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Tatsächlich... Liebe - Plakat zum Film

TATSäCHLICH... LIEBE

("Love Actually")
(GB, 2003)

Regie: Richard Curtis
Film-Länge: 135 Min.
 
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Blu-ray:  6.97 EUR
 


 Kino-Start:
 20.11.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 19.05.2004

 Pay-TV-Start:
 20.02.2005

 Free-TV-Start:
 25.12.2006

"Tatsächlich... Liebe" - Handlung und Infos zum Film:


London ist nicht gerade als Stadt der Liebe berühmt. Dennoch stellt Drehbuchautor und Regisseur Richard Curtis die britische Hauptstadt ins Zentrum der Liebe. Die romantische Komödie verfolgt über zwei Monate zehn parallel verlaufende Lebens- und Liebesgeschichten, die schließlich am 24. Dezember zusammengeführt werden:

Da ist der abgetakelte Rocksänger Billy (Bill Nighy), der mit dem Remake seines bekanntesten Liedes zur Weihnachtszeit den letzten Versuch eines Comebacks startet. Oder der Schriftsteller Jamie (Colin Firth), dessen Freundin ihn gerade betrogen hatte und der im Süden Frankreichs neue Lebenskraft schöpfen und hier seinen neuen Roman verfassen will. Er verliebt sich in sein portugiesisches Hausmädchen Aurelia (Lucia Moniz), die aber leider kein Wort Englisch spricht. Alan Rickman als Verlagsleiter Harry sieht sich den Avancen seiner Angestellten Mia (Heike Makatsch) ausgesetzt, während ihm die Routine seiner Ehe mit Karen (Emma Thompson) immer mehr bewusst wird. Deren Bruder Daniel (Liam Neeson) muss mit dem Tod seiner Frau fertig werden.

Der zehnjährige Sam (Thomas Sangster) leidet sehr unter dem Verlust seiner Mutter und vertraut seinem Stiefvater Daniel an, dass er sich hoffnungslos in eine Mitschülerin verliebt habe. Die unscheinbare Sarah (Laura Linney) liebt seit Jahren heimlich ihren Kollegen Karl (Rodrigo Santoro), ohne zu wissen, dass dieser ebenso für sie entflammt ist. Juliet (Keira Knightley) entdeckt nach ihrer Hochzeit, dass Mark (Andrew Lincoln), der beste Freund ihres Mannes, nur noch an sie denkt. Hugh Grant als englischer Premierminister verliebt sich in Natalie (Martine McCutcheon), die ihm täglich den Tee serviert ...

Wenn man das alles liest, fragt man sich, wie um alles in der Welt Drehbuchautor Curtis ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Notting Hill", "Bridget Jones"), der bei diesem Film zum ersten Mal auch Regie führte, die verschiedenen Handlungsfäden halbwegs plausibel (oder passenderweise "stringent") zusammenfügen will und seinen Erstling nicht zu einem lose zusammengefügten Episodenfilm verkommen lassen will. Die Sorge wird einem jedoch schon nach wenigen Minuten genommen: Es zeichnen sich erste Berührungspunkte der Charaktere ab, aber viel wichtiger: Der Film zeigt seinen typisch-britischen Humor. Da muss Hugh Grant (der sich hier übrigens als einer von vielen Darstellern einfügt) als Premierminister nur einmal nett ein Dienstmädchen angrinsen - und der Zuschauer weiß, was in den nächsten zwei Stunden geschehen wird. Was bei vielen anderen Filmen aber dann in Plattitüden und Langeweile erstarren würde, wird hier durch ein schwungvolles Drehbuch überspielt und akzeptiert. Den Verdiensten Curtis' als Drehbuchautor ist es vermutlich auch zu verdanken, dass sich für diesen Film ein hochkarätiges Star-Ensemble zusammenfand, in dem sich auch Billy Bob Thornton nicht zu schade ist, mal für einen Gastauftritt als US-Präsident vorbeizuschauen. Und natürlich Rowan Atkinson, der für Curtis zu einer Art Maskottchen geworden ist und seit der "Bean"- und "Blackadder"-Serie, die die beiden gemeinsam kreierten, in seinen Filmen gerne für einen Gastauftritt vorbeischaut - diesmal "brilliert" er als Schmuckverkäufer. Ach ja, eins sei noch erwähnt: Das ganze spielt in den letzten vier Wochen vor Weihnachten. Und sollte es wirklich noch jemanden geben, der den Film als "kitschig" geißelt - dem dürfte aufgrund der weihnachtlichen Atmosphäre doch warm ums Herz werden ... und er spürt "tatsächlich Liebe".


Die Redaktions-Wertung:90 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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