Nicht nur im Filmgeschäft kann man manchmal auch mit Schrott Geld machen: Harry Brock (
Broderick Crawford) hat sein Geld mit Schrottplätzen gemacht. Das allerdings nicht immer mit ganz legalen Methoden. Anfangs hat er die Ware von einem Schrotthändler nachts gestohlen und ihm am Morgen wieder verkauft. Und auch heute sind seine Geschäftspraktiken nicht unbedingt sauber. Um seine weitere Karriere zu sichern, ist er nach Washington gekommen, wo der Kongressabgeordnete Senator Norval Hedges (
Larry Oliver), bei einer Abstimmung etwas nachhelfen soll.
Brock hat allerdings ein Problem: Seine Freundin Billie Dawn (
Judy Holliday), eine Blondine wie sie im Buche steht, ist nicht unbedingt die hellste - und das kann in Gesellschaft bisweilen schon einmal peinlich werden. Als der Reporter Paul Verrall (
William Holden) zu einem Interview vorbeikommt, hat Harry eine scheinbar geniale Idee: Der offensichtlich gebildete Mann, soll Billie ein bisschen Manieren und Allgemeinbildung beibringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten macht er seine Sache gut - vielleicht sogar zu gut...
Garson Kanin lieferte das Bühnenstück, das als Vorlage zu "Die ist nicht von gestern" diente. Und wie ein Kammerspiel wirkt auch der Film, spielt doch das meiste in einem Hotelzimmer. Herausstechend ist einzig die schauspielerische Leistung von Judy Holliday, die hierfür auch einen "OSCAR" erhielt: Anfangs das blonde Dummchen, entwickelt sie mehr und mehr Geschick und "Bauernschläue" - und lässt es sich auch ansehen. Luis Mandoki drehte 1993 ein Remake mit Melanie Griffith und Don Johnson unter dem Titel "Born Yesterday - Blondinen küßt man nicht".