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Krieg und Frieden - Petersburg tanzt - Plakat zum Film

KRIEG UND FRIEDEN - PETERSBURG TANZT

("Wojna i mir I: Andrei Bolkonsky")
(SU, 1967)

Regie: Sergej Bondartschuk
Film-Länge: 165 Min.
 
"Krieg und Frieden - Petersburg tanzt" auf DVD bestellen
DVD:  21.39 EUR
  


 Kino-Start:
 23.12.1967

 DVD/Blu-ray-Start:
 14.07.2006

"Krieg und Frieden - Petersburg tanzt" - Handlung und Infos zum Film:


1805: Russland bereitet sich an der Seite von Österreich und England auf den Krieg gegen das Napeolonische Frankreich vor. Dies ist eines der Hauptthemen, auf den Empfängen die Anna Palvlovna (Angelina Stepanova), eine Vertraute des Zaren, regelmäßig veranstaltet, und die zu den Ereignissen der Petersburger Gesellschaft gehören.

Ganz andere Probleme hat der im Sterben liegende Graf Besukhov. Sein illegitimer Sohn Pierre (Sergei Bondarchuk) hat sich gerade mit der Obrigkeit angelegt und ist daraufhin degradiert und zum Gespött der Gesellschaft geworden. Trotzdem will er ihn zum Alleinerben machen, was aufgrund seines unehelichen Status normalerweise nicht geht. Aber noch auf dem Sterbebett lässt er den Zaren bitten, Pierre als seinen legitimen Sohn anzuerkennen.

Auch dem Exil liebende Fürst Nikolai Andreyevich Bolkonsky (Anatoli Ktorov) hat einen Sohn: Andrei (Vyacheslav Tikhonov), ein Jugendfreund Pierres, der sich allerdings bislang nichts zu Schulden kommen ließ. Als vaterlandsliebender Russe will er auch bereitwillig mit in den Krieg ziehen. Noch ahnt er nicht, dass er seinem Jugendfreund Pierre schon bald wieder begegnen soll ...

Die Hollywood-Version von Tolstois Roman, die 1956 in die Kinos kam, war den russischen Puristen wohl ein Dorn im Auge: Obwohl der Film schon 3 1/2 Stunden lang war, war er Sergei Bondarchuk noch zu stark komprimiert. Er kreierte eine Version, die sich näher am Original orientierte: Insgesamt 459 Minuten, also rund 7 1/2 Stunden, die dann auch als vier Einzelfilme in die russischen Kinos kamen. Für den deutschen Kinomarkt wurden die vier Teile zu drei neu zusammengesetzt und af 51/2 Stunden gestutzt (Deutsche Titel: "Petersburg tanzt" (1967) "Napoleon vor Moskau" (1968), "Moskau brennt" (ebenfalls 1968). Für die "OSCAR"-Juroren der "Academy Of Motion Pictures Arts And Sciences" war das ganze aber dann doch "eins": 1968 gab es für das "Gesamtwerk" den "OSCAR" als "bester fremdsprachiger Film". Leider merkt man der Verfilmung seine Detailtreue an, die sich in vielen Passagen als all zu langatmig und wenig flüssig erweist.


Die Redaktions-Wertung:15 %

     1 Oscar® 1969:

  • Bester fremdsprachiger Film (UdSSR)

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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