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Doctor Strange In The Multiverse Of Madness - Plakat zum Film

DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS

("Doctor Strange In The Multiverse Of Madness")
(USA, 2021)


Regie: Scott Derrickson
Film-Länge: 126 Min.
 
                         


 Kino-Start:
 04.05.2022

"Doctor Strange In The Multiverse Of Madness" - Handlung und Infos zum Film:


Eigentlich müsste das MCU inzwischen MCM heißen: Marvel Cinematic Multiverse. Nachdem zuerst "Disney+"-Abonnenten in den Serien "Loki" und "What If" Bekanntschaft mit den Marvelschen Parallel-Universen machten, ist das Konzept inzwischen durch "Spider-Man: No Way Home" auch im Kino angekommen. Auch dort war Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) der unfreiwillige Reiseführer durch die Dimensionen. Jetzt darf er nochmal im eigenen Film das "Multiversum des Wahnsinns" erkunden – und muss dabei schon wieder einem Teenager helfen: America Chavez (Xochitl Gomez aus Netflix' "Babysitter-Club") verschlägt es aus einem anderen Universum an Stranges Seite, denn irgendwie kann sie zwischen den Welten hin und her springe. Eine Fähigkeit, an der auch Wanda Maximoff (Elisabeth Olsen) interessiert ist, die seit ihrer Zeit bei den Avengers auf Hexe umgeschult hat…

Das geht Ihnen alles zu schnell? Dann ist der neue "Doctor Strange" vermutlich nicht der richtige Film für Sie. Regisseur Sam Raimi hat sich Tempo auf die Fahnen geschrieben – ein bisschen so, als wolle er jene Marvel-Fans versöhnen, denen zuletzt Chloe Zhaos "Eternals" zu behäbig waren. Wer es rasant mag, kann sich freuen. Der Film startet atemlos und springt dann zügig von Set Piece zu Set Piece. Was dabei ein wenig zu kurz kommt, sind die Charaktere. Um America Chavez ins Herz schließen zu können, hätten ein paar zusätzliche Minuten nicht geschadet. Und den immensen Wandel der tragischen Avengers-Heldin Wanda Maximoff zur Scarlett Witch werden nur diejenigen nachvollziehen können, die die tolle Serie "WandaVison" gesehen haben. Die knappen Erklärungsversuche hier dürften Unwissende eher verwirren.

Etwas mehr Zeit hätte Autor Michael Waldron ("Loki") auch gebraucht, um der Handlung noch ein, zwei zusätzliche Universen zu spendieren. Tatsächlich wechselt der Film längst nicht so wild zwischen den Welten, wie man es hätte erwarten können – und eine der gelungensten Parallel-Universums-Überraschungen wurde schon im Trailer gespoilert. Wer also auf eine unendliche Cameo-Parade hofft, sollte die Erwartungen besser etwas niedriger hängen.

Auf ihre Kosten kommen dagegen durchaus Fans von Regisseur Raimi, die ihn nicht nur wegen seiner Marvel-Vergangenheit ("Spider-Man 1-3" mit Tobey Maguire), sondern vor allem wegen seiner Horror-Wurzeln ("The Evil Dead – Tanz der Teufel") schätzen. Dass die PR das neue "Doctor Strange"-Abenteuer schon vor Jahren als den "ersten MCU-Horror-Film" ankündigte, war natürlich völlig übertrieben. Aber der Regisseur gönnt sich und uns zumindest ein paar hübsche Schock-Momente – und dem Doktor gegen Ende einen gewagten Look in bester Raimi-Tradition.

Insgesamt somit ein sehr flotter und kurzweiliger Eintrag ins Marvel-Oeuvre, dem allerdings etwas weniger Hektik genauso gut getan hätte wie etwas mehr Abstand zu "Spider-Man: Far From Home".

Fazit:

Unterhaltsamer Sci-Fantasy-Kracher, dem vor lauter Tempo ein wenig die Tiefe abhanden kommt.


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Martin Günther

Update: 04.05.2022


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