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Ein Chef zum Verlieben - Plakat zum Film

EIN CHEF ZUM VERLIEBEN

("Two Weeks Notice")
(USA, 2002)

Regie: Marc Lawrence
Film-Länge: 100 Min.
 
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DVD:  6.10 EUR
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Blu-ray:  8.94 EUR
 


 Kino-Start:
 13.02.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.02.2014

 Pay-TV-Start:
 19.09.2004

 Free-TV-Start:
 19.03.2006

"Ein Chef zum Verlieben" - Handlung und Infos zum Film:


Millionär George Wade (Hugh Grant) braucht einen neuen Leiter für seine juristische Abteilung. Die Wade Corporation zählt zu den führenden Immobilien- und Baufirmen von New York, und George vertritt die Firma in der Öffentlichkeit. Allerdings hat er die schlechte Angewohnheit, attraktive Anwältinnen mit zweifelhaften Referenzen zu engagieren und mit ihnen ins Bett zu steigen - bis sie sich einen kostspieligen Fehler leisten und von Georges Bruder gefeuert werden: Im Gegensatz zu George ist Howard Wade (David Haig) nicht charmant, aber er ist der eigentliche Kopf des Unternehmens - und diesmal besteht Howard darauf, dass George einen Spitzenanwalt engagiert, der die juristischen Probleme in den Griff bekommt - oder George verliert sein Aktienpaket. Als George sich unerwartet mit der leidenschaftlich für die Umwelt kämpfende Anwältin Lucy Kelson (Sandra Bullock) auseinander setzen muss, nutzt er die Gunst der Stunde und verwandelt den hitzigen Disput in ein Einstellungsgespräch.

Lucy hat ihr Studium in Harvard mit Bravour absolviert - sie setzt ihren klaren Verstand vor allem für soziale Belange ein. Deshalb liegt ihr überhaupt nichts daran, ausgerechnet für die Wade Corporation zu arbeiten, denn sie ist ja gerade dabei, George und seine Firma vom Abriss des Gemeindezentrums in ihrem Viertel abzuhalten - Wade will dort Eigentumswohnungen bauen. Doch George verspricht ihr, er werde das Gemeindezentrum erhalten. Außerdem überträgt er ihr die Verwaltung eines Fonds, mit dem sie karitative Institutionen ihrer Wahl unterstützen darf - ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann. In den folgenden Monaten bringt Lucy ihre Abteilung bei Wade auf Vordermann - zahllose schlaflose Nächte und ein Magengeschwür sind die Folge. Dabei wächst ihr nicht die Arbeit über den Kopf, sondern George. Der ist dafür bekannt, dass er sich um nichts kümmert. Als sprichwörtlicher Egozentriker behandelt er Lucy nicht wie seine Top-Anwältin, sondern wie seine Sekretärin - er kann sich ohne ihre Hilfe nicht einmal eine Krawatte aussuchen. Monatelang traktiert er sie mit nächtlichen Telefonanrufen - in allem muss sie ihn beraten: Kleidung, Tennis, Scheidungsverhandlungen. Schließlich reicht es Lucy - sie kündigt.

Doch der dickköpfige George weigert sich einfach, Lucy aus ihrem Vertrag zu entlassen, und er sorgt dafür, dass sie nirgendwo sonst eine neue Anstellung erhält. Doch endlich gibt er nach - unter der Bedingung, dass Lucy ihm eine Nachfolgerin besorgt, die über dieselben Spitzenfähigkeiten verfügt. Lucy findet die junge June Carter (Alicia Witt), die zwar als Anwältin kaum Erfahrung hat, dafür umso ehrgeiziger ist und sofort ein Auge auf George wirft. Noch bevor Lucy ein offizielles Vorstellungsgespräch arrangieren kann, bietet George ihr die Stellung an.

Lucy hat ihren Einfluss in der Wade Corporation dazu genutzt, die umfangreichen Mittel der Firma guten Zwecken zuzuführen. June ist dagegen eine Opportunistin, die Georges Reichtum, Macht und Oberflächlichkeit anhimmelt. Kaltblütig lässt sie es geschehen, als Howard Georges Garantie zum Schutz des Gemeindezentrums zurücknimmt. Und sie hat auch keinerlei Skrupel, sich in ihrer Position mit dem Chef einzulassen.

Lucy hat den stressigen Albtraum Wade Corporation hinter sich gelassen und konzentriert sich sofort wieder auf ihre wenig lukrativen, aber viel befriedigenderen Aufgaben im sozialen Bereich. Doch glücklich ist sie nicht. Als Lucy die quirlige June an Georges Seite erlebt, wird ihr erstmals klar, was sie wirklich für George empfindet: Es geht inzwischen um viel mehr als um ein Arbeitsverhältnis. Die Nachfolgerin, die sie gefunden hat, ersetzt sie vielleicht besser, als ihr lieb sein kann...

Hugh Grant und Sandra Bullock als Liebespaar, da sollte doch eigentlichnichts schief gehen. Und richtig, der Film verläuft so, wie man ihn als Zuschauer erwartet. Allerdings ist der Humor doch sehr kalkuliert auf die vielen Hugh Grant-Fans abgestimmt. Das Potenzial dieser Geschichte ist damit nicht ausgereizt. Schade.


Die Redaktions-Wertung:60 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher, Andreas Haaß

Update: 19.02.2003


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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