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 Film - Info 
 

EIN LIED VON LIEBE UND TOD - GLOOMY SUNDAY

(D/H, 1999)

Film-Plakat zu "Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday"
Regie: Rolf Schübel
 
Film-Länge: 112 Min.
 
Verleih:
Universal


Kino-Start: 21.10.1999
DVD/Blu-ray-Start: 16.06.2003
Streaming-Start: 18.12.2024
(Amazon Prime)
Free-TV-Start: 30.12.2002


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"Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday" - Handlung und Infos zum Film:


Ein Lied kann süchtig machen, nach Lieb und Tod, nach Erinnerungen, nach Frauen und Rollfleisch. "Das Lied vom traurigen Sonntag (Gloomy Sunday)" ist so ein Lied. Geschrieben hat es der abgebrannte Musikstudent Andras (Stefano Dionisi). Er wird in "Laszlo Szabós Restaurant" eingestellt, um der freundlichen Atmosphäre und dem delikaten Essen noch einen Genuss hinzuzufügen. Laszlos (Joachim Krol) Restaurant gilt im Budapest der Enddreißiger als der Geheimtipp schlechthin. Zu verdanken hat Laszlo dies nicht nur der guten Küche und dem ausgezeichneten Personal, sondern vor allem seiner Freundin Ilona (Erika Marozsan). Sie ist eine wahre Perle, hübsch, selbstsicher und von den Gästen gleichsam bewundert wie begehrt.

Sehr schnell entwickelt sich zwischen Andras und Ilona eine seltsame Spannung. Jedes mal wenn er Piano spielt, ist die Luft von einem erotischen Knistern gefüllt. Sein "Lied vom traurigen Sonntag", dass er Ilona zum Geburtstag schenkt, leitet endgültig eine Dreierbeziehung ein, die von Laszlo toleriert wird. Seine Meinung: "Ilona nimmt sich das, was sie will: Einen für die Seele und einen für den Spaß." Dritter Mann im Bunde will der deutsche Tourist Hans Eberhard Wieck (Ben Becker) werden. Er liebt nicht nur das Rollfleisch, die Spezialität des Hauses, sondern auch Ilona und macht ihr einen Heiratsantrag, den sie jedoch ablehnt. Jahre später wird er als deutscher Soldat wiederkehren und eine entscheidende Rolle im Leben der drei Verliebten spielen.

Das "Lied vom traurigen Sonntag" gab es wirklich. Es entstand 1935 in einem Restaurant in Budapest und ging als "Hymne der Selbstmörder" in die Geschichte ein, weil Hunderte, meist junger Menschen, sich mit dieser Melodie auf dem Plattenteller aus dem Leben verabschiedeten. Regisseur Rolf Schübel spinnt um diese Melodie seine Liebesgeschichte. Eine wunderbar intensive, glaubhafte Dreierbeziehung, deren Höhen und Tiefen wir miterleben dürfen. Das elektrisierende und erotisierende Pianospiel ist ebenso gut eingefangen, wie die Geschehnisse der damaligen Zeit verarbeitet worden sind. Sind die drei männlichen "Hauptrollen" schon mit starken Schauspielern besetzt, so ist Schübel mit der 27-jährigen Ungarin Erika Marozsan ein Glücksgriff gelungen. Nach einigen Produktionen im Heimatland ist dies ihr Debüt in einer internationalen Kinoproduktion. Ein Debüt, das in Erinnerung bleibt. Engelsgleich, natürlich und unbekümmert spielt sie ihre Rolle bravourös. "Ein Lied von Liebe und Tod" wird nicht zuletzt dank ihr zu einem richtig guten Stück deutschen Films.....und wir sagen es noch mal: Es gibt Lieder, die machen süchtig....

  Die Redaktions-Wertung:

  85 %
Autor/Bearbeitung:

Update: 31.01.2019

 



 

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