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Unknown Identity - Plakat zum Film

UNKNOWN IDENTITY

("Unknown")
(USA/D/GB/F, 2010)

Regie: Jaume Collet-Serra
Film-Länge: 113 Min.
 
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 Kino-Start:
 03.03.2011

 DVD/Blu-ray-Start:
 06.10.2011

 Free-TV-Start:
 05.05.2013

"Unknown Identity" - Handlung und Infos zum Film:


Der erfolgreiche Wissenschaftler Dr. Martin Harris (Liam Neeson) reist gemeinsam mit seiner Frau Elizabeth (January Jones) zu einem Kongress nach Berlin. Doch kaum am Hotel angekommen, geht alles schief. Harris merkt, dass er seinen Koffer am Flughafen vergessen hat und setzt sich in das nächstbeste Taxi, um ihn zu holen. Auf der Fahrt wird das Taxi in einen schweren Unfall verwickelt: Gina (Diane Kruger), die Fahrerin, verliert die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen stürzt von der Berliner Oberbaumbrücke in die Spree. In letzter Sekunde gelingt es der mutigen Taxifahrerin, ihren bewusstlosen Fahrgast aus dem sinkenden Auto zu retten.

Vier Tage später. Harris erwacht in einem Krankenhaus aus dem Koma und wird mit einer merkwürdigen Situation konfrontiert: Niemand weiß, wer er ist. Niemand hat nach ihm gesucht. Und zu allem Überfluss kann er sich nicht erinnern, wie es zu dem Unfall gekommen ist. Auch die Erklärungen seines Arztes, Dr. Farge (Karl Markovics), dass dies nicht ungewöhnlich sei nach einem solchen Unfall, können Harris nicht beruhigen. Immerhin weiß er noch, wer er ist … zumindest glaubt er das.

Zufällig sieht er im Fernsehen einen Bericht über einen bevorstehenden biotechnischen Kongress in Anwesenheit des prominenten arabischen Prinzen Shada (Mido Hamada) und erinnert sich, dass eben dieser Kongress der Anlass seines Aufenthalts in Berlin ist. Plötzlich erinnert er sich, dass er mit seiner Frau im noblen Hotel Adlon abgestiegen ist, wo der Kongress stattfinden soll. Obwohl Dr. Farge strikt dagegen ist, verlässt Harris das Krankenhaus. Er will zu seiner Frau. Als er dann vor ihr steht, behandelt sie ihn wie einen völlig Fremden. Und damit nicht genug: Ein anderer Mann (Aidan Quinn) hat seinen Platz an ihrer Seite eingenommen. Harris kann es nicht fassen und ist kurz davor, die Beherrschung zu verlieren. Wütend versucht er, seine Identität zu beweisen. Doch alles spricht gegen ihn. Er hat keine Papiere und aufgrund eines Feiertages kann er weder Freunde noch Kollegen in den USA erreichen. In Berlin kennt er niemanden außer seiner Frau. Als die Sicherheitsleute des Hotels dann die Website der Universität, an der er arbeitet, öffnen, gerät seine Welt ins Wanken: Denn dort steht das Foto des anderen Mannes. Nur mit der Ausrede, sich freiwillig wieder in medizinische Behandlung zu begeben, kann er einer drohenden Verhaftung entgehen.

Er besinnt sich auf den einzigen Menschen, mit dem er in Berlin vor seinem Unfall Kontakt hatte: die Taxifahrerin Gina. Über das Taxiunternehmen, für das sie arbeitet, findet er heraus, dass sie, gleich nachdem sie ihm das Leben gerettet hat, untergetaucht ist. Da sie eine illegale Einwanderin aus Bosnien ist, kann sie es sich nicht erlauben, von den Behörden erwischt zu werden. Schließlich gelingt es ihm, sie in einem Imbiss in Kreuzberg, wo sie als Kellnerin arbeitet, aufzuspüren. Auf dem Weg hat er ständig das Gefühl, dass ihm jemand folgt. Als Gina ihn sieht, hat sie Angst, dass er sie in Schwierigkeiten bringt. Sie will nicht auffallen und wimmelt ihn wieder ab.

