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Der letzte Tempelritter - Plakat zum Film

DER LETZTE TEMPELRITTER

("Season Of The Witch")
(USA, 2010)

Regie: Dominic Sena
Film-Länge: 95 Min.
 
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 Kino-Start:
 24.03.2011

 DVD/Blu-ray-Start:
 26.08.2011

 Pay-TV-Start:
 24.06.2012

 Free-TV-Start:
 25.10.2013

"Der letzte Tempelritter" - Handlung und Infos zum Film:


Das Heilige Land, 1334: Das christliche Heer der Kreuzritter trifft auf die feindliche Armee. In der blutigen Schlacht tun sich Behmen (Nicolas Cage) und Felson (Ron Perlman) ganz besonders im Kampf an vorderster Front hervor: Behmen, weil er ganz von der Mission erfüllt ist, Jerusalem wieder unter christliche Herrschaft zu bringen, und Felson, weil er am liebsten immer mitten im Getümmel steht. Doch nach Jahr um Jahr, Schlacht um Schlacht, in denen die beiden so ungleichen Männer zusammen im Namen der Kirche Scharen von Ungläubigen umbringen, kommen Behmen tiefe Zweifel. Bei der Eroberung von Smyrna 1344 schließlich richten die Kreuzritter, aufgeputscht von ihrem fanatischen Heerführer, ein Blutbad unter der Bevölkerung an. Im Schlachtgetümmel tötet Behmen mit einem Schwerthieb ein junges Mädchen. Geschockt von seiner Tat hält Behman inne, während um ihn herum die Kreuzritter fortfahren, Frauen und Kinder brutal abzuschlachten. Für Behmen steht der Entschluss fest, er setzt sich mit Felson, trotz der Drohungen des Heerführers, von der Truppe ab und beide machen sich auf den Weg zurück nach Europa.

Doch nach ihrer Landung an der heimatlichen Küste ist nichts mehr wie es war. Auf einem einsamen Gehöft finden sie alle Bewohner nur noch tot vor, grauenhaft entstellt von einer mysteriösen Krankheit. Sie brennen das Gehöft ab, ziehen weiter und gelangen schließlich in die Stadt Marburg, die ebenfalls von der schrecklichen Krankheit beherrscht wird. Als einfache Reisende getarnt erfahren sie von Eckhart (Ulrich Thomsen), einem Ritter im Dienste des Kardinals von Marburg, das ganze Ausmaß der Katastrophe: Die Pest ist ausgebrochen und rafft die Menschen dahin; manche Landstriche sind praktisch menschenleer – auch Eckharts Familie ist an der Pest gestorben.

Durch die Ungeschicklichkeit eines Stallburschen, der Behmens Schwert mit dem Kreuzritter-Emblem fallen lässt, werden sie als Kreuzritter erkannt und als Deserteure von den Wachen des Kardinals D’Ambroise (Christopher Lee) festgenommen und vom Mönch Debelzaq (Stephen Campbell Moore) dem Kardinal vorgeführt. Dieser ist ebenfalls schwer von der Pest gezeichnet. Doch trotz seiner schwindenden Kräfte, lässt dieser die beiden seine ungebrochene Macht spüren: Als Behmen herausfordernd bekennt, er diene der Kirche nicht länger, werden Behmen und Felson als Gotteslästerer in den Kerker geworfen.

Dort entdecken sie in der Nachbarzelle ein Mädchen (Claire Foy), das beschuldigt wird, als Hexe für den Ausbruch der Pest verantwortlich zu sein. Wie Debelzaq ihnen verrät, soll es in die sechs Tagesreisen entfernte Abtei von Severac gebracht werden, wo der für die damalige Zeit übliche Hexenprozess auf sie wartet. Das Mädchen wurde offensichtlich während ihrer Gefangenschaft gefoltert, was erneut Behmens Zorn erregt. Um dafür zu sorgen, dass es in Severac fair behandelt wird, lassen sich Behmen und Felson auf einen Deal ein: Sie kommen frei, dafür verpflichten sie sich, zusammen mit Debelzaq und Eckhart das Mädchen zur Abtei zu eskortieren.

