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Sibyl - Therapie zwecklos - Plakat zum Film

SIBYL - THERAPIE ZWECKLOS

("Sibyl")
(F/B, 2019)

Regie: Justine Triet
Film-Länge: 100 Min.
 
  


 Kino-Start:
 02.04.2020

"Sibyl - Therapie zwecklos" - Handlung und Infos zum Film:


Zehn Jahre nach ihrem erfolgreichen Debütroman wendet sich Sibyl (Virginie Efiraq) wieder dem Schreiben zu. Sie war seither als Psychiaterin tätig, doch nun beendet sie die Therapien fast aller Patienten, um sich ganz auf ihr neues Buch konzentrieren zu können. Zunächst bleiben die Seiten leer, aber dann ruft Margot *Adele Exarchopoulosq bei ihr an, eine junge, ehrgeizige Schauspielerin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sibyl nimmt sie als neue Patientin auf – und ist schon bald von ihr besessen.

Margot ist im zweiten Monat schwanger und verzweifelt an der Frage, ob sie das Kind abtreiben soll. Ihr Geliebter, der Filmstar Igor, möchte das auf keinen Fall, doch Margot befürchtet, mit der Schwangerschaft ihre Karriere aufs Spiel zu setzen und die Rolle in einem geplanten Film zu verlieren. Denn die Regisseurin ist ausgerechnet Igors Freundin Mika (Sandra Hüller).

Sibyl erkennt in Margots Geschichte den perfekten Stoff, sie beginnt, die Gespräche in ihrer Praxis aufzuzeichnen und formt aus dem Erzählten ihren Roman. Sie bricht noch weitere ethische Regeln ihrer Profession und lenkt Margots Entscheidungen. Immer tiefer taucht Sibyl in deren turbulentes Leben ein – und das ist für die trockene Alkoholikerin ein gefährliches Spiel. Denn ihre eigenen Wunden der Vergangenheit reißen wieder auf.

Margots Affäre und das damit verbundene Dilemma erinnern Sibyl nämlich an ihre eigene frühere Beziehung mit Gabriel (Niels Schneider). Die war gescheitert, als Sibyl schwanger war – sie hatte sich gegen Gabriels Willen entschieden, das Kind zur Welt zu bringen. Auch nach vielen Jahren ist Sibyl nicht über diese Beziehung hinweg: Denn sie liebte Gabriel so viel leidenschaftlicher und intensiver als Etienne, mit dem sie sich nun in einem bürgerlich-braven Patchwork-Familienleben eingerichtet hat. Umso faszinierter ist sie von Margots Leben, das von Leidenschaft und Ehrgeiz getrieben wird.

Die junge Schauspielerin entscheidet sich schließlich, das Kind abtreiben zu lassen, ganz kurz vor Beginn der Dreharbeiten auf Stromboli. Auf der italienischen Vulkaninsel bricht bald darauf die Hölle los, denn ihr Geliebter und Co-Hauptdarsteller Igor (Gaspard Ulliel) erzählt Regisseurin Mika von allem. Die macht eine fürchterliche Szene, Margot bricht daraufhin zusammen und unternimmt einen Selbstmordversuch – und weigert sich im Anschluss, mit jemand anderem zu sprechen als Sibyl.

Die reist an das Filmset, um die Schauspielerin psychologisch zu unterstützen, doch schon bald wird klar, dass ihre Aufgabe weit darüber hinaus geht: Nur sie kann diese Dreharbeiten am Rande des Wahnsinns retten. Sibyl tut ihr Bestes, springt als Double für Igor ein, übernimmt bei einer Szene sogar die Regie. Doch in dieser surrealen Atmosphäre, in der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie zunehmend verschwimmen, trifft sie eine fatale Entscheidung…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 12.02.2020


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