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Kate und Leopold - Plakat zum Film

KATE UND LEOPOLD

("Kate And Leopold")
(USA, 2001)

Regie: James Mangold
Film-Länge: 121 Min.
 
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 Kino-Start:
 25.04.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 02.12.2002

 Pay-TV-Start:
 26.12.2003

 Free-TV-Start:
 26.02.2005

"Kate und Leopold" - Handlung und Infos zum Film:


Manhattan 26. April 1876: Die High Society New Yorks ist angetreten, um die Einweihung der monumentalen Great East River Bridge zu feiern. Unter den Gästen befindet sich auch Leopold (Hugh Jackman), der dritte Baron von Albany. Dem Import aus England mangelt es zwar nicht an blauem Blut, aber an finanziellem Polster und so drängt ihn die Familie, endlich eine Braut unter den neureichen Jungfern der High Society New Yorks zu erwählen. Auf einem abendlichen Ball soll Leopold seine Wahl verkünden. Während er die mit der Anmut einer Kuh und der Stimme von Micky Maus gesegnete Millionenerbin Miss Tree (Kristen Schaal) über das Parkett schiebt, entdeckt er einen Eindringling. Der Mann mit dem merkwürdigen Gerät in der Hand stand schon bei der Brückeneinweihung in seiner Nähe. Leopold verfolgt den flüchtenden Fremden bis auf die neue Brücke, wo beide ins Dunkel hinabstürzen.

Manhattan heute: Kate McKay (Meg Ryan) will von ihrem Exfreund Stuart (Liev Schreiber) nur noch eines: Ihren Palm Pilot zurück. Morgendlicher Lärm verrät ihr, dass Stuart zu Hause ist. Ein Blick von der Feuerleiter in sein Appartement verrät: Der Verflossene hat einen Gast, der auf dem Sofa übernachtet hat. Der sei, wie Stuart stolz verkündet, der Erfinder des Fahrstuhls und lebe im Jahr 1876, von wo er ihn per Zeitreise mitgebracht habe. Angesichts derartiger Hirngespinste macht Kate auf dem Absatz kehrt. Als Leopold erwacht, toben in einem kleinen Kasten wilde Männchen, ein riesiger Hund stürmt auf ihn los und sein vermeintlicher Entführer erklärt dem Baron, er sei ein Ururenkel - von dem unverschämten Weibsbild gar nicht zu reden, das Leopold für einen gewissen "Sgt. Pepper" hält und das dann samt Hund und Entführer verschwindet. Zehn Minuten später kehrt die Frau zurück und nötigt Leopold, mit dem Hund Gassi zu gehen, der immer noch vor dem Fahrstuhl wartet. Dass sein Herrchen Stuart derweil mit einem gebrochenen Bein im Fahrstuhlschacht liegt, ahnt niemand.

Auf der Straße traut Leopold seinen Augen nicht, wie die Stadt sich verändert hat, während er dem Köter an der Leine hinterher stolpert. Immerhin scheint die Great Eastern Bridge, wenn auch unter dem Namen Brooklyn Bridge, in diesem merkwürdigen New York noch an ihrem Platz zu stehen. Als er nach Hause kommt, transportiert die Ambulanz gerade den widerstrebenden Stuart ins Krankenhaus. In seiner Wohnung trifft der Baron den kleinen Hector (Cole Hawkins). Er unterhält den Knirps gerade mit einer Darbietung aus dem Klassiker "The Pirates Of Penzance", als Kates Bruder Charlie (Breckin Meyer) hinzukommt. Der arbeitslose Schauspieler ist hin und weg von dem vermeintlichen Method-Acting-Experten, der offenbar bis ins Outfit mit seiner Rolle verschmilzt.

Währenddessen ist Kate im Büro angekommen, wo ihre sentimentale Sekretärin Darci (Natasha Lyonne) wie üblich Schundromane am Schreibtisch liest. Kates Herz schlägt höher, als ihr Chef J. J. (Bradley Whitford) sie sprechen möchte, hofft Kate doch auf eine Beförderung. Daraus aber wird vorerst nichts und obendrein bekleckert sie sich im nächsten Marketingmeeting auch noch kräftig mit Kaffee und J. J. muss ihr eine neue Bluse besorgen. An den armen Stuart, der verzweifelt versucht aus dem Krankenhaus zu entkommen, denkt inzwischen niemand mehr. Beim Abendessen mit Charlie und Leopold wundert sich Kate über den äußerst zuvorkommenden Gast, der sich jedes Mal erhebt, wenn sie den Raum betritt oder verlässt. Dass Leopold allerdings mit demselben Enthusiasmus wie Stuart von Löchern in der Zeit berichtet, gibt ihr dann doch zu denken.

Als Kate am nächsten Morgen in die Küche kommt, ficht der Zeitreisende gerade Kämpfe mit dem Toaster des "General of Electric" aus. Während Leopold über optimal bereiteten, gebutterten Toast sinniert, erkennt Kate mit dem treffsicheren Instinkt der Marketing-Expertin, dass er genau der richtige Mann für die Margarine-Werbung "Farmers Bounty" ist. Eine erfolgreiche Kampagne für das geschmacksarme Diätprodukt ließe ihre Beförderung in greifbare Nähe rücken. Kurz entschlossen schleift sie Leopold zu Probeaufnahmen für einen TV-Spot. Die Proben mit dem gut aussehenden, ehrlich wirkenden Gentleman sind ein umwerfender Erfolg. Den neuen Job wird ihr J. J. bei einem Abendessen anbieten - glaubt Kate. Als sie mit Leopold am Central Park vorbeikommt, reißt ein Dieb ihr die Tasche aus der Hand. Ohne zu zögern setzt Leopold dem Ganoven hoch zu Ross hinterher und Kate ist hingerissen von so viel Ritterlichkeit. Ihr Bruder zeigt dagegen weniger Begeisterung dafür, dass er von seiner Schwester nicht einmal zum Casting für den Margarine-Spot eingeladen wurde. Sie macht sich gegen Leopolds Rat, der hinter J. J.s Einladung private Interessen vermutet, allein auf den Weg zum vermeintlichen Business-Dinner. Während J. J. im Nobelrestaurant tatsächlich seine wahren Beweggründe für Kates berufliche Unterstützung offenbart, gehen Leo und Charlie auf Kneipentour. Der schmucke Adelsmann ist mit seiner zurückhaltenden, aber sehr gebildeten Art der Hahn im Korb und weiht Charlie in die Geheimnisse der Brautwerbung ein.

Die Idee ist nicht ganz neu – auch Filme wie "Crocodile Dundee" oder "Little Indian" spielen ja damit, dass Menschen in eine Zivilisation hinein versetzt werden, mit der sie gar nicht zurecht kommen und in der sie sich überhaupt nicht auskennen. Bei "Kate und Leopold" kommt das "Opfer" jedoch nicht aus einem anderen Teil der Welt, sondern in eine andere Zeit. Auffällig jedoch, dass man hier nicht konsequent auf diese Karte setzt, sondern das romantische Element mehr in den Vordergrund stellt; bei einer Hauptdarstellerin wie Meg Ryan vielleicht auch angebracht. So wird der Film zu einer romantischen Komödie, bei der die Ausgangssituation auch mal in den Hintergrund gedrängt wird – vielleicht auch ein bisschen schade…


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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