Freund, der allerdings auch, nach dem Tod seiner Frau, immer wieder sein Interesse an einer Beziehung mit Jean bekundet hat. Er bemerkt die sexuelle Spannung zwischen den beiden Frauen und versucht, Jean eine Beziehung mit Lydia auszureden. Obwohl die beiden eine tiefe Freundschaft verbindet, merkt Jean Jim an, dass er sich von ihr distanziert. Charlie beobachtet vor dem Zubettgehen seine Mutter und Jean beim zärtlichen Tanzen, woraufhin er seiner Mutter gegenüber die Angst äußert, weggebracht zu werden. Sie versucht, ihn zu beruhigen.

Lydia wird nun unverhohlen von den Dorfbewohnern gemieden und angefeindet. Daraufhin stellt sie Charlie zur Rede, ob dieser etwas ausgeplaudert hat. Er verneint und beide versprechen sich erneut, immer die Wahrheit zueinander zu sagen. Im gleichen Moment kommt Lydias Cousine Annie zu Besuch, die eine Liebesbeziehung zu George, einem Schwarzen, führt. Sie berichtet Lydia freudig von ihrer Zukunft mit George und ihrer Schwangerschaft. Erst reagiert Lydia skeptisch, doch schnell bemerkt sie, dass beide sich in ähnlichen Situationen befinden. Eines Morgens erwischt Charlie Lydia und Jean im Bett. Lydia kann ihren wütenden Sohn nicht beruhigen. Jean sorgt sich darum, dass Charlie etwas erzählen könnte und warnt Lydia vor den Konsequenzen. Charlie schleicht sich aus dem Haus und macht sich auf den Weg zu seinem Vater, der bei seiner Schwester Pam lebt, und erzählt ihm, was er gesehen hat. Dieser verspricht Charlie in seiner Wut, ihn bei sich zu behalten. Lydia versucht, Charlie dazu zu bewegen, nach Hause zu kommen, doch dieser ist zu verletzt und sagt ihr, dass er von nun an bei seinem Vater leben möchte. Robert droht Lydia mit der Polizei und dem Gericht, sollte sie noch einmal versuchen, ihren Sohn zu sehen. Jean sucht Jim auf, um sich rechtlichen Rat bei ihm zu holen. Er macht ihr wenig Hoffnung und empfiehlt ihr, nach Kanada auszuwandern, wo Ärztinnen händeringend gesucht werden. Jean unterbreitet Lydia den Vorschlag, gemeinsam still und heimlich das Land zu verlassen, um einen Skandal zu verhindern und Robert dazu zu bewegen, Charlie gehen zu lassen.

Pam, die von der Schwangerschaft ihrer Tochter erfahren hat, bezahlt eine Engelmacherin für eine Abtreibung, die brutal gegen den Willen Annies durchgeführt wird. Als Annie durch den illegalen Eingriff in Lebensgefahr gerät, handelt Charlie geistesgegenwärtig und läuft zu Jean, die sich sofort auf den Weg macht, um Annie zu helfen. Lydia erzählt währenddessen Charlie, dass sie Jean liebt und Mutter und Sohn sprechen sich aus. Doch plötzlich steht Robert vor der Tür. Blind vor Wut rastet er aus und stürzt sich auf Lydia, um sie zu vergewaltigen. Charlie versucht, ihr zu Hilfe zu kommen und weiß keinen anderen Ausweg, als die Bienen aufzustacheln, auszuschwärmen. Ein riesiger Schwarm breitet sich im Haus aus und vertreibt Robert. Erleichtert über die Rettung fallen sich Lydia und Charlie glücklich in die Arme.

Annie hat nur dank Jeans Hilfe den gefährlichen Eingriff überlebt. Überglücklich und geplagt von ihrem schlechten Gewissen, bedankt sich Pam überschwänglich bei Jean. Sie möchte wissen, ob Jean auch in Zukunft vor Ort sein wird. Jean kehrt in den Morgenstunden nach Hause zurück, wo sie Lydia und Charlie wiedervereint und schlafend vorfindet. Glücklich legt sie sich zu ihnen.

Einige Zeit später, am Ende des Sommers, packen Lydia und Charlie ihre Sachen, um in eine neue Zukunft aufzubrechen. Jean bringt die beiden zum Bahnhof. Es folgt eine rührende Abschiedsszene. Ob es eine Verabschiedung für immer ist...?

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 04.09.2019


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