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Lebenszeichen - Proof Of Life - Plakat zum Film

LEBENSZEICHEN - PROOF OF LIFE

("Proof Of Life")
(USA, 2000)

Regie: Taylor Hackford
Film-Länge: 135 Min.
 
"Lebenszeichen - Proof Of Life" auf DVD bestellen
DVD:  4.99 EUR
  


 Kino-Start:
 21.03.2001

 DVD/Blu-ray-Start:
 18.02.2002

 Pay-TV-Start:
 28.09.2003

 Free-TV-Start:
 12.10.2003

"Lebenszeichen - Proof Of Life" - Handlung und Infos zum Film:


In der Ehe von Peter (David Morse) und Alice Bowman (Meg Ryan) kriselt es schon lange - Peter ist seit langem mit einem Dammbauprojekt in Kolumbien beschäftigt, seine Frau träumt schon seit einigen Monaten davon, in die USA zurückzukehren und hat keine Lust mehr, der Karriere ihres Mannes zu Liebe um die Welt zu reisen. Insgeheim gibt sie ihm sogar ein wenig die Schuld an der Fehlgeburt, die sie vor einigen Monaten erlitten hat. Über all diese unausgesprochenen Aggressionen kommt es eines Morgens zu einem heftigen Streit zwischen den beiden. Peter verlässt schließlich wutentbrannt das Haus und lässt die verstörte Alice allein zurück. Keiner der beiden ahnt, dass an diesem Tag noch etwas passieren wird, das beider Leben von Grund auf verändern soll: Auf seinem Weg zur Arbeit gerät Peter mit seinem Wagen in einen Hinterhalt. Von allen Seiten stürzen maskierte Männer auf die Straße, Schüsse fallen, Menschen schreien. Geistesgegenwärtig versucht er mit seinem Handy Hilfe zu holen, doch da wird auch er von den schwer bewaffneten Guerilleras überwältigt und mit anderen Geiseln in einen Planwagen verfrachtet.

Die Nachricht von Peters Entführung trifft Alice wie ein Schlag und wirft sie vorübergehend in ein Stadium völliger Verzweiflung und Ratlosigkeit. Aber von Seiten der Firma ihres Mannes wird ihr schnell jede Unterstützung zugesagt. Und tatsächlich: Bereits einen Tag später steht ein fremder, recht reserviert wirkender Mann vor Alice: Terry Thorne (Russell Crowe), ein wortkarger Australier und Veteran der Britischen Armee, der sich im "K&R" ("Kidnapping & Ransom" / Entführung und Lösegeld) -Geschäft einen sehr guten Ruf erworben hat. Vor allem auch in Kolumbien floriert ein Menschenhandel, der oft noch neben dem Kokainhandel betrieben wird.

Doch so schnell Terry Thorne in Kolumbien aufgetaucht ist, so abrupt reist er auch wieder ab. Denn als herauskommt, dass Peter Bowmans Firma, die vor dem Ruin steht, alle Versicherungen für mögliche Kidnappingfälle storniert hat, ist fraglich, wer das Honorar für Thorne, geschweige denn die geforderte Lösegeldsumme von drei Millionen Dollar zahlen kann. Vergeblich versucht Alice, ihn zum Bleiben zu überreden. Unterdessen erduldet Peter Bowman in einem Lager in den Anden Höllenqualen durch seine Kidnapper. Als einzige Habseligkeit hat man ihm ein Foto zugestanden, das ihn und Alice zeigt. Dieses Foto wird zum einzigen Halt für Peter, der sich nun auch wieder an Einzelheiten seiner Beziehung zu Alice erinnert, die im Trubel des Alltags längst verlorengegangen waren.

Alice versucht nun auf eigene Faust, die Verhandlungen mit den Kidnappern aufzunehmen. Als Mittelsmann wurde ihr von den Behörden der zwielichtige Arturo Fernandez (Mario Ernesto Sanchez) zur Seite gestellt. Dieser versucht sie sofort davon zu überzeugen, den Entführern ihren guten Willen zu demonstrieren und erst einmal eine Anzahlung auf das Lösegeld von 50.000 Dollar zu leisten, um so einen Beweis zu erhalten, dass Peter überhaupt noch am Leben ist. Alice weiß nicht, was sie tun soll; denn Terry Thorne hatte ihr von Anfang an eine Grundregel bei den Verhandlungen in Entführungsfällen eingebläut: Niemals ein Lebenszeichen erkaufen...

Das beste zu Anfang: "Proof Of Life" ist spannend gemacht - vom Anfang bis zum Ende. Das zweitbeste: Russell Crowe entwickelt sich zu einem der besten und wandlungsfähigsten Darsteller Hollywoods. Und alleine dafür lohnt es sich, den Film zu sehen. Enttäuscht sein werden in erster Linie wohl Meg Ryan-Fans, gibt es doch kaum Gelegenheit für romantische Anwandlungen (mal abgesehen von ...) und unbedingt überrepräsentiert ist sie in diesem Streifen auch nicht. Aber alle anderen sollten sich davon den Spaß am Film beim besten Willen nicht verderben lassen - 130 Minuten, die wie im Flug vergehen ...


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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