Harris, der nicht weiß, an wen er sich noch wenden könnte, greift nach dem letzten Strohhalm: Er geht zu einer Verabredung mit Prof. Bressler (Sebastian Koch), dem Veranstalter des Forschungs- Kongresses, der ihn nach Berlin eingeladen hatte. Er hofft, dass er diesen von seiner Identität überzeugen kann. Doch als er dort eintrifft, ist der Mann, der sich als Dr. Martin Harris ausgibt, schon da. Es kommt zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden Männern, der voll ist von Detailwissen aus den Telefonaten mit Bressler, die nur der echte Martin Harris wissen kann. Bressler ist irritiert. Als Harris’ Gegenüber sich jedoch ohne Umschweife als Dr. Martin Harris ausweisen kann und auch noch private Aufnahmen von der Hochzeitsreise mit Elizabeth nach Paris vorzeigt, beginnt Harris vollends an seinem Verstand zu zweifeln. Am Boden zerstört geht er zurück ins Krankenhaus.

Dort ist man nicht verwundert, ihn wiederzusehen. Lediglich Krankenschwester Gretchen (Eva Löbau) scheint Harris’ Geschichte Glauben zu schenken. Sie steckt ihm heimlich die Adresse eines Freundes zu, der ihm helfen könnte. Am selben Abend schreckt Harris aus einem tiefen Schlaf hoch, als ein Mann im Arztkittel (Olivier Schneider), der ihm schon mal auf der Straße aufgefallen war, neben seinem Bett steht. Er behauptet, dass Harris in ein anderes Krankenhaus verlegt werden soll. Harris’ Wahrnehmung ist durch Beruhigungsmittel stark eingeschränkt und noch bevor er richtig begreift, was passiert, muss er mit ansehen, wie der Fremde die Krankenschwester umbringt, als diese die Verlegungs-Papiere überprüfen will ... Plötzlich ist er hellwach. Er weiß nun, dass er sich nichts eingebildet hat. Aber sein Leben ist in Gefahr. Mit letzter Kraft gelingt es Harris, dem Mörder zu entkommen.

Unsicher, was er nun machen soll, wendet er sich an den Mann, von dem die Krankenschwester meinte, er könne ihm helfen: der ehemalige Stasi-Offizier Ernst Jürgen (Bruno Ganz). Als Harris ihm seine Geschichte erzählt, wird er hellhörig und verspricht, ihm zu helfen. Jürgen ist davon überzeugt, dass es einen guten Grund dafür geben muss, dass jemand seinen Platz eingenommen hat. Etwas stimmt nicht mit Harris’ Teilnahme an dem Kongress. Und welche Rolle spielt Elizabeth in dem ganzen Komplott? Wird sie womöglich von dem neuen Mann an ihrer Seite bedroht? Jürgen beginnt zu recherchieren...

Schließlich findet Harris in Gina eine weitere Verbündete, auch wenn er weiß, dass er sie damit in große Gefahr bringt. Als sie erkennt, in welcher misslichen Situation Harris steckt, nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause... Sie ahnen nicht, dass ihnen die Verfolger Smith und Jones (Stipe Erceg) schon dicht auf den Fersen sind. Sie dringen in Ginas Wohnung ein und versuchen, die beiden zu töten. Noch einmal gelingt es Gina und Harris, zu flüchten. Doch das Netz zieht sich immer mehr zusammen. Zur gleichen Zeit meldet sich auf einmal ein Freund und langjähriger Kollege von Harris, Rodney Cole (Frank Langella), bei Jürgen. Er sei gerade aus Leipzig, wo er an der Universität einen Vortrag gehalten habe, in Berlin angekommen. Nachdem er die Nachricht von Harris auf seinem Anrufbeantworter gehört hatte, wollte er natürlich seinem alten Freund helfen. Jürgen ahnt sofort, dass er nun der Antwort auf alle Fragen sehr nahe ist. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 10.02.2011


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