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The Rum Diary - Plakat zum Film

THE RUM DIARY

("The Rum Diary")
(USA, 2011)

Regie: Bruce Robinson
Film-Länge: 119 Min.
 
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Blu-ray:  14.45 EUR
 


 Kino-Start:
 02.08.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 18.01.2013

 Pay-TV-Start:
 21.09.2013

 Free-TV-Start:
 27.09.2014

"The Rum Diary" - Handlung und Infos zum Film:


Paul Kemp (Johnny Depp) hat genug vom Stress in New York, wo ihm als aufstrebenden Jungjournalisten keinerlei Türen offenstehen. Er folgt dem Ruf nach Puerto Rico, wo Lotterman (Richard Jenkins), zunehmend verzweifelter Chefredakteur des San Juan Star, dem Sinkflug seiner Postille Einhalt zu gebieten versucht, indem er dem eingefahrenen Blatt eine Injektion Frischblut verabreicht. Kemp ist der richtige Mann dafür, findet Lotterman. Er ist auch der Einzige, der sich auf die Stellenausschreibung gemeldet hat. Was hat Lotterman also zu verlieren? Oder Kemp, der seine Stimme als Journalist noch nicht gefunden hat und mehr Zeit vor einer Flasche Hochprozentigem verbringt als vor der Schreibmaschine verbringt.

Es trifft sich gut, dass Sala (Michael Rispoli) der erste ist, den Kemp in der Redaktion des San Juan Star kennenlernt. Als Sala zehn Jahre davor in Puerto Rico ankam, war er ein talentierter Journalist. Längst sind ihm die Flügel gestutzt, sein Wille ist gebrochen. Er hat sich mit der Tatsache arrangiert, dass ihm der Antrieb fehlt, San Juan wieder zu verlassen. Kemp und Sala freunden sich an, werden Trinkkumpanen, und schließlich zieht Kemp auch in das freistehende Zimmer in Salas abgewirtschafteter Wohnung, in dem hin und wieder auch der groteske Moberg (Giovanni Ribisi) übernachtet, ein Faktotum, das ebenfalls für den San Juan Star schreibt und dort die Ressorts Verbrechen und Religion versieht, vor allem ein Experte für jede Form von chemisch unterstützter Bewusstseinserweiterung ist. Wenn er nicht gerade trinkt, schreibt Kemp erste unbedeutende Artikel für die Zeitung – über Amerikaner auf Puerto Rico.

Der amerikanische Einfluss ist ohnehin unverkennbar. US-Staatsbürger lassen sich hier nieder; Glücksritter haben die karibische Insel entdeckt. Ölkonzerne machen Werbung für sich auf riesigen Bannern, die einmotorige Flugzeuge hinter sich herziehen. Der Immobilienmarkt boomt, Spekulanten versuchen ihr Glück. Die Army ist längst stationiert: Von Puerto Rico aus will man den Kommunisten im nahe gelegenen Kuba Einhalt gebieten. Gleich bei seinem ersten Besuch in den Redaktionsräumen lernt Kemp den aalglatten Sanderson (Aaron Eckhart) kennen, ein korrupter Geschäftsmann, der einst auch in den San Juan Star involviert war und Kemp sofort jovial und selbstsicher zusichert, man könne sich gegenseitig Gutes tun.

In einer sternenhellen Nacht hat Kemp abseits einer edlen Soirée eine regelrechte Erscheinung: Zum ersten Mal sieht er Chenault (Amber Heard), die sich ihm wie eine Meernixe offenbart – für den Journalisten ist es Lust auf den ersten Blick, doch sie lässt es bei einem Flirt bewenden. Er will die Unbekannte unbedingt wiedersehen. Bei seinem ersten Besuch in den atemberaubenden Strandhaus von Sanderson stellt Kemp fest, dass Chenault die Freundin Sandersons ist, der sie in der neuesten Pariser Mode einkleidet und vorführt, als wäre sie eine Trophäe. Auch mit Kemp hat der Geschäftsmann Pläne: Er stellt ihn seinen Partnern vor, mit denen er ein Luxushotel und teure Wohnungen auf einer völlig unberührten Insel vor Puerto Rico errichten will. Um die Entwicklung des dubiosen Vorhabens vorantreiben zu können, braucht Sanderson unbedingt positive Presse – und Kemp soll derjenige sein, der die unbezahlte Werbung im San Juan Star lancieren soll. Kemp zögert – er spürt, dass das Geschäft illegal sein könnte und er vor einen Karren gespannt werden soll.

Nach einem wilden Gelage mit Sala findet sich Kemp in Polizeigewahrsam wieder. Eine lange Gefängnisstrafe ist nicht auszuschließen. Bis Sanderson seinen Einfluss geltend macht und dafür sorgt, dass Kemp wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Er ist sich bewusst, dass er in der Schuld des Amerikaners steht, die sich nur begleichen lässt, wenn er Sandersons zweifelhaften Auftrag annimmt. Sanderson lässt Kemp sofort merken, dass es nicht schaden kann, wenn man Allianzen mit einem mächtigen Mann wie ihn pflegt. Als Freundschaftsbeweis leiht er Kemp seinen Wagen, eine atemberaubend schöne rote Corvette, Baujahr 1958, mit der er Chenault abholen soll. Gemeinsam unternehmen sie eine Spritztour über die ganze Insel. Als Kemp das Auto nach der wilden Fahr wieder abstellt, ist er Chenault mit Haut und Haar verfallen.

Bei einem Besuch auf der Insel, auf der Sandersons Immobilien errichtet werden sollen, flammen Kemps nagende Zweifel wieder auf. Überwältigt von der unfassbaren Schönheit der Natur, reagiert er wütend auf die Gespräche der Kumpane Sandersons, die unverhohlen darüber reden, dass sie die Einheimischen mit allen Mitteln aus dem Weg räumen wollen, um ihr Luxusresort errichten zu können. Um Kemps düstere Stimmung zu verbessern, lädt Sala seinen Freund zum Karneval auf die Insel St. Thomas ein. Dort treffen sie auf Sanderson und Chenault, die fürchterlich betrunken ist. Gemeinsam steuern sie einen Nachtclub an, wo Chenault so aufreizend tanzt, dass es zu einer Auseinandersetzung mit Männern von der Insel kommt.

Bei ihrer Rückkehr wartet in Salas Wohnung auf den völlig außer Kontrolle geratenen Moberg, dessen Zustand jeder Beschreibung spottet. Moberg überredet Kemp, eine besonders starke halluzinogene Droge auszuprobieren. Sie verfehlt ihre Wirkung nicht. Nach einer Nacht voller altraumartiger Visionen setzt sich Kemp endlich an die Schreibmaschine. Es wird aber nicht das in Auftrag gegebene Loblied auf die unternehmerische Energie Sandersons. Im Gegenteil: Es ist ein Akt der Raserei. Mit Wut im Bauch kotzt sich Kemp aus über die Korruption und Gier, deren hässliche Fratze im überall auf der Insel entgegenlacht. Kemp ist stolz und zutiefst befriedigt: Endlich hat er seine Bestimmung entdeckt, seine Stimme gefunden. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm: Bevor Kemps Abrechnung mit Sanderson gedruckt werden kann, zieht sein Chefredakteur Lotterman endgültig den Stecker und stellt den San Juan Star ein. Aber Kemp ist nicht mehr zu bremsen. Mit Sala und Moberg an seiner Seite beschließt er, selbst genau Geld aufzubringen, um diese eine entscheidende Ausgabe der Zeitung in Eigenregie auf den Markt werfen zu können...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 15.07.2012


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