Wayne und J.D. sind entsetzt, und nach einem völlig misslungenen Kennenlern-Versuch in ihrem Haus, ist ihnen klar: Darren muss gerettet werden. Erst versuchen sie es im Guten und wollen Darren bei Judith freikaufen. Doch die lacht nur über das Angebot, Waynes Haus gegen Darren zu tauschen. Am nächsten Tag verkündet Darren stolz, dass er und Judith heiraten werden. Nun ist für Wayne und J.D. keine Zeit mehr zu verlieren. Ihr Plan ist, die teuflische Judith zu entführen und Darren wieder mit seiner alten Jugendliebe Sandy (
Amanda Detmer) zusammen zu bringen. Schon der erste Teil der Aktion erweist sich jedoch als äußerst schwierig, weil sie zwar in Judiths Haus eindringen können, nachdem sie die halbe Nachbarschaft vom Strom abgeschnitten haben, doch haben sie nicht damit gerechnet, dass Judith Karate kann. Irgendwie schaffen sie es schließlich doch und ketten Judith in Waynes Garage an. J.D., verkleidet in seinem Huhn-Maskottchen-Kostüm, fällt die Aufgabe zu, sie zu bewachen, während Wayne sich um das Date mit Sandy und Darren kümmert.
Dummerweise hat sich die bildhübsche Sandy bereits entschieden, Nonne zu werden, nachdem ihr eigener Verlobter im elterlichen Zirkus bei einem Trapez-Unfall ums Leben kam. Sie will sich dennoch mit Darren treffen, den wiederum die Nachricht von Judiths Entführung völlig aus der Bahn geworfen hat. Solange sie noch lebe, schluchzt er, werde er niemals die Hoffnung aufgeben. Wayne und J.D. beschließen daraufhin, Judith umzubringen. Natürlich nicht wirklich - aber eine frisch ausgegrabene Frauenleiche und Judiths explodierter BMW verfehlen ihre Wirkung nicht. Leider hat Judith gleichzeitig relativ mühelos herausbekommen, wer ihre beiden Entführer sind - und muss nun wirklich beseitigt werden. Bei ihrem ehemaligen Football-Coach (
R. Lee Ermey), der nach dem Mord an einem Schiedsrichter im Knast sitzt, erhoffen sich Wayne und J.D. Rat. Doch die beiden bringen die schreckliche Tat einfach nicht übers Herz ...
"Der Teufel ist eine Frau" - "wie wahr, wie wahr", mögen viele Männer sagen - aber wenn der Teufel so charmant ist, wie in diesem Film. Leider ist die Figur, die Amanda Peet hier verkörpert nur nicht ganz stimmig: Anfangs das Biest, von dem man nicht weiß, was sie mit Darren überhaupt will und ob sie ihn nicht nur zum besten hält. Spätestens ab der Entführung aber glaubt man, sie liebt ihn wirklich. Aber bei einer Komödie nimmt man solche Unstimmigkeiten auch in Kauf. Der Rest ist gute, wenn auch nicht herausragende Unterhaltung, der am Anfang und Ende eine "Neil Diamond-Kult-Welle" streift, die man vielleicht noch weiter hätte reiten können. So müssen wir uns mit ein paar Szenen begnügen, in dem die drei männlichen Hauptakteure mit unsäglichen Perücken ihr Idol imitieren. Auch nett ...