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Grießnockerlaffäre - Plakat zum Film

GRIEßNOCKERLAFFäRE

(D, 2017)

Regie: Ed Herzog
Film-Länge: 98 Min.
 
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 Kino-Start:
 03.08.2017

 DVD/Blu-ray-Start:
 08.02.2018

 Free-TV-Start:
 06.08.2018

"Grießnockerlaffäre" - Handlung und Infos zum Film:


"Das Leben kann so schnell vorbei sein." Nach der Beerdigung der 94-jährigen Oma von Susi ist das für den niederbayerischen Polizisten Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) zwar nicht unbedingt ein tiefsinniger Gedanke, trotzdem kommt er ins Grübeln. Seine Dauerfreundin Susi (Lisa Maria Potthoff) wird allmählich ungeduldig und drängt auf Heirat. Und immerhin macht sie die Fleischpflanzl ja "fast so gut" wie die Oma, aber eben nur fast. Bei einer Hochzeitsfeier fängt sich der Franz überdies nicht nur einen Fetzenrausch, sondern auch noch den Brautstrauß ein.

Danach jedoch fehlt ihm die Zeit zu weiterem Grübeln: Der verhasste Kollege Barschl (Francis Fulton-Smith) wird mit einem Messer im Rücken aufgefunden und der Franz frühmorgens von einem SEK-Kommando geweckt, das sich nicht einmal vom Besen der Oma (Enzi Fuchs) vertreiben lässt. Franz ist Hauptverdächtiger in der Mordsache und die neue Kommissarin "Thin Lizzy" (Nora Waldstätten) nimmt ihn beim Verhör ziemlich in die Zange. Es ist zwar praktisch, dass sein Alt-Hippie-Vater (Eisi Gulp) ein schönes Alibi für Franz zusammenlügt, aber ermitteln muss der Franz dann eben doch selber – trotz des Verbotes seines Vorgesetzten Moratschek (Sigi Zimmerschied). Zum Glück ist Kumpel Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) zur Stelle, um mit ihm gemeinsam den delikaten Fall aufzuklären.

Da muss zunächst mal Barschls Witwe Ivana (Lilith Stangenberg) befragt werden, eine erstaunlich akzentfreie Russin mit zwielichtiger Vergangenheit und dubiosen Freunden. Zugleich gibt es noch einen seltsamen zweiten Todesfall, denn die oberfromme Annemarie Hausladen (Franziska Singer) findet nach einer Lourdes-Wallfahrt ihren Vater tot im Keller auf. Wie immer verläuft die Spurensuche nicht sehr stringent, sondern erfrischend unprofessionell nach dem Eberhoferschen Zufallsprinzip. Der Franz ist privat ja auch genug gefordert, denn die häusliche Gemeinschaft mit Papa und Oma droht jäh zu zerbröseln. Die Oma kocht nämlich nur noch Grießnockerlsuppe seitdem ihre Jugendliebe Paul (Branko Samarovski) aufgetaucht und sogar eingezogen ist. Zornentbrannt stellt sich der Papa zum Autostoppen in den dörflichen Kreisverkehr, um auf seine alten Tage ins exotische Landshut zu exilieren.

Bei all diesen privaten und beruflichen Tragödien wird der Eberhofer Franz allerdings geerdet durch seinen Freundeskreis, etwa den Flötzinger (Daniel Christensen), den Wirt Wolfi (Max Schmidt) und den Metzger Simmerl (Stephan Zinner). Aber auch bei denen kriselt es mitunter erheblich. Simmerl zum Beispiel versucht seinem Sohn gute, alte Werte beizubringen ("Ein Polo ist ein Weiberauto"), doch der Bub will nicht auf ihn hören. Gut, dass solche Alltagsdramen seit jeher rituell mit Bier übertüncht werden können, und der Kreisverkehr dient wieder als Schauplatz für besoffene Buben-Gaudi, auch wenn die Buben alle die Vierzig überschritten haben.

Eberhofers bester Kumpel Rudi, "The Godfather Of Hinterherschnüffling", erweist sich bei den Ermittlungen als gleichermaßen beflissen wie nervtötend, zudem als merkwürdig eifersüchtig der Susi gegenüber. Immerhin aber trägt er zur Lösung des Falles bei, was ihm Franz freilich nicht wirklich dankt, denn es gibt ja noch der Oma ihre Grießnockerl-Affäre. Auf dem Eberhoferhof bringt schließlich eine überraschende Wendung allerhand Neuigkeiten in die Familiengeschichte. Nach all diesen überstandenen Abenteuern ist es kein Wunder, dass der geplagte Franz wahrhaftig zu einem Heiratsantrag bei der Susi ansetzt, sei es aus Unachtsamkeit oder aus Sehnsucht nach Geborgenheit und Ruhe. Zum Glück hört die Susi nicht gscheit zu...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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