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Fluch der Karibik - Plakat zum Film

FLUCH DER KARIBIK

("Pirates Of The Caribbean: The Curse Of The Black Pearl")
(USA, 2003)

Regie: Gore Verbinski
Film-Länge: 143 Min.
 
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 Kino-Start:
 02.09.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 01.04.2005

 Pay-TV-Start:
 06.01.2005

 Free-TV-Start:
 15.10.2006

"Fluch der Karibik" - Handlung und Infos zum Film:


Immer wieder wird die bildschöne Elizabeth Swann (Keira Knightley), Tochter von Weatherby Swann (Jonathan Pryce), des Gouverneurs von Port Royal, in ihren Träumen zurückgetragen zu einem einschneidenden Ereignis, das sich acht Jahre zuvor abgespielt und sich seither in ihrem Bewusstsein eingebrannt hat: Elizabeth war noch ein kleines Mädchen, aber sie erinnert sich genau, wie sie sich mit ihrem Vater und dem ehrgeizigen, ernsten und todlangweiligen Captain Norrington (Jack Davenport) an Bord eines Segelschiffs befand, ganz vorn am Bug, begeistert und fasziniert vom Spiel der Wellen, dem Wind in den Segeln, dem Dahingleiten im Morgennebel.

Als erste entdeckte sie einen Jungen, der bewusstlos auf einem Wrackstück im Meer trieb - als Vorbote für ein von einem Piratenangriff versenktes Boot, auf dem sich keine weiteren Überlebenden befanden. Sofort spürte Elizabeth eine Seelenverwandtschaft mit dem Jungen. Erschrocken entdeckte sie, dass er um seinen Hals an einer Kette eine Dublone mit einem Piratenaufdruck trägt. Aus Angst, bei dem Jungen könne es sich um einen Piraten handeln und er damit sein Leben verwirkt haben, nahm sie die Münze an sich - und rettete dem Jungen damit das Leben.

Nach einem besonders intensiven Traumerlebnis holt die in den vergangenen Jahren zur Schönheit herangereifte Elizabeth in ihrem Zimmer die Dublone aus dem Geheimversteck und legt sie an. Aus dem Jungen von damals ist einstweilen ein stattlicher junger Mann geworden: Will Turner (Orlando Bloom) verdient sich als Schmied-Lehrling seinen Unterhalt - seine Spezialität sind Degen und Säbel, ganz als habe er die Abenteuer- und Kampfeslust in seinen Genen. Insgeheim ist er in Elizabeth verliebt. Aber er weiß auch, dass seine Gefühle niemals erwidert werden können. Denn Elizabeth ist dem mittlerweile zum Commodore aufgestiegenen Norrington versprochen.

Bei einer großen Parade will Gouverneur Swann die Verlobung zwischen seiner Tochter und dem Commodore bekannt geben. Beinahe gleichzeitig spielt sich im Hafen eine komische Szene ab: Auf einer kleinen, abgetakelten Jolle kommt der Pirat Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) angesegelt. Kurz bevor sie endgültig absäuft, kann der stets eigenartig torkelnde Kapitän Fuß an Land setzen. Mit einer kleinen Bestechung stellt er sicher, dass er inkognito bleiben wird. Sofort entwickelt Sparrow ein eigenartiges Interesse an den im Hafen vor Anker liegenden Schiffen der britischen Flotte.: So schnell wie möglich will er wieder in See stechen, um sich sein Schiff, die legendäre "Black Pearl", zurückzuholen. Die meuternde Mannschaft unter Führung seines Ersten Offiziers Barbossa (Geoffrey Rush) hatte ihn einst auf einer einsamen Insel ausgesetzt und die Piratenflagge auf eigene Faust gehisst.

Gerade hat sich Jack der "Interceptor" - dem schnellsten Schiff der Briten - bemächtigt, da versucht sich der eitle Norrington der verunsicherten Elizabeth zu nähern. Doch das eng geschnürte Korsett raubt ihr den Atem, sie stürzt ohnmächtig in die Tiefe - und landet unmittelbar neben dem Schiff im Meer. Sparrow mag zwar ein Pirat sein, aber dennoch zögert er keine Sekunde und rettet Elizabeth. Damit liefert er sich aber auch den Truppen Norringtons aus, die die beiden schon am Ufer erwarten. Zunächst gelingt Sparrow noch die Flucht.

