Als erfolgreicher Anwalt in Philadelphia ist Andrew Beckett (
Tom Hanks) vom Leben verwöhnt. Die Karriere geht steil nach oben und er steigt bis zum Sozius in der renommierten Kanzlei von Charles Wheeler (
Jason Robards) auf. Dann aber erfährt er die schreckliche Wahrheit: Der homosexuelle Erfolgsjurist ist an AIDS erkrankt. Andrew ist bereit den Kampf aufzunehmen und mit der Krankheit zu leben - seine Chefs aber nicht. Unter fadenscheinigen Gründen erhält Beckett die Kündigung.
Das kann er nicht auf sich sitzen lassen, Beckett will kämpfen - diesmal der Gerechtigkeit willen. Allerdings findet er zunächst keinen Kollegen, der sich seines Falles annehmen will. Erst der Farbige Anwalt Joe Miller (
Denzel Washington) akzeptiert schließlich das Mandat. Während des Kräfte zehrenden Prozesses werden die beiden zu echten Freunden - unterstützt von Andrews Lebensgefährten Miguel Alvarez (
Antonio Banderas), für den es auch um die Ehre geht...
In "Philadelphia" nahm sich Hollywood zum ersten Mal in einer starbesetzten Großproduktion des vermeintlichen Tabu-Themas "AIDS" an. Der Erfolg war überwältigend: Nicht nur das Publikum nahm das zum Teil tränenreiche Werk an, auch die Kritiker zeigten sich von Jonathan Demmes Film und insbesondere seinen Hauptdarstellern Washington und Hanks begeistert. Fünf "OSCAR"-Nominierungen und zwei Auszeichnungen waren der Lohn für einen Streifen, der zwar bewegt aber nicht gewaltsam auf die Tränendrüsen drückt.