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Eagle Eye - Außer Kontrolle - Plakat zum Film

EAGLE EYE - AUßER KONTROLLE

("Eagle Eye")
(USA, 2008)

Regie: D.J. Caruso
Film-Länge: 117 Min.
 
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 Kino-Start:
 09.10.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 27.03.2009

 Pay-TV-Start:
 19.12.2009

 Free-TV-Start:
 20.03.2011

"Eagle Eye - Außer Kontrolle" - Handlung und Infos zum Film:


Nein, wenn man sich bei amazon.de dreimal verklickt, passiert so was nicht… Als Jerry (Shia LaBeouf, "Transformers", "Indiana Jones 4") vom Job im Copy Shop nach Hause kommt, stapeln sich dort unbestellte Versandpakete mit brisantem Inhalt: Waffen, Chemikalien, Ferngläser und alles, was man als Terrorist sonst noch so im Internet bestellen kann. Bevor Jerry selbst die Polizei anrufen kann, klingelt auch schon sein Handy. Eine emotionslose Frauenstimme erklärt ihm, dass in 30 Sekunden das FBI vor der Tür steht, und gibt ihm Anweisungen zur Flucht.

Anwaltsgehilfin Rachel (Michelle Monaghan, "Mission: Impossible 3") gönnt sich gerade einen Kneipenabend mit ihren Freundinnen, als auch ihr Handy bimmelt. Die gefühlskalte Anruferin droht damit, Rachels Sohn umzubringen, wenn sie nicht sofort den flüchtigen Jerry mit einem bereitstehenden Auto aufgabelt. Widerstand zwecklos, denn die mysteriösen Drahtzieher der Aktion scheinen ihre beiden Akteure wider Willen permanent im Blick zu haben und bestens zu kennen…

Regisseur D.J. Caruso bewies schon mit seinem letzten Film ein Faible für Alfred Hitchcock. "Disturbia" (ebenfalls mit LaBeouf in der Hauptrolle) war eine Art modernes Remake von "Das Fenster zum Hof". Für den Nachfolger suchten sich Caruso und Produzent Steven Spielberg nun ein Drehbuch, das getarnt im Hightech-Gewand bei Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wußte" wildert – und nicht nur dort. Aus Versatzstücken von "The Game", "Staatsfeind Nr. 1", "I, Robot" und "2001" zimmert Autor Dan McDermott (Erfinder der Krimiserie "Angela Henson – Das Auge des FBI") hier einen atemlosen Turbo-Thriller, der vor allem in der ersten Hälfte von einer wahnwitzigen Action-Szene zur nächsten hechtet.

Dass die entscheidende Story-Wendung diverse Logiklöcher offenbart, ist angesichts all der Kurzweil schnell verziehen. Und dass der Film seine eigenen Schauwerte am Schluss nicht mehr zu toppen weiß, und stattdessen im Finale lieber direkt Hitchcock zitiert, hat fast schon etwas Charmantes. Schade nur, dass die letzten zwei Minuten dann statt für einen originellen Schluss-Twist lieber dafür genutzt werden, auch dem dümmsten Zuschauer die moralische Botschaft zu erklären – und in einem dreisten Anflug von Product Placement das Videospiel "Rock Band" zu bewerben. Das hätte Hitchcock garantiert eleganter hinbekommen.


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Martin Günther

Update: 01.10.2008


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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