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Maman und Ich - Plakat zum Film

MAMAN UND ICH

("Les garcons et Guillaume, a table")
(F, 2013)

Regie: Guillaume Gallienne
Film-Länge: 85 Min.
 
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Blu-ray:  11.07 EUR
 


 Kino-Start:
 05.06.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 23.10.2014

 Pay-TV-Start:
 15.06.2015

"Maman und Ich" - Handlung und Infos zum Film:


Ein Abend in einem Theater in Paris. Die Vorstellung beginnt. Höchste Konzentration bei Guillaume (Guillaume Gallienne). Er betritt die Bühne und beginnt zu erzählen: Guillaume ist noch ein Junge, und er bewundert Maman (ebenfalls Guillaume Gallienne) in allem, was sie tut. Sie ist so schön, wenn sie spanisch spricht, und auch er wünscht sich, spanisch zu lernen. Vielleicht kann er in den Sommerferien einen Sprachkurs in Spanien absolvieren? Während Papa (Andre Marcon) mit seinen beiden größeren Brüdern zum Grand Canyon fährt, hat Maman für Guillaume eine Gastfamilie in der hässlichsten Stadt Spaniens gefunden. Keiner spricht ein Wort französisch, aber Guillaume lernt von seiner spanischen Gastmutter Paqui (Nanou Garcia), die Sevillana zu tanzen, perfekt wie ein Mädchen...

Zurück zu Hause imitiert Guillaume immer mehr seine Mutter, ihre Art zu reden, ihre Gesten. Statt Sport zu treiben, wie sein Vater von ihm verlangt, verkleidet er sich nachts in seinem Zimmer und spielt Theater ... Als ihn Papa bei einer heimlichen "Sissi"-Aufführung überrascht, hat das seine Verschickung in ein christliches Jungen-Internat zur Folge. Dort wird er als Schwuchtel verspottet und nach einem psychiatrischen Gutachten auf ein Internat nach England geschickt. Die verrückten Briten gefallen ihm, er singt im Chor, doch Cricket und Sport quälen ihn. Während die anderen wilde Partys feiern und ersten Sex haben, tanzt Guillaume für sich allein...

In den Ferien sind seine beiden Tanten (Brigitte Catillon, Carol Brenner) zu Besuch, und bei ihnen lernt er mehr über die Frauen. Seiner Mutter schüttet er sein Herz aus über sein erstes unglückliches Verliebtsein - in Jeremy, der dummerweise nicht ihn, sondern ein Mädchen liebt. Maman versucht ihm klarzumachen, dass auch solche wie er durchaus glücklich leben können. "Aber Maman, ich bin doch nicht schwul, ich bin doch deine Kleine" ... rebelliert es in ihm. Aber der Gedanke ist in der Welt: Was, wenn ich gar kein Mädchen bin?

Dann muss Guillaume zum Militär! Sämtliche psychiatrischen Gutachten sprechen allerdings eine deutliche Sprache: Guillaume ist für den Militärdienst nicht geeignet und wird ausgemustert. Dringend legt man ihm nahe, die Psychoanalyse fortzusetzen, und Guillaume versucht sein Glück auf einer ganzen Reihe von Psychiater-Couchen ... Erschöpft begibt er sich in ein bayerisches Sanatorium, wo er vom hünenhaften Pfleger Raymund (Götz Otto) eine schmerzhafte Sportmassage und von Ingeborg (Diane Kruger) eine unvergessliche Anal-Massage verpasst bekommt.

Seinen Schrecken davor, männlich zu sein, nimmt ihm das alles nicht. Seine Tante gibt ihm den Tipp: Probier es aus, verlieb dich, wenn es ein Mädchen ist, bist du hetero, ist’s ein Junge, bist du homo. Wenn du es nicht ausprobierst, kannst du es nicht wissen. Also stürzt sich Guillaume in die Schwulenszene – mit interessanten Begegnungen, aber ohne Ergebnis. Die Erleuchtung kommt, als er eines Tages bei einer Freundin zum Essen mit ihren Freundinnen eingeladen ist. Dort sieht er Amandine und ist sofort fasziniert. Als er dann mit den Worten "Guillaume und die Mädels, zu Tisch" zum Essen gerufen wird, platzt bei ihm der Knoten. Maman hatte immer gerufen "Jungs und Guillaume, zu Tisch"...

Guillaume besucht Maman und eröffnet ihr zweierlei: Erstens, er wird ein Stück schreiben über einen Jungen, der lernt, seine Sexualität zu akzeptieren in einer Familie, die beschlossen hat, dass er homosexuell sei. Und er und Amandine werden heiraten. "Aber wen?", fragt Maman... Und Guillaume versteht, dass sie Angst hat, Angst, er könne eine andere Frau mehr lieben als sie. Der Theaterabend geht zu Ende. Maman sitzt im Publikum und Guillaume sagt, dass er ihr alles zu verdanken habe. Durch sie habe er gelernt, die Frauen zu lieben...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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