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Dirty Dancing 2 - Plakat zum Film

DIRTY DANCING 2

("Havana Nights: Dirty Dancing 2")
(USA, 2004)

Regie: Guy Ferland
Film-Länge: 87 Min.
 
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DVD:  7.77 EUR
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Blu-ray:  10.98 EUR
 


 Kino-Start:
 29.04.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 06.10.2011

 Pay-TV-Start:
 29.05.2006

 Free-TV-Start:
 09.06.2008

"Dirty Dancing 2" - Handlung und Infos zum Film:


Havanna, November 1958. Die 18-jährige Katey Miller (Romola Garai) hat wenig Lust, ihr behütetes, überschaubares Leben in Amerika aufzugeben. Schließlich gehört sie zu den Besten ihres Jahrgangs, hat konkrete Pläne für ihre akademische Zukunft. Doch die Familie muss Vater Bert (John Slattery) folgen, der als Manager bei Ford in die kubanische Hauptstadt versetzt wird. Seine Frau Jeannie (Sela Ward) und Kateys jüngere Schwester Susie (Mika Boorem) sind begeistert, nur Katey tut sich anfangs schwer mit dem mondänen Leben in der fremden, schillernden Umgebung. Von Katey wird erwartet, dass sie sich mit den anderen amerikanischen Teenagern zusammentut, die in Millers Nachbarschaft im exklusiven Oceana Hotel leben, doch sie würde sich am liebsten in ihre Bücher vergraben.

James Phelps (Jonathan Jackson), dem Sohn vom Boss ihres Vaters, gefällt ihre Schüchternheit, er fängt – sehr zum Ärger der anderen Mädchen – an, mit ihr zu flirten. Katey fühlt sich aber mehr zu dem stolzen, selbstbewussten Kellner Javier (Diego Luna) hingezogen, der am Pool die Drinks serviert und sich von den jungen Amerikanerinnen schikanieren lassen muss. Als Katey nach der Schule den Bus verpasst und sich zu Fuß auf den Weg durch ein unbekanntes, faszinierendes Havanna macht, entdeckt sie ihn auf einem Platz inmitten seiner Landsleute, die Musik machen und tanzen. Und Javier entpuppt sich als begnadeter Tänzer! Gebannt verfolgt Katey dieses Tanzen, das sie so noch nie gesehen hat. Sie ist selbst begeisterte Tänzerin und vorbelastet durch ihre Eltern, beide ehemalige Tanzprofis. Aber diese Art von Bewegung, diese Körpersprache sind etwas völlig anderes.

Am Samstagabend begleitet Katey James zu einer Party im Country Club – in einem aufregenden roten Kleid, das sie sich von ihrem kubanischen Zimmermädchen geliehen hat. Ihre Mutter ist glücklich über die sich anbahnende Liaison, doch nach einem Besuch im La Rosa Negra, einem Nachtclub nur für Einheimische, in dem die Tänze heißer sind als die Temperatur draußen, geht James zu weit. Er bedrängt Katey, die sich daraufhin von ihm zurückzieht. Sie geht allein zurück ins La Rosa Negra und zu Javier, der sie auf einem langen, romantischen nächtlichen Spaziergang zurück ins Hotel bringt. Das hat für ihn den Rauswurf zur Folge, denn es ist verboten, sich mit den Gästen zu treffen. Als Katey davon erfährt, rebelliert ihr soziales Gewissen. Sie macht seine Adresse ausfindig, trifft zu Hause auf seine Mutter und seinen Bruder, einen engagierten politischen Kämpfer, der am liebsten die Amerikaner zum Teufel jagen würde. Er bringt Katey zu einer Autowerkstatt, wo Javier einen neuen Job gefunden hat, da er die Familie ernähren muss.

Katey hat einen Plan: Sie will mit Javier am renommierten Tanzwettbewerb im elitären Hotel Pacific teilnehmen, doch der junge Kubaner lehnt ab. Er kann sich nicht vorstellen, mit diesem blonden Mädchen im Kreis von Amerikanern zu tanzen, sein Leben besteht aus harter Arbeit, und außerdem, so sagt er, müsse er ihr alles beibringen. Doch die Aussicht auf 5.000 Dollar Preisgeld, die seine finanziellen Sorgen lösen würden, stimmt ihn schließlich um. Er willigt ein, mit Katey zu trainieren. Fest entschlossen, die spektakulären Tanzbewegungen zu lernen, die Javier im Blut zu liegen scheinen, arbeitet sie an sich – und entdeckt dabei immer mehr ihren Körper. Der Tanzlehrer des Hotels (Patrick Swayze) ermutigt sie und hilft ihr weiter. Die vorbildliche Schülerin verheimlicht ihren Eltern den Tanzunterricht und verschwindet immer öfter, um mit Javier eine ganz andere Seite von Kuba zu entdecken.

Sie treffen sich im La Rosa Negra oder üben an einem verlassenen Strand, und langsam entsteht zwischen ihren Körpern eine sinnliche Harmonie, die von der wachsenden Leidenschaft zwischen ihnen spricht. Als der Wettbewerb naht, sind Katey und Javier bereit, ihren Platz als Paar auf der Tanzfläche einzunehmen. Es ist der Weihnachtsabend, und offiziell soll Katey James zu dem Tanz begleiten. Doch überraschend sind auch die Eltern mit von der Partie und erleben eine grenzenlose Überraschung, als sie ihr braves Töchterlein auf der Bühne mit einem Kubaner ein "Dirty Dancing" hinlegen sehen, das im Saal Begeisterung auslöst. Natürlich hängt der Haussegen schief, doch das junge und verliebte Paar hat es in die nächste Runde geschafft. Und Katey hat inzwischen so an Selbstbewusstsein gewonnen, dass sie auch ihre Eltern von ihrer Teilnahme am Tanzwettbewerb überzeugen kann.

Alle freuen sich auf das große Finale in der Silvesternacht, und keiner achtet darauf, dass die Straßen von Havanna vor revolutionärer Gewalt vibrieren. Nach einer Nacht voller Leidenschaft kommt das Erwachen, nichts ist mehr, wie es war, weder politisch noch privat: Die Amerikaner sollen das Land verlassen, und Katey muss eine Entscheidung treffen...

Sequels sind bei erfolgreichen Filmen ja schon etwas Normales – ungewöhnlich ist es, wenn ein Sequel 17 Jahre auf sich warten lässt. 1987 wurde "Dirty Dancing" zum Überraschungshit des Jahres – davon blieb nicht mehr viel übrig, insbesondere nicht die Darsteller, die 17 Jahre später nicht mehr als jugendliche Liebhaber durchgehen – immerhin bekam Patrick Swayze noch eine Nebenrolle als Tanzlehrer. Was geblieben ist, ist die Grundidee der Story: Mädchen aus besseren Verhältnissen und Junge aus einer einfacheren Schicht dürfen nach dem "Mein-Vater-arbeitet-für-Deinen-Vater"-Prinzip nicht zusammenkommen. Aber sie entdecken, dass sie der Liebe zum Tanz vereint und zeigen den Eltern, dass des wichtigeres gibt als gesellschaftliche Konventionen. Dieses Strickmuster hat man im zweiten Teil einfach in den Vorabend der kubanischen Revolution um Fidel Castro verpackt – und alle dürfen drei Mal raten, wann diese Revolution denn nun ansetzt. Eigentlich belanglos, aber nett anzusehen – auch, um die Parallelen zum ersten Teil zu entdecken; und sei es nur eine Latino-Version von "(I've Had) The Time Of My Life" im Hintergrund…


Die Redaktions-Wertung:65 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher, Andreas Haaß

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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