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Schicksalsmelodie - Plakat zum Film

SCHICKSALSMELODIE

("The Joker Is Wild")
(USA, 1957)

Regie: Charles Vidor
Film-Länge: 103 Min.
 
  


 Kino-Start:
 26.09.1958

"Schicksalsmelodie" - Handlung und Infos zum Film:


Joe E. Lewis (Frank Sinatra) ist ein gefeierter Star in einem kleinen Chicagoer Nachtclub. Sein Engagement dort soll am Sonnabend enden und von da an soll er in einem benachbarten, wesentlich renommierten Nachtclub auftreten. Er ist Feuer und Flammen - aber sein Pianist Austin Mack (Eddie Albert) hat bereits erste Bedenken, die sich bestätigen sollen: Club-Chef Georgie Parker (Ted de Corsia) denkt nicht dran, ihn gehen zu lassen - zumindest nicht lebendig. Falls er ihn doch "verlassen" solle, droht er bereits mit seinem Schlägertrupp ...

Joe lässt sich davon nicht abhalten und nimmt - entgegen dem Rat seiner Freunde - das Engagement trotzdem an. Alles läuft auch erst bestens: Bereits am ersten Abend sitzt ein Schallplattenproduzent im Saal, der mit ihm die erste Scheibe produziert: "All The Way". Aber lange kann Joe sich daran nicht erfreuen: Eine Woche später taucht ein offensichtlich von Georgie geschickter Trupp vor seinem Hotelzimmer auf und verletzt ihn schwer. Er liegt monatelang im Krankenhaus und hat auch Verwundungen an seinen Stimmbändern davongetragen - an weitere Auftritte ist nicht zu denken. Als Joe aus dem Krankenhaus entlassen wird, kehrt er nicht nach Hause zurück - er ist wie vom Erdboden verschwunden ...

Erst eine ganze Zeit später kann Austin ihn ausfindig machen: Er hat inzwischen ein Engagement als Musikclown angetreten - seine Stimme hält offensichtlich nicht mehr lange durch. Aber allen Versuchen seiner Freunde, ihn zum Trainieren seiner Stimmbänder und zu einem Comeback zu überreden, entzieht er sich. Irgendwann lernt er Letty Page (Jeanne Crain), die Tochter eines offensichtlich wohlhabenden Architekten kennen und lieben. Aber auch ihr kann er sich nicht ganz öffnen: Er trifft sich mit ihr nur an öffentlichen Plätzen und will auch nicht, dass sie ihn auf der Bühne sieht ...

Es gibt eigentlich nur einen - wenn auch guten - Grund, diesen Film zu sehen: Und der heißt Frank Sinatra. Und mögen seine schauspielerischen Fähigkeiten auch noch so limitiert sein - dafür kann er singen! Und das tut er hier ausgiebig; vorwiegend den Song "All The Way", der auch mit einem "OSCAR" ausgezeichnet wurde und der dafür sorgte, dass der Film 1966 unter eben jenem Titel wieder in die US-Kinos kam; das zeigt eigentlich deutlich, woran man sich von diesem Streifen am besten erinnern sollte. Um dem Film aber nicht allzu sehr unrecht zu tun: Er ist über weite Strecken ganz unterhaltsam, wenn auch das Ende etwas abrupt kommt (das aber nach immerhin zwei Stunden). "Schicksalsmelodie" basiert übrigens auf der wahren Lebensgeschichte Joe E. Lewis'.


Die Redaktions-Wertung:50 %

     1 Oscar® 1958:

  • Song: All The Way, Musik: James Van Heusen, Text: Sammy Cahn

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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