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The Son - Plakat zum Film

THE SON

("The Son")
(GB/F, 2022)


Regie: Florian Zeller
Film-Länge: 123 Min.
 
                         


 Kino-Start:
 26.01.2023

"The Son" - Handlung und Infos zum Film:


Eine Mutter summt ein Schlaflied. Beth (Vanessa Kirby) hält ihr wenige Monate altes Baby liebevoll im Arm, wiegt es in den Schlaf. Ein Moment perfekter Harmonie. Peter Miller (Hugh Jackman) kann nicht anders, als mit großer Liebe und Erfüllung seiner jungen Frau und seinem Kind zuzusehen. In diesem Augenblick könnte das Leben nicht besser sein für den erfolgreichen New Yorker Anwalt, der nicht nur familiäres Glück erfährt, sondern gerade auch beruflich große Schritte macht. Er will nach Washington, in die Politik, und steht kurz davor, in die Kampagne eines aussichtsreichen Politikers einzusteigen.

Das Klingeln an der Haustür bringt Peter in die Realität zurück. Er ist überrascht, seine Ex-Frau Kate (Laura Dern) zu sehen. Seitdem er sie verlassen hat, um mit Beth zusammen zu sein, liegt ein Schatten über ihrer Beziehung. Kate, eine begnadete Architektin, hat den Schmerz der Trennung nicht überwunden, vor allem die Beziehung zwischen ihr und ihrer Nachfolgerin in Peters Leben ist belastet.

Doch Kate ist über ihren Schatten gesprungen, weil sie verzweifelt ist. Nicholas (Zen McGrath), der gemeinsame 17-jährige Sohn, der nach der Trennung weiter bei seiner Mutter im New Yorker Village-Viertel lebt, bereitet ihr Probleme. Gerade hat sie erfahren, dass der sensible, früher so lebenslustige Junge seit Wochen nicht mehr in der Schule war, so dass seine Versetzung in Gefahr ist. Mehr noch: Nicholas steht kurz davor, von der Schule verwiesen zu werden. Die Schulprobleme sind jedoch nur die Folge einer Entwicklung, die der Junge durchmacht. Es gehe ihm nicht gut, sagt Kate, er mache ihr Angst. Peter verspricht Kate, mit Nicholas zu reden und sich um die Sache zu kümmern.

Nicholas freut sich, seinen Vater zu sehen, den er immer geliebt hat, zu dem er aufsieht. Aber er ist verschlossen und verstockt, als Peter ihn darauf anspricht, warum er die Schule schwänzt und seine Mutter täuscht. Nicholas weicht aus, versucht sich rauszureden. Peter gibt sich nicht zufrieden mit den Antworten, bohrt weiter, macht dem Jungen Mut, er mache sich Sorgen und wolle ihm helfen und ihn unterstützen. Das Leben, sagt Nicholas schließlich, zieht mich runter. Nichts würde er lieber machen, als die inneren Schmerzen zu überwinden, aber er wisse nicht wie. Und dann sagt er, dass er nicht mehr länger bei seiner Mutter leben will. Er will zu Peter ziehen, seinem kleinen Bruder nahe sein.

Beth ist nicht begeistert, als Peter ihr unterbreitet, dass er Nicholas bei sich haben will, um ihm helfen zu können. Er hat ein schlechtes Gewissen, seinen Sohn nach der Trennung im Stich gelassen zu haben. Er hofft nun, ihm zu zeigen, wie sehr er ihn liebt, indem er ihm durch diese schwierige Phase hilft. Peter sagt Beth, dass er an Nicholas‘ Arm Schnittwunden gesehen hat: Offenbar fügt er sich selbst Schmerzen zu.

Beth lenkt ein. Gemeinsam bereiten sie ein Zimmer für Nicholas in ihrer großen Wohnung vor.

Tatsächlich hat es den Anschein, der Tapetenwechsel würde Nicholas guttun. Abends sitzt er in seinem Zimmer und schreibt. Am nächsten Tag geht er erstmals in seine neue Schule, lernt aber keine anderen Mitschüler kennen. Später geht er ziellos durch die Straßen. Peter ist in Washington, erstmals nimmt er an einem Meeting mit dem Kandidaten teil, dessen Kampagne er begleiten will. Wieder zurück in New York fragt er Nicholas nach seinem Tag. Kurz denkt Peter darüber nach, seinen Vater anzurufen, zu dem er nur sporadisch Kontakt hat.

Am nächsten Tag hat Beth Schwierigkeiten, Nicholas zu wecken. Er ist abweisend, pampig. Beth spürt, dass etwas nicht stimmt, dass der Junge unglücklich ist, und fragt ihn danach. Nicholas reagiert unerwartet. Er fragt, ob Beth gewusst habe, dass sein Vater verheiratet war, als sie ihre Affäre begannen. Er gibt ihr die Schuld, dass Peter seine Familie verlassen hat, dass seine Mutter alleingeblieben ist mit ihrer Liebe, dass sein Leben seither von Schmerz erfüllt ist. Beth ist schockiert. Sie weiß nun, dass Nicholas Hilfe braucht. Erste Besuche bei einem Therapeuten sind vorsichtige Annäherungen, bringen aber keine Linderung. Bei einem Treffen mit Kate beteuert Peter, dass es ganz gut laufe mit Nicholas.

Peter versucht, Nicholas aus seiner Deckung zu locken, ihn zu involvieren. Weil der Junge am Wochenende eine Party besuchen will, kauft der Vater seinem Sohn spontan ein Sakko. Wieder in der Wohnung wehrt Nicholas ab, er sei sich nicht sicher, ob er wirklich auf die Feier gehen will, er könne ja nicht einmal tanzen. Das bringt Peter und Beth auf eine Idee: Sie zeigen ihm ein paar Tanzschritte. Einen kurzen Augenblick lang ist alles in Ordnung.

Beim Aufräumen von Nicholas‘ Zimmer findet Beth ein Messer. Peter ist entsetzt und stellt den Jungen zur Rede. Die Konfrontation wirkt nach. Peter kann sich nicht länger auf seine Arbeit konzentrieren. Er erinnert sich an unbeschwerte Tage, als die Familie noch zusammen war.

Als er wieder in Washington ist, kann sich Peter endlich dazu durchringen, seinen Vater (Anthony Hopkins) auf dessen prächtigen Anwesen aufzusuchen. Das Treffen ist ein Desaster. Der Vater ist ein Patriarch, will nichts von der Kritik seines Sohnes hören, er habe sich nicht genug um die Familie gekümmert und immer nur die Karriere in den Mittelpunkt gestellt. Er solle aufhören mit dem Gejammer, gibt der Vater zurück. Sei endlich ein Mann! Peter ist schockiert. Nicht weil sein Vater sich keiner Fehler bewusst ist, sondern weil er immer hart daran gearbeitet hat, nicht so zu werden wie sein Vater – und nun mit seinem Sohn in all die Verhaltensmuster verfällt, die er eigentlich ablehnt. Er will anders sein, will Liebe zeigen, will empathisch sein. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn nur kurz darauf eskaliert die Situation. Peter und Kate müssen eine folgenschwere Entscheidung treffen, wenn sie ihren einzigen Sohn retten wollen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 25.10.2022


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