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Marlene - Plakat zum Film

MARLENE

(D, 1983)

Regie: Maximilian Schell
Film-Länge: 94 Min.
 
"Marlene" auf DVD bestellen
DVD:  27.99 EUR
  


 Kino-Start:
 02.03.1984

 DVD/Blu-ray-Start:
 21.11.2008

"Marlene" - Handlung und Infos zum Film:


1978 machte Marlene Dietrich ihren letzten Film, von der Bühne hatte sie sich schon vorher mit ihrem legendären Pariser Konzert verabschiedet - danach zeigte sie sich nicht mehr in der Öffentlichkeit und gestattete auch niemandem mehr, sie zu fotografieren. "Ich bin zu Tode fotografiert worden", so ihre lapidare Begründung. Dennoch gelang es Regisseur Maximilian Schell, die Genehmigung für ein Interview zu bekommen, von dem er zumindest eine Tonbandaufnahme machend durfte. Filmaufnahmen waren nicht gestattet - Teil eines mehrere Seiten langen Vertragswerkes für diesen Film, das "die Dietrich" auch selbst im Interview mehrfach anspricht.

So schneidet Schell Ausschnitte aus den bekanntesten Dietrich-Filmen, "Wochenschau"-Schnipsel und Aufnahmen von Live-Auftritten zu einer Collage zusammen, die einen Überblick über die Karriere von Marlene Dietrich gibt. Was sie heute über das Leben, ihre Karriere, sich selbst und ihr Publikum denkt - das kann man ihren Worten entnehmen. Und manches daran ist entlarvend, fast schon erschreckend, und geeignet am Mythos "Marlene" zu kratzen. So scheint "Kitsch" eines ihrer schlimmsten Schimpfworte, sie scheint jedoch - mehr noch - sämtliche Romantik abzulehnen, gibt zu erkennen, immer nur "ihren Job" gemacht zu haben - und weigert sich auch beharrlich, sich alte Aufnahmen von sich selbst anzusehen.

Im Laufe des Interviews "schafft" Schell es durch beharrliche Fragen sogar, dass Marlene Dietrich ihm gegenüber regelrecht ausfallend wird - bewusst an den Schluss geschnitten und sicherlich eine der aufschlussreichsten Szenen. Und so schafft dieser Film es, die Schauspielerin und ihre Legende umfassend zu beleuchten - ohne sie dabei ein einziges Mal ins (aktuelle) Bild zu setzen. Die Bemühungen wurden übrigens mit einer "OSCAR"-Nominierung in der Kategorie "bester Dokumentarfilm" belohnt.


Die Redaktions-Wertung:80 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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