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Showtime - Plakat zum Film

SHOWTIME

("Showtime")
(USA, 2001)

Regie: Tom Dey
Film-Länge: 92 Min.
 
"Showtime" auf DVD bestellen
DVD:  14.88 EUR
  


 Kino-Start:
 11.04.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 17.10.2002

 Pay-TV-Start:
 19.10.2003

 Free-TV-Start:
 25.03.2005

"Showtime" - Handlung und Infos zum Film:


Während Detective Mitch Preston (Robert De Niro) einer Schulklasse zu erklären versucht, dass der Beruf des Polizisten nichts vom Glamour eines Action-Films hat und vor allem aus langweiligem Papierkrieg besteht, ist Officer Trey Sellars (Eddie Murphy) vom Gegenteil überzeugt: Zumindest beim Vorsprechtermin im Filmstudio legt er all sein schauspielerisches Talent in die Szene, in der er den typischen Cop aus dem Kino mimt - allerdings nicht gut genug. Er bekommt die Rolle nicht und kehrt zu seinem Brotjob zurück: Weil er von seiner Schauspielerei nicht leben kann, arbeitet er tatsächlich als Polizist des Los Angeles Police Department.

Auf Streife spielt er abends Videospiele in einem Supermarkt, als ihm ein Mann auffällt, der eine Pistole im Gürtel trägt, einen großen Drink im Pappbecher kauft, um ihn gleich darauf in den Rinnstein zu schütten. Trey verfolgt den Mann und seinen Kumpanen ins gegenüberliegende Fernsehgerätelager und fordert über Funk Verstärkung an. Seine Meldung wird von einem Reporterteam abgehört, das im Helikopter über der Stadt kreist. Während die beiden Männer im Haus mit einer Drogendealer-Gang über eine große Lieferung verhandeln, werden sie von der Ankunft des Helikopters gestört. Die Dealer sehen sich verraten, schießen das Fernsehlager mit einer großkalibrigen Maschinenpistole zusammen und flüchten. Trey stellt einen der Männer: Es ist der Undercover operierende Detective Mitch Preston, der Trey kurzerhand überwältigt und an einen Zaun kettet. Aber nicht nur Trey ist dafür verantwortlich, dass Mitchs monatelange Vorbereitung zunichte gemacht wird: Die Ereignisse werden von den Reportern gefilmt, die Mitch derart behindern, dass bis auf einen alle Ganoven entkommen können. In seiner Wut schießt Mitch die Fernsehkamera zu Bruch.

Am nächsten Tag erscheint Mitchs Foto auf allen Titelseiten - der Sender Maxis TV behält sich vor, die Polizei zu verklagen. Doch Produzentin Chase Renzi (Rene Russo) hat eine bessere Idee: Sie will Mitch ins Zentrum einer Reality-Show stellen, die hautnah vom Polizistenalltag berichten soll. Ihr Chef genehmigt zunächst sechs Folgen. Sofort setzt Chase bei Police Captain Winship (Frankie R. Faison) den Hebel an: Wenn er die Millionenklage des Senders verhindern will, muss er uneingeschränkt kooperieren. Das heißt: Mitch wird regelrecht gezwungen, die Hauptrolle in der Reality-Show zu übernehmen. Mit Recht fühlt er sich erpresst - aber er hat keine Wahl.

Chase triff Mitch in einem schmierigen Frühstücksrestaurant und versucht sich mit ihm anzufreunden, blitzt aber voll ab. Vor dem Restaurant raubt ihr ein Dieb die Handtasche und flüchtet. Auftritt Trey Sellars: Er erscheint gerade rechtzeitig, um den Flüchtigen zu stellen und zu verhaften. Chase ist beeindruckt - bis Mitch Trey mangelhaftes Verhalten bei der Verhaftung vorwirft und der Verdächtige zugibt, dass alles nur Show war: Trey hat ihm 50 Dollar versprochen - es ging allein darum, Chase von Treys schauspielerischem Talent zu überzeugen. Denn Trey will unbedingt als Mitchs Partner in der Fernsehshow mitmachen. Mitch lehnt das rundweg ab. Allerdings hat er nicht zu bestimmen, und Chase findet die Idee großartig. Mitch muss sich außerdem beibringen lassen, wie man sich als Cop vor der Kamera verhält. Chase engagiert zu diesem Zweck William Shatner (der sich selbst spielt): Er soll Mitch und Trey zeigen, wie man eine Prise Rauschgift mit der Zunge testet, Türen aufstößt und über Kühlerhauben hechtet. Während Trey begeistert an den Lippen des berühmten "T.J. Hooker"-Serienstars hängt, schüttelt Mitch über diesen Medienzirkus nur den Kopf. Inzwischen hat Chase in Mitchs Streifenwagen sogar kleine Kameras und Mikrofone einbauen lassen. Trey kommt auf die Idee, die Sendung "Showtime" zu nennen.

Der Drogenbaron Vargas (Pedro Damian) ist sehr ungehalten über den schiefgelaufenen Deal. Er stellt seinen Helfershelfer Lazy Boy (Mos Def) zur Rede - nicht weil das Geschäft mit den Undercover-Cops aufgeflogen ist, sondern weil Lazy Boy beim Rückzug Vargas' Wunderwaffe eingesetzt hat, eine speziell für ihn angefertigte Maschinenpistole, die mit der großkalibrigen Munition sogar gepanzerte Wände und schusssichere Westen durchschlagen kann. Vargas wollte die Existenz dieser Waffen unbedingt geheim halten - doch nun haben die Cops sie hautnah in Aktion erlebt. Vargas "bestraft" Lazy Boy, indem er ihn und seine Freundin in seinem Haus einschließt, um dann so lange mit den großen Maschinenpistolen darauf zu feuern, bis das hölzerne Gebäude zusammenbricht und die beiden unter sich begräbt. Mitch und Trey müssen das zerschossene Haus am nächsten Tag untersuchen - vor laufenden Kameras. Mitch lässt den unerfahrenen Trey voll auflaufen, und tatsächlich macht der keine gute Figur. Mitch vermutet sofort, dass es sich um einen Racheakt handelt, der mit dem verhinderten Drogengeschäft zusammenhängt...

Im Zeitalter der "Reality TV"-Shows, eine naheliegende Idee - allerdings vom Drehbuch her sehr originell und mit Eddie Murphy und vor allem Robert de Niro als Hauptdarsteller von Anfang bis Ende überzeugend umgesetzt. Ein Film, an dem es wenig auszusetzen gibt - und dem man auch noch länger als die knappen 92 Minuten hätte folgen können.


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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