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Violinissimo - Plakat zum Film

VIOLINISSIMO

(D, 2011)

Regie: Stephan Anspichler, Radek Wegrzyn
Film-Länge: 82 Min.
 
"Violinissimo" auf DVD bestellen
DVD:  16.80 EUR
  


 Kino-Start:
 05.04.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 05.10.2012

 Free-TV-Start:
 07.10.2012

"Violinissimo" - Handlung und Infos zum Film:


Alle drei Jahre treffen in Hannover 35 junge Geigerinnen und Geiger aus aller Welt bei einem besonderen Ereignis zusammen: dem Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb. Er ist der höchstdotierte Musikwettbewerb der Welt. "Violinissimo" begleitet drei von ihnen zwischen Eröffnungskonzert und dem großen Finale durch die Höhen und Tiefen des Wettbewerbs, fängt die Momente im Rampenlicht und die einsamsten Minuten abseits der Bühne ein. Was die drei jungen Musiker auf dem Weg nach ganz oben verbindet, sind ihr außergewöhnliches Talent, ihr Ehrgeiz, ihre Disziplin und die Einsicht, dass es noch Erfüllenderes gibt als den ersten Preis.

Clara ist ein Wunderkind – und unter den musikalischen Wunderkindern war sie immer eins der jüngsten. Ihr Karrieretraum ist: einen Manager zu finden, Auftritte in Europa vermittelt zu bekommen und ein Star zu werden.

Itamar hat mit sechs Jahren angefangen, nach der Suzuki-Methode Geige zu lernen, deren Konzept es ist, vor allem den Spaß beim Spielen zu fördern. Er möchte vom Spielen leben können und das Publikum berühren – egal, ob als Solist oder als Teil eines Ensembles.

Solenne kann sich einen Bürojob oder irgendeine Tätigkeit, bei der sie viel mit Menschen zu tun hat, schwer vorstellen. Sie sieht sich als Medium für die Ideen des Komponisten. Alles, was sie will ist: spielen.

Alle drei Musiker haben schwierige Zeiten durchgemacht und sich dadurch nicht entmutigen lassen. Clara erlitt, kurz bevor all ihre Musikerinnenträume wahr geworden wären, eine schwere Verletzung bei einem Sportunfall und musste mit einem Trümmerbruch des kleinen Fingers ihrer linken Hand umgehen. Beinahe wäre ihre Karriere beendet gewesen. Itamar hatte das Glück, auch in seinen drei Jahren bei der israelischen Armee weiter Geige spielen zu können – was durchaus nicht selbstverständlich ist. Solenne vereinsamte während ihres Ausbildungsjahres an der Londoner Royal Academy, brach das Studium ab und konnte danach fünf Monate lang nicht mehr spielen.

Alle drei betrachten im Nachhinein diese Rückschläge als wichtig für ihr musikalisches Ausdrucksvermögen: Itamar merkte erst in seiner Armeezeit, wie glücklich ihn die Musik macht. Clara weiß, dass das Weitermachen nach dem Rückschlag sie menschlich reifer gemacht hat. Solenne sagt ganz klar: wenn du keine schlimmen Erfahrungen gemacht und überwunden hast, wird deine Musik leblos bleiben.

Itamars Vater hat ein grundsätzliches Problem mit Musikwettbewerben – die stehen für alles, was er in der Musikausbildung ablehnt. Wie in Gladiatorenkämpfen würden die Jungen den Löwen zum Fraß vorgeworfen, während die Älteren dabei zuschauten. Dennoch unterstützt er seinen Sohn während des Wettbewerbs.

Clara hat Mozarts Violinkonzert Nr. 4 schon mit elf Jahren einem begeisterten Daniel Barenboim vorgespielt, Solenne hat es 1 1/2 Jahre geprobt, bevor ihr Lehrer aufgab. Man muss ein Kind sein oder ein Leben gelebt haben, um es zu spielen, sagt Solenne heute. Itamar schafft es mit seinem Vorspiel beim Wettbewerb nicht unter die sechs Finalisten. Die Regisseure Stephan Anspichler und Radek Wegrzyn begleiten ihn zu einem Konzert vor Häftlingen der JVA Celle, organisiert von der Stiftung LiveMusicNow, die Musik zu Menschen bringt, die nicht selbst zur Musik kommen können.Auch Clara und Solenne nehmen an diesem Programm teil, spielen vor Todkranken und Menschen mit Lernschwierigkeiten. Ist Musik Luxus oder eine Notwendigkeit?, fragt der Film.

Das Finale - Der große Abschluss für Solenne und Clara. Und doch nur ein Moment auf dem "Weg nach ganz oben". Den Ersten Preis erhält jemand anderer. Aber im nächsten Jahr wird Clara den Ersten Preis der Internationalen Violinwettbewerbe in Indianapolis und Sendai gewinnen, Itamar in Freiburg, Solenne den Jacques-Thibaud-Preis...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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