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Mein Herz tanzt - Plakat zum Film

MEIN HERZ TANZT

("Dancing Arabs")
(IL/F/D, 2014)

Regie: Eran Riklis
Film-Länge: 104 Min.
 
"Mein Herz tanzt" auf DVD bestellen
DVD:  14.99 EUR
  


 Kino-Start:
 21.05.2015

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.10.2015

 Free-TV-Start:
 02.08.2017

"Mein Herz tanzt" - Handlung und Infos zum Film:


Der Junge Eyad ( Tawfeek Barhom) wächst in einer arabischen Kleinstadt in Israel auf. Inmitten einer lebhaften Familie, mit einem desillusionierten Revolutionär als Vater, einer sanften, liebevollen Mutter und einer traditionsbewussten, weisen Großmutter Aisha (Marlene Bajali).

Schnell stellt sich heraus, dass Eyad der hellste Kopf an seiner kleinen Schule ist, der als Hochbegabter zum Stolz von Familie und der ganzen Heimatstadt wird. Da Vater Salah (Ali Suliman) einst wegen revolutionärer Aufwiegelei die Universität verlassen musste, soll jetzt eben Eyad mit seiner Intelligenz die Ehre der Familie wieder herstellen. Als erster und bislang einziger Palästinenser erhält er ein Stipendium an einem jüdischen Elite-Internat in Jerusalem, das seinen Schülern zahlreiche kreative Betätigungsfelder anbietet.

Erst schüchtern, dann mehr und mehr fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten des Campuslebens freundet sich der Muslim Eyad mit seinem jüdischen Mitschüler Yonatan (Michael Moshonov) an, der an einer unheilbaren Muskellähmung leidet, und erfährt darüber hinaus durch die Zuneigung seiner selbstbewussten Klassenkameradin Naomi (Danielle Kitzis) die Schmetterlinge des Verliebtseins im Bauch und seine ersten erotischen Abenteuer. Die ständige, gesellschaftlich erzwungene Geheimhaltung ihrer Liebe zehrt an beider Nerven.

Als Naomis Eltern sie von der Schule nehmen, um der Beziehung ein Ende zu machen, gibt Eyad zum Entsetzen seiner Lehrer und seines Vaters das Stipendium auf, damit Naomi dort ihre Ausbildung beenden kann.

Gleichzeitig verschlimmert sich Yonatans Gesundheitszustand derart, dass er die Wohnung seiner Mutter und nicht viel später sein Zimmer nicht mehr verlässt und alle Außenkontakte abbricht. Nur Eyad wird von Yonatan geduldet und wird konsequent als Betreuer des Schwerkranken nicht zuletzt auch auf Wunsch von Yonatans Mutter zum Teil dieser kleinen Familie. Aber Eyads Wunsch nach Anerkennung, nicht als Araber, nicht als Jude, sondern als Israeli, wird durch die Schikanen der täglichen Diskriminierung auf eine harte Probe gestellt. Auch die weiteren, heimlichen Treffen mit seiner Liebe Naomi gestalten sich zunehmend zäher.

Hin- und hergerissen zwischen seinen traditionellen Wurzeln und der Bindung an seine palästinensische Familie sowie der Faszination der intellektuellen und freizügigen Möglichkeiten des modernen Israel sucht Eyad verzweifelt nach einer eigenen Identität. Als Yonatan schließlich stirbt, fasst Eyad einen ebenso radikalen wie weitreichenden Entschluss, um endlich die Stigmatisierung hinter sich zu lassen und gesellschaftliche Anerkennung zu erreichen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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