Schnell stellt sich bei der Planung der Reise heraus, dass Debelzaqs Karten unbrauchbar sind; sie brauchen einen ortskundigen Führer. Den finden sie ausgerechnet am Pranger: Der Händler Hagamar (Stephen Graham), der wegen kleiner Gaunereien in diese Zwangslage geraten ist, war schon in Severac und erklärt sich bereit, sie im Gegenzug für seine Freilassung hinzuführen. Doch als Hagamar erfährt, warum sie sich auf den Weg machen, möchte er aus der Abmachung wieder aussteigen. „Es hat keiner was von einer Hexe gesagt“, wendet er ein, doch nun gibt es für ihn kein zurück mehr. Mit Waffengewalt "überreden" Behmen und Felson ihn, mitzukommen. So macht sich die kleine Truppe mit einem vergitterten Pferdewagen auf den Weg – gerade als im Schloss der sterbende Kardinal die letzte Ölung erhält.

Schon kurz hinter den Toren der Stadt merken sie, dass sie verfolgt werden. Behmen lauert ihrem geheimnisvollen Verfolger auf – und stellt den jungen Messdiener Kay (Robert Sheehan): Er will auch ein Ritter werden, wie es einst sein Vater war. Mit seinem überschwänglichen Ehrgeiz und seinem vorlauten Mundwerk provoziert er sogleich seinen ersten Schwertkampf. Felson denkt nicht daran, sich von einem "Frischling" beleidigen zu lassen und fordert ihn heraus. Doch entgegen der Erwartung aller schlägt sich Kay gegen den erfahrenen Kreuzritter erstaunlich tapfer, und so darf er sich der Gruppe anschließen.

Abends am Lagerfeuer machen unterhaltsame Geschichten und Anekdoten unter den Reisenden die Runde, um die Kälte und die Beklommenheit der Nacht zu vertreiben. Abseits der gelösten Stimmung und des Gelächters unterhält sich Eckhart bei seiner Nachtwache mit Debelzaq, und erfährt: Das Mädchen wird in jedem Fall verurteilt werden, die Kirche könnte sich einen Freispruch gar nicht leisten. Doch Eckhart hält sie, die ihn an seine gestorbene Tochter erinnert, für unschuldig und würde sie am liebsten auf der Stelle freilassen. Dazu bekommt er jedoch gar keine Chance: Blitzschnell entwendet das Mädchen Debelzaq den Schlüssel und flieht.

Von den beiden alarmiert, machen sich die Gefährten auf die Suche und gelangen in ein verlassenes Gebirgsdorf. Hier spuken zwischen höhlenartigen Gängen, die offensichtlich für ein Massengrab ausgehoben wurden, merkwürdige Erscheinungen. Plötzlich glaubt Eckhart, in einem der Schemen seine Tochter zu erkennen und läuft ihr, völlig verblendet, hinterher. Doch statt seiner Tochter erreicht er Kay, der sich erschrocken umdreht und nicht mehr reagieren kann: Eckhart ist ihm genau ins Schwert gelaufen und stirbt in seinen Armen. Den anderen gelingt es, das Mädchen wieder einzufangen. Am nächsten Morgen setzen sie Eckhart bei. Der untröstliche Kay gibt sich an Eckharts Tod die Schuld, doch die anderen machen das Mädchen für diesen Unglücksfall verantwortlich. "Sie sieht die Schwächen in unseren Herzen, und sie wird sie gegen uns einsetzen" warnt Debelzaq Behmen.

Unter Schock setzen die Gefährten ihre Reise fort, doch die nächste Bewährungsprobe für sie steht unmittelbar bevor: Eine brüchige Hängebrücke – der einzige Weg über eine tiefe Schlucht. Sie haben keine Wahl, also spannen sie die Pferde aus und versuchen, den Wagen ohne die Pferde auf die andere Seite zu schaffen. Während Behmen und Kay den Wagen vorn lenken, halten die anderen mit aller Kraft das Gewicht des Wagens mit Hilfe eines Seils zurück. Doch sie sind nicht stark genug: Als ihnen mit einem Ruck das Halteseil entgleitet, können Behmen und Kay nur mit einem hastigen Sprung zur Seite verhindern, überrollt zu werden. Kay verliert dabei den Halt und fällt bereits in den Abgrund, als die Hand des Mädchens seinen Arm erwischt und Kay mit geradezu übermenschlicher Kraft festhält...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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