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Living It Up - Nur eine Woche Millionär - Plakat zum Film

LIVING IT UP - NUR EINE WOCHE MILLIONäR

("La gran vida")
(E, 2000)

Regie: Antonio Cuadri
Film-Länge: 109 Min.
 
"Living It Up - Nur eine Woche Millionär" auf DVD bestellen
DVD:  15.99 EUR
  


 DVD/Blu-ray-Start:
 06.11.2001

 Free-TV-Start:
 05.02.2008

"Living It Up - Nur eine Woche Millionär" - Handlung und Infos zum Film:


Der alleinstehende Martin (Carmelo Gomez) ist Busfahrer in Madrid. Während sich seine Kollegen in den Pausen über Urlaubsziele, Frauen oder Fußball unterhalten, sitzt er schweigend neben ihnen: Er hat die Nase voll - nicht nur vom Job, sondern auch von seinem eintönigen Leben. Deshalb beschließt er eines Tages sich umzubringen. Er stoppt seinen Bus mitten auf der Strecke, wandert nach Hause, liefert seine Katze bei der Nachbarin ab, macht sich noch etwas zu essen, dichtet seine Fenster ab, dreht die Gashähne auf und wartet vor dem laufenden Fernseher auf ein sanftes Entschlummern. Doch leider hat er die Rechnung ohne die Gaswerke gemacht: Die haben ihm nämlich just an diesem Tag das Gas abgedreht.

Wild entschlossen begibt er sich zu einer Brücke, die schon viele Selbstmörder vor ihm aufgesucht haben. Doch als er bereits zum Sprung in die Tiefe ansetzt, hört er eine Stimme: Ein Mann (Fernando Tito Valverde) steht neben ihm und fordert ihn auf, in der glitzernden Silhouette der dunklen Stadt nach geheimen Botschaften zu suchen. Martin lässt sich zwar ablenken, will aber von dem tödlichen Sprung nicht lassen. Der Fremde wendet sich von ihm ab. Im Fortgehen aber fragt er Martin, ob er vor seinem Tod nicht gerne auf großem Fuß gelebt hätte. Trotzdem setzt Martin zum Sprung an, als ihn der dumpfe Ton eines Aufpralls zurück auf die Straße blicken lässt. Der Fremde liegt vor einem Auto. Eine Frau steigt aufgeregt aus dem Wagen, um dem Fremden zu helfen, auch Martin eilt spontan zur Unfallstelle. Doch dem Fremden scheint nichts passiert zu sein, er verlangt nur nach einem Kaffee.

In einer Bar macht er Martin einen verlockenden Vorschlag: 100 Millionen in bar, die Martin in einer Woche ausgeben müsse. Das Geld stamme von üblen Kredithaien, denen er das Geld plus Zinsen, insgesamt 150 Millionen, allerdings nach einer Woche zurückzahlen müsse. Da er über diese Summe nicht verfüge, würden sie ihn töten - aber was für eine Rolle spiele das, schließlich wolle sich Martin sowieso umbringen, insofern habe er nichts zu verlieren. Martin willigt ein. Der Fremde fährt ihn zu einem Altenheim. Dort lässt ihn eine bettlägerige Alte einen Kreditvertrag unterzeichnen. Noch am selben Abend taut Martin urplötzlich auf: Er fühlt sich reich und beginnt sofort damit, das Geld - obwohl er es noch nicht in Händen hat - zu verprassen. Er heuert den Fremden, der sich "Salva" nennt, als Buchhalter an.

Nun trumpft Martin so richtig auf. In einem sündteueren Nachtclub schmeißt er nicht nur für die Barschönheiten, sondern für alle an der Theke eine Runde. Als Martin die Rechnung verlangt, traut er seinen Augen nicht: Sie beläuft sich auf 100 Millionen. Martin stößt einen Schreckensschrei aus und erwacht im Himmelbett einer Luxussuite des Hotels Ritz aus seinem Albtraum. Seiner anfänglichen Irritation weicht nun Euphorie, als Salva mit einer Anzugskollektion ins Zimmer platzt. Martin wird nun für alle Lebenslagen ausstaffiert und erhält sein Geld. Mit Salva beginnt er nun ein Leben in Luxus zu planen. Als erstes schmeißt er eine riesige Party, die Gäste rekrutiert er aus dem Telefonbuch. Während des Fests prallt er mit Lola (Salma Hayek) zusammen, die als Kellnerin jobbt. Sofort feuert sie der Oberkellner ob ihrer Unfähigkeit, und als Martin vermitteln will, reibt sie ihm das gewissenlose Verhalten der Reichen unter die Nase, die nicht wüssten, wie es sei, wenn man in einer Wohnung lebt, in dem einem das Gas abgedreht wird...

Martin bietet ihr nun einen Job an. Lola stimmt zwar nicht zu, lehnt aber auch nicht ab. Nachdem sie verschwunden ist, lassen ihn die haufenweise anwesenden Schönheiten kalt. Er ist nur noch auf Lola fixiert. Am Tag nach der Party führt Salva Martin in die High Society ein. Er lernt nicht nur ihre Borniertheit und Amoral kennen, sondern sich auch in denselben Worthülsen zu unterhalten. Eines Tages fordert Martin Lola als Kellnerin für ein Essen an. Da sie den Job braucht, kommt sie auch. Doch als sie erfährt, dass sie nicht zu kellnern braucht, sondern der einzige Gast dieses Essens ist, will sie sofort wieder gehen, schließlich sei sie nicht käuflich...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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