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Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft - Plakat zum Film

HILFE, ICH HABE MEINE LEHRERIN GESCHRUMPFT

(D, 2015)

Regie: Sven Unterwaldt jr.
Film-Länge: 101 Min.
 
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 Kino-Start:
 17.12.2015

 DVD/Blu-ray-Start:
 09.06.2016

 Free-TV-Start:
 02.06.2018

"Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft" - Handlung und Infos zum Film:


Jeder Tag ist ein neuer Chaostag bei Familie Vorndran. Mit vollem Einverständnis und Unterstützung ihres Mannes Peter (Axel Stein) und des elfjährigen Sohns Felix (Oskar Keymer) hat Felix’ Mama Sandra einen vielversprechenden Traumjob als Architektin in den USA angenommen. Seither müssen sich Vater und Sohn allein durch den Alltag kämpfen, was ihnen mehr schlecht als recht gelingt. Geschirr türmt sich in ihrer Wohnung, die Schmutzwäsche stapelt sich in der Badewanne, auch sonst ist von Ordnung nur wenig zu sehen, Improvisation ist angesagt. Zum Frühstück gibt es schon mal zwischen Tür und Angel Eis am Stiel, weil Frühstück ist wichtig. Aber Bange machen gilt nicht. In jedem Fall halten Vater und Sohn zusammen, was auch dringend notwendig ist: Felix ist bereits von mehreren Schulen geflogen. Jetzt hat er noch eine letzte Chance in der letzten Schule der Stadt: der Otto Leonhard Schule, eine etwas ungewöhnliche Erziehungsanstalt in einem unheimlichen alten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Diesmal darf nichts mehr schiefgehen.

Doch schon am ersten Tag sieht es nicht gut aus für Felix. "Lass dich führen!" steht als Schulmotto auf Lateinisch über der Eingangstür geschrieben, aber Felix und sein Papa sind natürlich zu spät dran und haben keine Zeit, diese Worte auf sich wirken zu lassen. Eisig ist der Empfang, der ihnen von der 50-jährigen Schuldirektorin beschert wird, Frau Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling), von den Schülern "Schmitti" genannt und künftig auch Felix’ Klassenlehrerin: An Strenge und steifer Korrektheit ist sie kaum zu überbieten, ein echter Drache, wie Felix später auch im Unterricht feststellen wird. Zwar, sagt sie, gebiete es der Ehrenkodex des Schulgründers Otto Leonhard, jeden Schüler aufzunehmen, aber die Direktorin lässt wenig Zweifel an ihrer Überzeugung, dass Felix die ihm eingeräumte dreimonatige Probephase nicht überstehen wird. Beim Verlassen ihres Büros sieht Felix auch zum ersten Mal den unsympathischen Schulrat Michael Henning (Justus von Dohnanyi), der sich mit Dr. Schmitt-Gössenwein treffen will, aber brüsk abgewiesen wird. Henning kann nichts Gutes im Schilde führen. Das scheint sogar die Schule selbst zu spüren, die bei näherem Hinblicken eigenartig lebendig wirken kann.

Der Empfang in der neuen Klasse ist eisig für Felix. Der zwölfjährige Mario (Georg Sulzer) und seine Kumpels Chris und Robert haben das Sagen und lassen den Neuling sofort spüren, dass sie es ihm nicht leichtmachen werden. Einzig die elfjährige Ella (Lina Hüesker), neben der noch ein Sitzplatz frei ist, macht einen aufgeräumten Eindruck, aber Mario stellt klar, dass Felix sich entscheiden muss: Will er zu den Mädchen und damit den Verlierern gehören oder zu den Jungs? Dazu muss er aber erst einmal drei Mutproben bestehen. Abends treffen sich die Jungen wieder auf dem Schulgelände, das jetzt noch viel unheimlicher wirkt als bei Tag. Sie sehen, wie der Hausmeister Michalski (Johannes Zeiler) das Gebäude verlässt und in ein intensives Gespräch mit einer Hulda vertieft ist, die außer ihm niemand sehen kann – womöglich ist es der Geist der ehemaligen Schuldirektorin Hulda Stechbarth, die eines Tage spurlos verschwunden war und seither durch die Gemäuer spuken soll.