Sogar ein furioser Kampf zwischen ihm und Will Turner entbrennt, als Jack Zuflucht in dessen Schmiede sucht: Beide erweisen sich als Meister im Umgang mit der Klinge - nur Jacks Erfahrung lässt ihn schließlich die Oberhand behalten. Doch alle List und Tücke will nicht ausreichen: Schließlich wird er doch gefasst und landet im Kittchen - am nächsten Morgen soll er hingerichtet werden.

In der Nacht ereignet sich Unerwartetes: Unbemerkt schiebt sich die Black Pearl in die Bucht. Die Piraten starten einen Großangriff auf Port Royal. Die Überraschung ist perfekt. Die Stadt wird förmlich überrannt. Die Piraten dringen in das Anwesen des Gouverneurs ein und nehmen dort die sich heftig, aber letztendlich vergeblich wehrende Elizabeth als Geisel und bringen sie an Bord der Black Pearl. Dort tritt sie dem dämonischen Kapitän Barbossa entgegen. Der nimmt Elizabeth zunächst nicht ernst, doch als sie ihm die alte Piratendublone zeigt, ist sein Interesse geweckt. Um nicht preiszugeben, wer sie wirklich ist, nennt sie als ihren Namen "Turner" - ohne zu ahnen, dass sie damit erst Recht das Interesse der Piraten weckt...

Nur Will hat in all dem Chaos erkannt, dass Elizabeth entführt wurde. In seiner Verzweiflung wendet er sich an Kapitän Jack Sparrow. Der verspricht seine Unterstützung im Austausch gegen seine Freiheit. Als Schmied ist es Jack ein Leichtes, Jack zu befreien. Mit einer Finte gelingt es ihnen, den erbosten Norrington nach allen Regeln der Kunst auszuspielen. Und schnell nehmen sie die Verfolgung der Black Pearl auf: Jack will das Schiff zurück; Will will Elizabeth retten. Ihnen im Nacken sitzt indes sofort Norrington mit seinen Soldaten, der die beiden Vogelfreien stellen will.

Will erfährt von Sparrow, dass dieser seinen Vater kannte: Der alte Turner war ein Pirat durch und durch. Von ihm stammte auch die Dublone, die er Will umhängte. Das entpuppt sich schon bald als wichtige Information, denn Barbossas Piraten steuern mit Elizabeth im Schlepptau die Höhlen von Tortuga an. Dort haben sie all die Reichtümer ihrer Raubzüge angehäuft - und hier soll sich auch ihr - und Elizabeths - Schicksal erfüllen. Wie sie nun erfährt, lastet der Fluch von Cortez auf Barbossa und seinen Männern. Er hat sie zu lebenden Toten gemacht, die sich unter Mondlicht zu Skeletten verwandeln und seither nichts mehr spüren können. Die einzige Möglichkeit, diesen Fluch wieder zu lösen, ist es, sämtliche Dublonen von Cortez wieder zu vereinen - und mit dem Blut des direkten Nachkommen des Dublonendiebes zu besprengen. Weil sich Elizabeth mit dem Namen "Turner" vorstellte, glaubt Barbossa, dass sie besagter Nachkomme ist. Alle Dublonen sind wieder beisammen - und nun soll sie geopfert werden...

Wenn man auf die Autoren schaut, ist man zunächst verwundert: Ted Elliott und Terry Rossio waren doch diejenigen, die den Zeichentrick-Hits "Aladdin" und "Shrek" zum nötigen Witz verhalfen. Was um alles in der Welt wollen sie als Autoren eines "altmodischen" Piraten- und Abenteuer-Films. Die Lösung ist einfach: "Fluch der Karibik" will sich nicht als bloßes Tribut an die Filme der Errol Flynn-Zeit und Vehikel für eine Attraktion des "Disney"-Vergnügungspark profilieren - der Film setzt auch auf die "Horror-Karte" (zumindest in einigen Szenen) und auf den Witz seines Hauptdarstellers Johnny Depp, der das absolute Highlight des Streifens ist - seit "Don Juan de Marco" hat man ihn wohl nicht mehr so witzig erlebt. Ihm verdanken wir es auch vorwiegend, dass die von Jerry Bruckheimer produzierten 143 Minuten dann doch fast wie im Fluge vorbei gehen - und man am Ende zwar wenig neues (wie beispielsweise den absolut genialen Einfall der Fortbewegungstechnik der Skelette im Wasser -wo ist der "OSCAR"?), aber doch einiges originelles gesehen hat ...


Die Redaktions-Wertung:85 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 05.11.2005


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