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Die alles begehren - Plakat zum Film

DIE ALLES BEGEHREN

("The Sandpiper")
(USA, 1964)

Regie: Vincente Minelli
Film-Länge: 117 Min.
 
  


 Kino-Start:
 03.09.1965

"Die alles begehren" - Handlung und Infos zum Film:


Als der neunjährige Danny aus heiterem Himmel ein Reh erschießt und dann vor Richter Thompson (Torin Thatcher) auch noch erklärt, er habe einfach nur sehen wollen, wie es ist, "aus Spaß" ein Tier umzubringen, platzt dem Richter der Kragen: Es ist nun das vierte Mal, dass die alleinerziehende Laura Reynolds (Elizabeth Taylor) mit ihrem Spross in seiner Amtsstube erscheinen muss und irgendwie scheint sie den Kleinen nicht in den Griff bekommen. Er will ihr aber noch eine Chance geben, ehe er ihr die Vormundschaft für Danny entzieht: Er soll ab sofort in dem von seinem Freund Reverend Dr. Edward Hewitt (Richard Burton) geleiteten Internat die Schule besuchen.

Hier hofft der Richter, werde Danny Manieren lernen. Den beiden bleibt keine Wahl, denn als Danny nicht wie besprochen zum Unterricht erscheint, wird er von der Polizei abgeholt. Rektor Hewitt macht sich sogar eines abends die Mühe, Mutter Laura daheim zu besuchen. Was er da sieht, kann ihm als Kirchenmann aber so ganz und gar nicht gefallen: Die junge Frau, die ihren Lebensunterhalt als Malerin verdienen will, sitzt gerade einem Kollegen für ein Nacktportrait Modell. Und doch muss Hewitt erkennen, dass er von ihr angetan ist. Obwohl er mit seiner Frau Claire (Eva Marie Saint) seit zwanzig Jahren verheiratet ist, beginnt er eine Affäre...

So kitschig wie sich das anhört, ist "... die alles begehren" auch. Allerdings spielt das ganze vor der malerisch-romantischen Kulisse einer Felsküste bei Monterrey, was dem ganzen ein gewisses Flair gibt. Reiz bezog der Film damals wohl schon daraus, dass "Immer-Wieder-Ehepaar" Richard Burton und Liz Taylor die Hauptrollen spielten, wobei Burton hier nicht unbedingt eine seiner Glanzleistungen ablieferte. Zu pathetisch wirkte seine Darstellung des Priesters in Gewissensnöten. Den "OSCAR" gab es dann auch nicht für den "Film an sich", sondern für den Titelsong, der sich als stimmungsvolles Motiv durch den Streifen zieht und erst am Ende in "voller Schönheit" zu hören ist: "The Shadow Of Your Smile".


Die Redaktions-Wertung:55 %

     1 Oscar® 1966:

  • Song: The Shadow Of Your Smile, Musik: Johnny Mandel, Text: Paul Francis Webster

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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