Die erste Mutprobe für Felix besteht darin, dass er sich Zugang zur Schule beschaffen und im alten, vor vielen Jahren abgesperrten Lehrerzimmer einbrechen soll. Der Junge ahnt nicht, dass er nicht allein in dem Gebäude ist – Schmitti ist immer noch im Büro und korrigiert Schularbeiten. Tatsächlich schafft Felix es ins Lehrerzimmer: Sofort fällt ihm das riesige Gemälde des Schulgründers Otto Leonhard (Otto Waalkes) auf, das ihn neugierig zu beobachten scheint. Und eine mysteriöse silberne Kugel, die sich auf einem Tisch in einer Waschmulde befindet. Felix bleibt indes nicht unentdeckt: Dr. Schmitt-Gössenwein ertappt ihn in flagranti und bezichtigt ihn des Einbruchs. Unbemerkt von den beiden beginnt sich die silberne Kugel zu drehen, immer schneller. Eine Flamme entzündet sich, es gibt einen Blitz... und mitten in ihrer Standpauke ist die Schuldirektorin verschwunden. Oder besser gesagt: Sie ist auf eine Größe von 15 Zentimeter geschrumpft. In ihrer Not sucht sie in Felix’ Rucksack Zuflucht. Der Junge nimmt verunsichert Reißaus. Er ahnt nicht, wen er da bei sich hat, als er nach Hause skatet. Zuhause gesteht Felix seinem Vater kleinlaut, was am ersten Schultag alles schiefgelaufen und wie schrecklich seine neue Klassenlehrerin ist. Beim Skypen mit seiner Mutter geben sich Felix und sein Papa tunlichst Mühe, ihr den Eindruck zu vermitteln, als würde alles perfekt und rund laufen. Vater und Sohn wollen sie nicht beunruhigen, damit sie ihre Entscheidung, in Amerika zu arbeiten, nicht bereut.

Erst am nächsten Morgen gibt sich Frau Dr. Schmitt-Gössenwein dem Jungen zu erkennen. Sie macht Felix eindringlich klar, dass sie auf seine Unterstützung baut: Er soll sie in die Schule zurückbringen und dabei helfen, wieder zu normaler Größe zurückzufinden. Dort stellen sie verblüfft fest, dass auch Schulrat Henning schon wieder anwesend ist – mit einem Investor, der dafür Sorge tragen soll, dass aus der alten Otto Leonhard Schule eine Edelschule für Kinder aus reichem Haus wird, wenn es Henning erst einmal gelungen ist, die alte Schule schließen zu lassen. Und dafür hat er bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt: Denn er hat seinen Sohn Mario, Felix’ Klassenkameraden, bereits von der Schule abgemeldet. Damit würde die Schülerzahl die Mindestanzahl der für den Schulbetrieb nötigen Schüler unterschreiten; das Ende der Schule wäre besiegelt. Es gibt nur eine Rettung: Felix muss seine Mathearbeit bestehen, dann hätte die Schule wieder einen Schüler mehr und müsste nicht geschlossen werden. Schmitti soll ihm als lebendiger Spickzettel dabei helfen. Widerwillig macht sie mit. Mario bemerkt, dass Felix schummelt und fordert seine zweite Mutprobe ein: Felix soll nun auch die Arbeiten von Mario und seinen beiden Kumpels Robert und Chris schreiben. Zwar wundert sich Felix über Schmittis merkwürdige Anweisungen, aber er denkt sich nichts weiter dabei und füllt auch die Aufgabenzettel der anderen aus.

Als Felix nach der Schule in der Puppenabteilung eines Spielwarengeschäfts ein neues Kleid für die mittlerweile ziemlich derangiert aussehende und von Tinte durchtränkte Schmitti kaufen will, wird Ella auf ihn aufmerksam. Und lässt sich nicht mehr abschütteln. Felix bleibt nichts anderes übrig, als dem Mädchen reinen Wein einzuschenken. Immerhin will sie dabei mithelfen, die Schuldirektorin wieder in ihre alte Größe zurück zu verwandeln. Felix ist überzeugt, dass die silberne Metallkugel etwas damit zu tun hat. Sie holen sie aus dem alten Lehrerzimmer, danach lässt sich Dr. Schmitt-Gössenwein nach Hause bringen, wo sie die alten Aufzeichnungen von Schulgründer Otto Leonhard aufbewahrt. Beim Spielen mit der Kugel entdeckt Felix, dass sie sich auseinanderschrauben lässt. Er leert den Inhalt in eine Schale, wo sofort ein kleiner Wirbelsturm entfesselt wird, in dem kurz darauf ein Gesicht zu erkennen ist: das Gesicht von Schulgründer Otto Leonhard. Und was der zu erzählen hat, verändert noch einmal alles. Jetzt geht das Abenteuer von Felix, Ella und Schmitti erst so richtig los... und damit auch der Kampf um die Schule und die wunderbaren Ideen ihres Gründers...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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