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Zwei Brüder - Plakat zum Film

ZWEI BRüDER

("Two Brothers")
(F/GB, 2004)

Regie: Jean-Jacques Annaud
Film-Länge: 106 Min.
 
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 Kino-Start:
 16.09.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 11.04.2005

 Pay-TV-Start:
 29.07.2006

 Free-TV-Start:
 25.12.2007

"Zwei Brüder" - Handlung und Infos zum Film:


Indochina 1920: In den verlassenen, fast zugewachsenen Tempelruinen von Angkor sind zwei Tiger beim Liebesspiel. Zwischen den verwitterten Statuen kreisen sie elegant umeinander, reizen sich, fauchen sich an... Zeitgleich findet in einem eleganten Auktionshaus eine Versteigerung wertvoller Kunstschätze statt. Die gelangweilten Damen der besseren Gesellschaft tuscheln, als der Abenteurer Aidan McRory (Guy Pearce) auftaucht, ein Jäger und Schriftsteller, der nun mit antiken Fundstücken aus dem Dschungel handelt.

Zurück im Dschungel: Die Tiger haben Nachwuchs bekommen. Die beiden Babys Kumal und Sangha tollen im Tempel und seiner Umgebung herum und müssen ihr erstes Abenteuer gegen einen anderen Dschungelbewohner bestehen, eine angrifflustige Zibetkatze. Während der ängstliche Sangha schnell auf einen Baum flüchtet, nimmt sein mutiger Bruder Kumal den Kampf auf, faucht und verjagt den Gegner schließlich. Unterdessen ist Aidan McRory mit einem großen Expeditionstross wieder im Dschungel. Doch sie wollen keine wilden Tiere erlegen, sondern antike Statuen erbeuten. Der Lärm und die Hektik der Kunsträuber schreckt die Tigerfamilie in ihrer Tempelruine auf. Die Mutter nimmt sich Sangha ins Maul und flieht. Den kleinen Kumal muss sie im Tempel zurücklassen.

Nun haben auch McRory und seine Begleiter die Tiger entdeckt und beginnen sie zu jagen. Während Kumal immer noch verzweifelt versucht aus dem Tempel zu entkommen, eilt ihm sein Vater zur Hilfe und greift einen der Jäger an. Doch da erscheint McRory mit seiner Flinte, um seinen Mann aus dem Griff der Raubkatze zu befreien. Ein Schuss fällt und der mächtige Tigervater bricht tödlich getroffen zusammen. Doch unter seinem leblosen Körper bewegt sich noch etwas: Ängstlich krabbelt der kleine Kumal hervor.

McRory zeigt Mitleid und nimmt den Kleinen mit in das nächstgelegene Dorf. Dort wird er vom Dorfältesten und seiner schönen Tochter Naï-Rea (Mai Anh Le) begrüßt. Der Alte dankt McRory dafür, seinem Dorf im Kampf gegen die Tiger beigestanden zu haben, und möchte den kleinen Kumal behalten. Aber der Jäger möchte den Tiger lieber in seiner eigenen Obhut wissen. Plötzlich tauchen Soldaten im Dorf auf. Sie entdecken die Statuen und andere Kunstschätze und verhaften McRory, der unter Protest abgeführt wird. So bleibt Kumal im Dorf gefangen. In der Nacht traut sich seine Mutter in die Nähe des Dorfes, wird aber von den Bewohnern schnell bemerkt. Mit viel Lärm und Brandpfeilen verjagen sie die mutige Tigerin. Am anderen Morgen wird Kumal mit einem Auto, sicher verpackt in einer Transportkiste auf der Ladefläche, in die nächst größere Stadt gebracht. Noch einmal versucht seine Mutter ihn zu befreien. Es gelingt ihr sogar auf das Heck des fahrenden Autos aufzuspringen, aber der Fahrer bemerkt sie bei ihrem Versuch die Kiste zu öffnen und schüttelt die Tigerin ab. Traurig bleibt sie mit dem kleinen Sangha am Straßenrand zurück. Kumal wird an einen Zirkus veräußert.

Unterdessen ist Aidan McRory im Gefängnis gelandet, wird aber auf Veranlassung des französischen Gouverneurs Eugène Normandin (Jean-Claude Dreyfuss) alsbald freigelassen. Der Gouverneur fordert dafür im Gegenzug die Hilfe des Jägers um eine Tigerjagd zu organisieren. Er möchte nämlich, dass die Statuen im Dschungel zu einer Touristenattraktion werden, und benötigt dafür das Einverständnis des einheimischen Provinzfürsten (Oanh Nguyen). Mit dem Jagdausflug will er sich bei "Seiner Exzellenz" einschmeicheln…

Die Zusammenstellung klingt eigentlich viel versprechend: Regisseur Jean-Jacques Annaud hat mit "Der Bär" bereits gezeigt, dass er tier-lastige Filme auch für ein Massenpublikum unterhaltsam umsetzen kann und hat spätestens seit seinem Erfolg. Mit Guy Pearce hat er diesmal auch einen der aufkommenden Hollywood-Stars an Bord dieser europäischen Produktion. Allerdings muss man im Ergebnis doch feststellen, dass die Tiere alleine die Handlung nicht tragen und die Menschen bisweilen stören. Zu aufgesetzt ist das, was man da als Handlung drumherum gestrickt hat. Insbesondere die Szenen um den Gouverneur, der eine Straße bauen will und dazu die Gunst des Herrschers braucht, wirkt eher kitschig und steht damit leider im Gegensatz zu den Tierszenen, die sehr natürlich gefilmt werden; aber emotional dann im Gesamtbild doch wieder nicht "greifen"…


Die Redaktions-Wertung:50 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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